Freitaler Strom Gas kündigen
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Was Sie zur Kündigung bei Freitaler Strom Gas wissen sollten – verständlich erklärt
1. Ihren Freitaler Strom Gas-Vertrag kündigen
Senden Sie Ihre Vertragsbeendigung per Einschreiben mit Rückschein. Der Zustellnachweis dokumentiert den Zugang beim Anbieter und das Eingangsdatum. Für die Fristwahrung zählt der Zugang, nicht das Absendedatum. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis sorgfältig auf.
Formulieren Sie ein eindeutiges Schreiben mit allen Pflichtangaben. Unterschreiben Sie handschriftlich und legen Sie eine Kopie bei. Notieren Sie die Sendungsnummer beim Aufgeben. Heften Sie den Zustellnachweis nach Erhalt zu Ihren Unterlagen.
- Brief fertigstellen. Nennen Sie Name, Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer sowie Datum und gewünschtes Beendigungsdatum. Bei Abmeldung ergänzen Sie Zählerstand und Zählernummer.
- Unterschreiben Sie und fertigen Sie eine Kopie an. Fügen Sie bei Bedarf das SEPA-Formular bei, wenn Sie eine Auszahlung erwarten.
- Geben Sie das Schreiben als Einschreiben mit Empfangsnachweis auf. Empfänger: Freitaler Stadtwerke GmbH, Potschappler Straße 2, 01705 Freital.
- Notieren Sie die Sendungsnummer und heben Sie den Einlieferungsbeleg auf.
- Heften Sie den Rückschein nach Erhalt zu Ihren Unterlagen.
2. Ihren Freitaler Strom Gas-Vertrag verstehen
Verstehen Sie Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist genau. Diese Angaben bestimmen den Zeitpunkt, zu dem Ihre Mitteilung beim Anbieter eingehen muss. Viele Tarife sehen eine Kündigungsfrist von max. 1 Monat zum Vertragsende vor. Laufzeiten reichen je nach Tarif von einem Monat bis zu 24 Monaten.
Prüfen Sie, ob Ihr Tarif Boni, Preisgarantien oder Mindestlaufzeiten enthält. Notieren Sie Beginn und Ende etwaiger Mindestlaufzeiten. Tragen Sie den letzten Versandtermin in Ihren Kalender ein.
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Ermitteln Sie zuerst das vertraglich festgelegte Vertragsende. Arbeiten Sie rückwärts und ziehen Sie die vereinbarte Frist ab. Endet der Vertrag am 31.12. und beträgt die Frist ein Monat, muss Ihre Mitteilung spätestens am 30.11. beim Anbieter eingehen. Entscheidend zählt der Zugang bei den Freitaler Stadtwerken.
Prüfen Sie in Ihren AGB, ob Mindestlaufzeiten, Sonderregelungen oder Boni die Frist beeinflussen. Für Verträge, die nach dem 01.03.2022 geschlossen wurden, gelten häufig monatliche Kündbarkeiten. Notieren Sie den letzten Versandtag und nutzen Sie Versandbelege, um Friststreitigkeiten vorzubeugen.
Wichtig für die Grundversorgung
Die Grundversorgung hat keine feste Laufzeit. Die Abmeldung richtet sich nach gesetzlichen Vorgaben, die oft kürzere Fristen vorsehen. Häufig liegt die Frist bei rund zwei Wochen. Prüfen Sie die AGB, weil die Frist deutlich von Sondertarifen abweichen kann.
Der Arbeitspreis beträgt 15,32 ct/kWh und der jährliche Grundpreis 178,07 € (Stand 01.01.2026). Diese Werte helfen bei Abschlagsberechnungen und beim Vergleich neuer Angebote. Prüfen Sie ergänzende Bedingungen zur Grundversorgung in Ihren Vertragsunterlagen.
Das müssen Sie bei unterschiedlichen Laufzeiten beachten
Unterschiedliche Laufzeiten verlangen unterschiedliche Strategien. Bei langen Mindestlaufzeiten senden Sie Ihre Mitteilung rechtzeitig, um automatische Verlängerungen zu vermeiden. Bei monatlich kündbaren Verträgen bleiben Sie flexibel und können kurzfristig wechseln. Beachten Sie, ob Boni an Mindestlaufzeiten gebunden sind und wie sich das auf eine vorzeitige Beendigung auswirkt.
Wollen Sie vor Ablauf beenden, prüfen Sie die AGB auf Vertragsstrafen und Rückzahlungsregeln. Lesen Sie bei Preisgarantien oder Neukundenboni genau die Bedingungen zur Auszahlung bei vorzeitiger Beendigung. Nutzen Sie die Vertragsunterlagen für die genaue Klärung.
