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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei domainfactory kündigen
Was Sie zur Kündigung bei domainfactory wissen sollten – verständlich erklärt
1. Ihren domainfactory-Vertrag kündigen
Senden Sie Ihre Kündigung per Einschreiben mit Rückschein. So dokumentieren Sie den Zugang beim Anbieter eindeutig. Für die Wahrung der Kündigungsfrist zählt der Eingangstag bei domainfactory, nicht das Absendedatum. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und einen Empfangsnachweis auf und fertigen Sie digitale Kopien an.
Bereiten Sie das Schreiben formell vor und unterschreiben Sie es eigenhändig. Senden Sie es an die ladungsfähige Adresse aus Ihren Vertragsunterlagen oder auf offiziellen Formularen. Nutzen Sie Einschreiben und Zustellnachweis, um Fristen sicher einzuhalten und Streit zu vermeiden.
So senden Sie Ihr Einschreiben
Suchen Sie eine Postfiliale und wählen Sie die Versandart "Einschreiben mit Rückschein". Lassen Sie sich den Einlieferungsbeleg aushändigen. Behalten Sie die Sendungsnummer und den Beleg, bis Sie eine Rückmeldung erhalten.
Das muss im Kündigungsschreiben stehen
Formulieren Sie Ihr Schreiben klar und vollständig. Nennen Sie Name, ladungsfähige Anschrift und die Kundennummer oder Auftragsnummer. Beschreiben Sie die zu beendende Leistung und geben Sie das gewünschte Wirksamkeitsdatum an.
- Verfassen Sie das Kündigungsschreiben mit vollständigem Namen, ladungsfähiger Anschrift und Kundennummer oder Auftragsnummer. Unterschreiben Sie eigenhändig.
- Legen Sie das unterschriebene Schreiben in einen Umschlag und gehen Sie zur Poststelle.
- Adressieren Sie den Umschlag an: Domainfactory GmbH, c/o WeWork, Neuturmstr. 5, 80331 München, Deutschland.
- Wählen Sie an der Post die Versandoption "Einschreiben" mit Zustellnachweis und lassen Sie sich den Einlieferungsbeleg aushändigen.
- Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Sendungsbeleg auf. Fertigen Sie zur Sicherheit digitale Kopien an.
2. Ihren domainfactory-Vertrag verstehen
Die Vertragslaufzeit bei domainfactory unterscheidet sich je nach Produkt. Viele Verträge haben eine Erstlaufzeit und verlängern sich danach automatisch. Für viele Leistungen gilt im Anschluss eine Kündigungsfrist von maximal einem Monat. Bei Domainregistrierungen beträgt die Anfangslaufzeit oftmals ein Jahr. Seit dem 1. März 2022 können Verbraucher nach einer produktabhängigen Erstlaufzeit häufig mit einer Einmonatsfrist kündigen (siehe §13 BGB).
So wirken Laufzeiten und Kündigungsfristen
Verbraucherverträge beginnen meist mit einer Erstlaufzeit. Danach folgen Folgelaufzeiten mit einer Einmonatsfrist. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen und notieren Sie das Vertragsende frühzeitig. Nutzen Sie die Online-Kündigung nur, wenn diese in Ihrem Account freigeschaltet ist. Ein erzeugtes Formular im Kundenmenü ersetzt nicht den tatsächlichen Zugang beim Anbieter.
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Berechnen Sie die Frist auf Basis des Vertragsendes und der Einmonatsfrist. Beispiel: Beginnt ein Vertrag am 01.02.2027 mit zwölfmonatiger Erstlaufzeit, endet die Erstlaufzeit am 31.01.2027. Die Kündigung muss dem Anbieter spätestens am 31.01.2027 zugehen. Planen Sie einen zeitlichen Puffer ein. Für die Frist zählt der Eingang beim Anbieter, nicht das Erstellungsdatum Ihres PDFs oder das Absendedatum der Post. Nutzen Sie Belege wie Einschreiben mit Rückschein oder Fax‑Sendeprotokolle.