3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen
Bereiten Sie alle relevanten Daten vor. Prüfen Sie, ob ein Formular aus dem Download‑Center passt. Offizielle Formulare enthalten korrekte Feldbezeichnungen und reduzieren Rückfragen. Im Folgenden erläutern wir Pflichtangaben, den Aufbau des Schreibens und Sonderfälle.
Kommen wir zum nächsten Schritt: Sammeln Sie Rechnungen, Zählerdaten und mögliche Preisänderungsschreiben, bevor Sie das Schreiben verfassen. So vermeiden Sie Nachfragen und beschleunigen die Schlussabrechnung.
So sammeln Sie die nötigen Unterlagen
Sammeln Sie vorab die Pflichtangaben. Dazu gehören Ihr vollständiger Name, die aktuelle Anschrift, die Kundennummer oder Vertragsnummer und das Datum. Bei Abmeldung oder Umzug fügen Sie den aktuellen Zählerstand und die Zählernummer hinzu. Wenn Sie Guthaben erwarten, halten Sie Bankverbindung oder das SEPA-Formular aus dem Download‑Center bereit.
Die Kundennummer finden Sie auf Rechnungen, in Vertragsunterlagen oder im Kundenportal. Die Zählernummer steht auf der Jahresrechnung oder am Zähler selbst. Geben Sie sie ohne Leerzeichen oder Sonderzeichen ein. Notieren Sie alle Informationen in einer Kopie des Schreibens, damit Sie später schnell reagieren können.
- Vollständiger Name
- Anschrift
- Kundennummer / Vertragsnummer
- Datum
So bauen Sie das Kündigungsschreiben auf
Textform - also per E‑Mail, Fax oder Brief. Ein gutes Schreiben hat eine prägnante Betreffzeile. Formulieren Sie klar das gewünschte Beendigungsdatum. Nennen Sie alle Identifikationsdaten. Fordern Sie eine Eingangsbestätigung an.
Bei postalischer Schriftform unterschreiben Sie handschriftlich. Prüfen Sie vorher, ob Ihre AGB die elektronische Übermittlung akzeptieren. Beispiel: "Hiermit beende ich meinen Vertrag Nr. [Nummer] zum [Datum]. Bitte bestätigen Sie den Eingang schriftlich. Mit freundlichen Grüßen, [Unterschrift]". Ergänzen Sie Zählerstand oder Bankdaten, wenn diese für die Schlussabrechnung relevant sind.
Das müssen Sie bei Sonderfällen beachten
Außerordentliche Kündigungen greifen bei Preiserhöhungen, Umzug oder anhaltenden Störungen. Fügen Sie jeweils den passenden Beleg bei: das Preisänderungsschreiben, einen Umzugsnachweis oder Protokolle zu Störungen. Senden Sie die Mitteilung mit allen Anlagen per Einschreiben oder per E‑Mail und fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung an. Prüfen Sie in Ihren AGB die Fristen für außerordentliche Kündigungen und dokumentieren Sie alle Kontakte.
4. Häufige Probleme lösen
Häufige Probleme sind ausbleibende Bestätigungen, Portalfehler und verzögerte Schlussabrechnungen. Halten Sie Sendebelege, E‑Mails und Gesprächsnotizen bereit. Diese Unterlagen bilden die Grundlage für Nachforschungen und für Beschwerden bei Verbraucherschutzstellen.
Wichtiger Punkt: Bewahren Sie alle Sendebelege, E‑Mails und Gesprächsnotizen auf. Diese Unterlagen unterstützen Nachforschungen beim Anbieter und bei Behörden.
Was tue ich, wenn keine Bestätigung kommt?
Warten Sie zunächst 14 Tage. Haben Sie bis dahin keine Rückmeldung, fordern Sie schriftlich die Bestätigung an. Legen Sie eine Kopie des ursprünglichen Schreibens bei. Dokumentation hilft, weil sie den Zeitpunkt der ersten Mitteilung belegt.
Setzen Sie eine weitere Frist von sieben bis vierzehn Tagen und fordern Sie erneut eine schriftliche Rückmeldung an. Verweisen Sie auf Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis. Wenn der Anbieter weiterhin nicht reagiert, informieren Sie die Verbraucherzentrale Sachsen oder die Bundesnetzagentur. Übermitteln Sie dort Ihre Belege und bewahren Sie Gesprächsnotizen, E‑Mails und Sendebelege auf.
- Warten Sie 14 Tage, dann fragen Sie per Einschreiben oder E‑Mail nach.
- Fügen Sie Kopie des ursprünglichen Schreibens und den Einlieferungsbeleg bei.
- Setzen Sie eine Frist von sieben bis vierzehn Tagen und fordern Sie erneut eine Bestätigung an.
- Informieren Sie bei weiterem Ausbleiben die Verbraucherzentrale oder die Bundesnetzagentur und legen Sie alle Belege vor.
So beheben Sie Probleme mit dem Kundenportal
Portalprobleme entstehen häufig durch Cookies, fehlerhafte Aktivierungslinks oder falsch eingegebene Zählernummern. Prüfen Sie den Spam‑Ordner auf Aktivierungslinks und wiederholen Sie die Registrierung bei Bedarf. Geben Sie Zählernummern ohne Leerzeichen oder Sonderzeichen ein. Bei technischen Einschränkungen, etwa bei Vorkassenzählern, kontaktieren Sie den Kundenservice telefonisch.
So gehen Sie vor bei unberechtigten Abbuchungen
Prüfen Sie Kontoauszüge und dokumentieren Sie unberechtigte Belastungen. Kontaktieren Sie den Kundenservice sofort telefonisch unter +49 351 64828-0 und notieren Sie Datum, Betrag und Buchungsreferenz. Widerrufen Sie parallel das SEPA‑Mandat und informieren Sie Ihre Bank, um weitere Abbuchungen zu verhindern.
Senden Sie zusätzlich eine schriftliche Reklamation per Einschreiben oder E‑Mail und fügen Sie Kontoauszüge bei. Für Rückerstattungen nutzen Sie das Bankverbindungsformular aus dem Download‑Center und senden es an kundenservice@ftl-stadtwerke.de oder per Post. Bewahren Sie alle Sende- und Empfangsbelege auf.
5. Kann ich Freitaler Strom Gas auch direkt kontaktieren?
Ja, Sie können Freitaler Stadtwerke direkt kontaktieren. Senden Sie E‑Mails mit Formularen aus dem Download‑Center an kundenservice@ftl-stadtwerke.de. Alternativ senden Sie schriftliche Post an Freitaler Stadtwerke GmbH, Potschappler Straße 2, 01705 Freital. Weitere Wege sind Telefax +49 351 64828-151, das Online‑Formular im Kundenportal und Telefon +49 351 64828-0. Für maximale Rechtssicherheit senden Sie die Mitteilung per Einschreiben.
6. Checkliste: Wichtige Fragen
Wie sende ich das Einschreiben richtig?
Für eine rechtssichere Mitteilung ist das Einschreiben mit Empfangsnachweis die verlässlichste Option. Schreiben Sie eine präzise Betreffzeile und fügen Sie alle Pflichtangaben hinzu. Unterschreiben Sie handschriftlich, wenn Schriftform verlangt wird. Notieren Sie die Sendungsnummer beim Aufgeben.
Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Zustellnachweis getrennt in Ihren Unterlagen auf. Diese Unterlagen sind vor Gericht verwertbar und verkürzen Nachforschungen bei Streitigkeiten. Senden Sie bei Preiserhöhungen zusätzlich die entsprechende Mitteilung als Kopie mit.
Wie berechne ich die Kündigungsfrist?
Ermitteln Sie das vertragliche Ende und ziehen Sie die vertragliche Frist ab. Bei einer Frist von max. 1 Monat zum Vertragsende planen Sie frühzeitig. Endet der Vertrag am 31.12., muss Ihre Mitteilung spätestens am 30.11. eingehen. Planen Sie den Versand so, dass ein dokumentierter Zugang nachweisbar ist.
Was tue ich, wenn keine Bestätigung kommt?
Warten Sie 14 Tage und fordern Sie dann schriftlich die Bestätigung an. Fügen Sie Einlieferungsbeleg und eine Kopie des ursprünglichen Schreibens bei. Setzen Sie eine weitere Frist von sieben bis vierzehn Tagen und fordern Sie erneut eine Rückmeldung an. Reagiert der Anbieter weiterhin nicht, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale Sachsen oder die Bundesnetzagentur.
Welche Dokumente braucht mein Schreiben?
Ein vollständiges Schreiben enthält klar identifizierende Angaben, damit der Anbieter die Mitteilung zuordnen kann. Fehlen diese Angaben, entstehen Rückfragen und Verzögerungen.