Wichtig für DNS, E‑Mail und Domain‑Transfer
Sie behalten Zugriff auf gebuchte Leistungen bis zum Ende der bezahlten Laufzeit. Sichern Sie frühzeitig Backups von Webdaten, E‑Mails (IMAP‑Export) und FTP‑Inhalten. Kündigen Sie einzelne Domains oder Zusatzoptionen separat, wenn Sie nur einzelne Leistungen beenden wollen. Wenn Sie eine Domain behalten möchten, starten Sie den Providerwechsel vor der Kündigung. Holen Sie den Auth‑/EPP‑Code ein, prüfen Sie Transfer‑Lock und rechnen Sie die benötigte Zeit für den TLD‑Transfer ein. Fehlen Details dazu, prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen oder fragen Sie den Support.
3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen
Sammeln Sie vor dem Versand alle relevanten Angaben. Dazu gehören Kundennummer, Auftragsnummer(n), die genaue Bezeichnung der zu beendenden Leistung und die ladungsfähige Postanschrift. Sichern Sie aktuelle Backups Ihrer Website, E‑Mails und SSL‑Zertifikate. Diese Inhalte bleiben nach Vertragsende nicht automatisch erhalten.
Achten Sie auf die Form des Schreibens. Ist die Online‑Kündigung nicht aktiviert, erstellen Sie das Formular im Kundenmenü. Drucken Sie es aus, unterschreiben Sie es und senden Sie es per Post oder Fax. Alternativ scannen Sie das unterschriebene Dokument ein und senden es als JPG‑ oder GIF‑Anhang per E‑Mail.
Das müssen Sie bereitlegen
Bereiten Sie diese Unterlagen vor, damit der Anbieter Ihre Kündigung eindeutig zuordnen kann. Fehlen Nummern oder Zugriff, legen Sie Identitätsnachweise und Rechnungsbelege bereit.
- Vollständiger Name und ladungsfähige Anschrift (kein Postfach)
- Kundennummer oder Vertrags-/Auftragsnummer
- Datum und eindeutige Bezeichnung der zu beendenden Leistung/Domain
- Eigenhändige Unterschrift bei postalischer Kündigung oder eingescanntes, unterschriebenes Dokument (JPG/GIF) bei E‑Mail
- Identitätsnachweis (z. B. Rechnungskopie oder Personalausweis), falls kein Zugriff auf das Konto besteht
So strukturieren Sie Ihr Kündigungsschreiben
Ein klares Schreiben reduziert Rückfragen und beschleunigt die Bearbeitung. Nennen Sie deutlich die Leistung, fügen Sie Kundennummern bei und geben Sie ein Wirksamkeitsdatum an. Fordern Sie eine Eingangsbestätigung an.
- Vollständiger Name und ladungsfähige Anschrift (kein Postfach)
- Kundennummer oder Vertrags-/Auftragsnummer
- Datum und Bezeichnung der zu beendenden Leistung/Domain
- Eigenhändige Unterschrift oder eingescanntes, unterschriebenes Dokument
- Bitte um Eingangsbestätigung und, falls gewünscht, Angabe des gewünschten Wirksamkeitsdatums
Sondersituationen kurz
Bei außerordentlicher Kündigung wegen schwerwiegender Gründe müssen Sie den wichtigen Grund dokumentieren. Legen Sie Mahnungen, Störungsmeldungen und E‑Mail‑Verkehr vor. Benennen Sie im Schreiben konkret die Vorfälle und das gewünschte Wirksamkeitsdatum. Ohne Unterschrift oder eindeutige Legitimation verzögert sich die Bearbeitung.
4. Häufige Probleme lösen
Kunden berichten über Hürden wie fehlende Online‑Kündigung oder abweichende Kontaktangaben. Solche Probleme erschweren die Zuordnung und verlängern die Bearbeitung. Strukturieren Sie Belege, notieren Sie Kommunikationsschritte und sichern Sie Versandnachweise. So schaffen Sie nachvollziehbare Unterlagen für Rückfragen oder Eskalationen.
So gehen Sie vor, wenn die Online‑Kündigung nicht verfügbar ist
Erzeugen Sie im Kundenmenü das verfügbare PDF‑Kündigungsformular. Drucken Sie es aus und unterschreiben Sie es. Senden Sie das unterschriebene Schreiben per Post oder Fax. Alternativ scannen Sie es ein und senden es als JPG‑ oder GIF‑Anhang an die Support‑E‑Mail. Behalten Sie den Versandbeleg und die Sendeprotokolle.
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Prüfen Sie zuerst den Spam‑Ordner und die im Kundenmenü hinterlegte E‑Mail‑Adresse. Erhalten Sie innerhalb von sieben bis zehn Tagen keine Rückmeldung, kontaktieren Sie domainfactory schriftlich und fügen Sie den Versandbeleg bei. Fordern Sie eine Eingangsbestätigung an und setzen Sie eine klare Frist zur Reaktion. Bleibt die Reaktion aus, bereiten Sie eine formelle Beschwerde oder eine Eskalation vor.
So ordnen Sie eine nicht zugeordnete Kündigung richtig zu
Fehlt die Kundennummer, senden Sie die Kündigung erneut mit allen Identifikationsmerkmalen. Fügen Sie Rechnungen oder frühere E‑Mails als Beleg bei. Beschreiben Sie im Anschreiben Datum und Art des ersten Versands. Fordern Sie schriftlich die Klärung und legen Sie den Versandnachweis bei. Halten Sie Telefonprotokolle und E‑Mail‑Verkehr bereit, falls Sie den Vorgang später belegen müssen.
5. Kann ich domainfactory auch direkt kontaktieren?
Ja. Sie können domainfactory direkt kontaktieren. Folgende Wege sind möglich: Online‑Kündigung im Kundenmenü. Schriftliche Kündigung per Post oder per Fax. Sie können ein eingescanntes, handschriftlich unterschriebenes Kündigungsschreiben als JPG‑ oder GIF‑Anhang per E‑Mail senden. Telefonische Kündigungen gelten aus Sicherheitsgründen nicht als zulässig. Nutzen Sie zur höchsten Rechtssicherheit das Einschreiben.
6. Checkliste: Wichtige Fragen
So senden Sie das Einschreiben richtig
Das Einschreiben mit Empfangsnachweis dokumentiert den Zugang beim Anbieter und hilft, Fristen zu wahren. Notieren Sie die Sendungsnummer und bewahren Sie den Einlieferungsbeleg auf. Sobald der Zustellnachweis zurückkommt, legen Sie ihn ab und fertigen Sie eine digitale Kopie an. Diese Unterlagen dienen als Beleg bei Streitigkeiten.
So kündigen Sie per E‑Mail richtig
domainfactory akzeptiert E‑Mails nur, wenn das eingesandte Dokument eine handschriftliche Unterschrift als JPG‑ oder GIF‑Datei enthält. Reine Text‑E‑Mails ohne Unterschrift gelten nicht als Kündigung. Benennen Sie den Dateinamen mit Kundennummer und Auftragsnummer, damit die Zuordnung gelingt. Senden Sie die Datei an die im Kundenkonto angegebene Adresse und fordern Sie eine Eingangsbestätigung an.
So finden Sie Ihre Kundennummer
Die Kundennummer steht auf Rechnungen, in Vertragsunterlagen oder im Kundenmenü unter Stammdaten. Suchen Sie die Nummer vor dem Versand, denn ohne Kundennummer verzögert sich die Zuordnung. Finden Sie die Nummer nicht, prüfen Sie frühere E‑Mails des Anbieters oder kontaktieren Sie den Support.
Domain behalten: So handeln Sie
Wenn Sie die Domain behalten möchten, starten Sie den Providerwechsel vor der Kündigung der Hosting‑Leistung. Prüfen Sie, ob Sie einen Auth‑/EPP‑Code (Transfercode) benötigen und entfernen Sie gegebenenfalls einen Transfer‑Lock. Beginnen Sie den Transferprozess rechtzeitig, da manche TLDs mehrere Tage bis Wochen für den Wechsel benötigen. Dokumentieren Sie alle Schritte und sichern Sie die E‑Mail‑Korrespondenz als Nachweis.