- Vollständiger Name und Anschrift
- Kundennummer / Vertragsnummer
- Datum und eindeutige Formulierung zur Beendigung des Vertrags
- Bei Abmeldung: Zählerstand und Zählernummer; bei Guthaben: Bankverbindung/SEPA‑Formular
Wie melde ich den Zählerstand für die Schlussabrechnung?
Der korrekte Zählerstand ist für die Schlussabrechnung entscheidend. Melden Sie ihn zum vereinbarten Ablesetermin oder bei Abmeldung. Im Kundenportal übermitteln Sie den Stand maximal sieben Tage vor oder nach dem angekündigten Ablesetermin.
Nutzen Sie das Ab‑/Anmeldeformular aus dem Download‑Center. Alternativ senden Sie den Stand per E‑Mail an kundenservice@ftl-stadtwerke.de, wenn das Portal ausfällt. Notieren Sie das Übermittlungsdatum und behalten Sie eine Kopie.
Wie sichere ich die Bankverbindung für Guthaben?
Bei Guthaben überweist Freitaler Stadtwerke das Geld auf das von Ihnen angegebene Konto. Verwenden Sie das Bankverbindungsformular aus dem Download‑Center. Senden Sie das Formular per E‑Mail an kundenservice@ftl-stadtwerke.de oder per Post, damit die Daten korrekt zugeordnet werden. Notieren Sie das Absendedatum und bewahren Sie das ausgefüllte Formular auf. Prüfen Sie, ob Sie ein SEPA‑Mandat separat widerrufen möchten, und informieren Sie Bank und Anbieter schriftlich.
Wie nutze ich die Formulare aus dem Download‑Center?
Die offiziellen Formulare decken Anmeldung, Abmeldung, Widerruf und SEPA‑Mandat ab. Füllen Sie die Formulare vollständig aus und senden Sie sie per Post oder E‑Mail an kundenservice@ftl-stadtwerke.de. Achten Sie beim Scannen auf das richtige Dateiformat und geben Sie Zählernummern ohne Leerzeichen ein. Protokollieren Sie Fehlermeldungen und kontaktieren Sie den Kundenservice bei Problemen.
Wie kündige ich bei Preiserhöhung?
Bei Preiserhöhungen besteht oft ein Recht zur außerordentlichen Kündigung. Fügen Sie die Kopie des Preisänderungsschreibens Ihrer Mitteilung bei. Nennen Sie darin das gewünschte Beendigungsdatum. Senden Sie die Mitteilung mit Nachweis per Einschreiben oder E‑Mail und fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung an.
Wie kündige ich bei Umzug?
Bei Umzug nutzen Sie das Ab‑/Anmeldeformular aus dem Download‑Center. Geben Sie das gewünschte Abmeldedatum und den aktuellen Zählerstand an und fügen Sie einen Umzugsnachweis bei. Liegt Ihr neuer Wohnort außerhalb des Netzgebiets, kann ein Sonderkündigungsrecht bestehen. Senden Sie die Abmeldung rechtzeitig und fordern Sie eine Abschlussrechnung an.
Wie kündige ich als Kunde mit Vorkassenzähler?
Kunden mit Vorkassenzähler können sich oft nicht im Kundenportal registrieren. Melden Sie die Abmeldung schriftlich oder rufen Sie den Kundenservice an. Fügen Sie Zahlungsbelege für bereits geleistete Vorauszahlungen bei, damit Guthabenansprüche zugeordnet werden können. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung der Abmeldung an und bewahren Sie Kopien auf.
Wie kündige ich als Einspeiser?
Einspeiser haben häufig gesonderte Regelungen zu Laufzeit und Abrechnung. Prüfen Sie die einschlägigen Vertragsunterlagen und sammeln Sie Mess‑ und Einspeisedaten. Kontaktieren Sie schriftlich das Einspeise‑ oder Vertriebsteam und fordern Sie die Abwicklungsmodalitäten an. Fordern Sie eine abschließende Abrechnung und eine schriftliche Bestätigung der Abwicklung an.
Wie gehe ich vor bei Störungen und Nichtleistung?
Bei anhaltenden Störungen oder Nichterfüllung kann eine außerordentliche Kündigung in Betracht kommen. Voraussetzung ist, dass Sie dem Anbieter zuvor eine Gelegenheit zur Nachbesserung geben. Dokumentieren Sie jede Störungsmeldung mit Datum, Uhrzeit und Ansprechpartner. Setzen Sie eine angemessene Frist zur Behebung und informieren Sie den Anbieter schriftlich. Bleibt die Störung bestehen, formulieren Sie die außerordentliche Kündigung unter Verweis auf die dokumentierten Kontaktversuche. Legen Sie alle Belege bei.
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