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Für viele Verträge gilt eine Frist von maximal einem Monat zum Vertragsende. Bei Domains beträgt die Erstlaufzeit häufig ein Jahr. Beispiel: Beginnt ein Vertrag am 01.02.2027 mit 12 Monaten, endet die Erstlaufzeit am 31.01.2027. Die Kündigung muss dem Anbieter spätestens am 31.01.2027 zugehen. Planen Sie einen Puffer ein und sichern Sie Versandbelege.
So sichern Sie die Kündigungsbestätigung
domainfactory sendet die Kündigungsbestätigung an die im Kundenmenü hinterlegte E‑Mail‑Adresse. Ist eine Mobilnummer hinterlegt, erhalten Sie zusätzlich eine SMS. Speichern Sie die Bestätigung als PDF. Kommt keine Rückmeldung, prüfen Sie den Spam‑Ordner und warten Sie sieben bis zehn Tage.
Das müssen Sie zu Rückerstattungen wissen
Die Abschlussrechnung berechnet Leistungen anteilig (pro rata) für den verbleibenden Zeitraum. Fordern Sie bei Unklarheiten eine detaillierte Abschlussrechnung an. Bewahren Sie alle Zahlungsbelege und Lastschriftunterlagen als Nachweis auf. Bei offenen Fragen verlangen Sie eine schriftliche Aufstellung der Endrechnung.
So verfahren Sie bei nicht zugeordneter Kündigung
Wenn die Kündigung nicht zugeordnet wird, senden Sie die Kündigung erneut mit klar sichtbarer Kundennummer und Auftragsnummer. Fügen Sie eine Kopie des Versandbelegs und frühere Korrespondenz bei. Beschreiben Sie im Anschreiben, wann und wie Sie die ursprüngliche Kündigung gesendet haben. Fordern Sie schriftlich die Klärung und setzen Sie eine Frist zur Antwort.
So kündigen Sie einzelne Leistungen und behalten Domains
Kündigen Sie einzelne Produkte im Account, wenn Sie nur das Hosting beenden möchten. Starten Sie parallel den Domaintransfer, damit die Domain nicht in der Folgelaufzeit verloren geht. Achten Sie auf separate Auftragsnummern und Fristen. Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie das Kundenmenü oder fragen Sie den Support und dokumentieren Sie die Antwort.
So klären Sie fehlenden Account‑Zugang
Wenn Sie keinen Zugriff auf Ihr Konto haben, kontaktieren Sie den Support mit Identitätsnachweisen wie Rechnungskopie oder Personalausweis. Geben Sie alle verfügbaren Vertragsdaten an, damit die Mitarbeiter Ihre Daten rekonstruieren können. Notieren Sie jeden Schritt der Kommunikation.
So stoppen Sie künftige Lastschriften
Zusätzlich zur Kündigung widerrufen oder sperren Sie das SEPA‑Mandat bei Ihrer Bank, damit künftige Abbuchungen ausbleiben. Informieren Sie domainfactory schriftlich über die Kündigung und dokumentieren Sie alle Abbuchungen nach dem Wirksamkeitsdatum. Beanstanden Sie unberechtigte Abbuchungen zeitnah bei Ihrer Bank und fordern Sie gegebenenfalls eine Rückbuchung an.
So eskalieren Sie, wenn Ihre Kündigung ignoriert wird
Senden Sie eine formelle Beschwerde mit Versandbeleg und setzen Sie eine letzte Frist zur Reaktion. Sollte weiterhin keine Reaktion erfolgen, wenden Sie sich an eine Schlichtungsstelle oder an eine Verbraucherschutzorganisation. Legen Sie die vollständige, geordnete Dokumentation vor. Dazu gehören Kündigungsschreiben, Versandbeleg, E‑Mails und Telefonprotokolle.
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