WWK Lebensversicherung kündigen
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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei WWK Lebensversicherung kündigen
Was Sie zur Kündigung bei WWK Lebensversicherung wissen sollten – verständlich erklärt
1. Ihren WWK Lebensversicherung‑Vertrag kündigen
So senden Sie das Einschreiben richtig
Das Einschreiben mit Empfangsnachweis dokumentiert Absendedatum und den tatsächlichen Zugang beim Empfänger. Diese Dokumentation schützt Sie bei Friststreitigkeiten und in rechtlichen Auseinandersetzungen. Nutzen Sie die genaue Geschäftsanschrift der WWK, damit die zuständige Abteilung Ihr Schreiben schnell zuordnet.
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und eine Kopie des Schreibens auf. Notieren Sie Datum und Uhrzeit des Versands und schreiben Sie die Policen‑ oder Kundennummer gut sichtbar auf Umschlag oder Begleitzettel. Adresse für Einschreiben: WWK Lebensversicherung a.G., Marsstraße 37, 80335 München (Postanschrift: 80292 München).
- Verfassen Sie das Kündigungsschreiben mit allen Pflichtangaben und unterschreiben Sie handschriftlich.
- Fertigen Sie eine Kopie an und fügen Sie ggf. erforderliche Belege bei, z. B. bestätigte Ausweiskopie, Steuer‑ID, Bankverbindung.
- Senden Sie das Schreiben als Einschreiben mit Rückschein an WWK Lebensversicherung a.G., Marsstraße 37, 80335 München (Postanschrift: 80292 München).
- Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Rückschein auf und notieren Sie das Eingangsdatum.
- Erhalten Sie keine schriftliche Rückmeldung, senden Sie ein weiteres Einschreiben und dokumentieren Sie alle Kontakte.
2. Ihren WWK Lebensversicherung‑Vertrag verstehen
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Viele WWK‑Verträge erlauben eine ordentliche Kündigung zum Ende der Versicherungsperiode. Die Versicherungsperiode beträgt meist ein Jahr und Sie können häufig bis einen Tag vor der nächsten Beitragszahlung den Vertrag beenden. Stimmen Sie Zeitpunkt und Zugang aufeinander ab, denn für die Fristwahrung zählt der tatsächliche Zugang beim Versicherer.
Nach §11 VVG liegen vertraglich festgelegte Kündigungsfristen in der Regel zwischen einem und drei Monaten. Die konkrete Frist entnehmen Sie Ihren Vertragsunterlagen. Fällt die nächste Beitragszahlung auf den 1. November, muss Ihre Kündigung spätestens am 31. Oktober bei der WWK eingehen.
Das müssen Sie zur Widerrufsfrist wissen
Das gesetzliche Widerrufsrecht beträgt grundsätzlich 14 Tage. Bei Lebensversicherungen verlängert sich die Möglichkeit zum Widerruf, wenn die Widerrufsbelehrung formelle Fehler enthält. Bei älteren Verträgen, besonders aus den Jahren 1994 bis 2007, treten nachweislich Belehrungsfehler auf, sodass ein Widerruf oft noch möglich ist. Prüfen Sie die Widerrufsbelehrung in Ihren Unterlagen und dokumentieren Sie Auffälligkeiten.
Widerruf und ordentliche Kündigung haben unterschiedliche Rechtsfolgen und verlangen jeweils andere Belege. Sammeln Sie deshalb Police, Vertragsunterlagen und die ursprüngliche Widerrufsbelehrung, wenn Sie eine Prüfung anstoßen.
Wichtig für Versicherungsperiode und Vertragsdaten
Ermitteln Sie das Ende Ihrer Versicherungsperiode und das Datum der nächsten Beitragszahlung aus dem Versicherungsschein oder dem letzten Schreiben der WWK. Diese Daten bestimmen den letzten möglichen Zugangstag Ihrer Kündigung. Nennen Sie in jedem Schreiben die Versicherungsnummer, damit die WWK die Bearbeitung beschleunigt. Fehlt die Nummer, fordern Sie die Angabe vorab telefonisch oder über das Kontaktformular an.
Prüfen Sie außerdem, welche Zusatzleistungen mit dem Vertragsende wegfallen, etwa Todesfall‑ oder Berufsunfähigkeitsabsicherungen, und wie die Kündigung Überschussbeteiligungen beeinflusst.
3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen
Das müssen Sie bereithalten
Sammeln Sie vor dem Versand Versicherungsschein, das aktuellste Schreiben der WWK, Ihre Versicherungsnummer, Bankverbindung und die Steuer‑ID. Für Auszahlungen verlangt die WWK oft eine bestätigte Kopie des Personalausweises nach GwG; bereiten Sie diese Bestätigung rechtzeitig vor. Halten Sie außerdem Ihre Telefonnummer und E‑Mail‑Adresse für Rückfragen bereit.
Wenn besondere Umstände vorliegen, etwa Todesfall, Beitragsrückstand oder Policendarlehen, legen Sie die jeweils relevanten Unterlagen bei oder vermerken Sie diese im Schreiben.
Welche Angaben Ihr Kündigungsschreiben braucht
Formulieren Sie das Schreiben klar und vollständig, damit die WWK ohne Rückfragen bearbeiten kann. Das Schreiben sollte das Wort „Kündigung“ enthalten sowie Versicherungsnummer, Name, Anschrift, Datum und Ihre eigenhändige Unterschrift. Nennen Sie außerdem den gewünschten Wirksamkeitstermin und bitten Sie um eine schriftliche Zusage des Wirksamkeitsdatums. Geben Sie Ihre Bankverbindung für die Auszahlung an und verweisen Sie auf beigefügte Unterlagen.
- Vollständiger Name
- Anschrift
- Versicherungsnummer / Policennummer
- Datum
- Eigenhändige Unterschrift
- Bankverbindung (Kontoinhaber, IBAN, BIC)
- Hinweis auf beigefügte Unterlagen (bestätigte Ausweiskopie nach GwG, Steuer‑ID)
So sichern Sie Unterschrift und Anlagen
Die eigenhändige Unterschrift stellt in der Regel die erforderliche Schriftform sicher. Senden Sie per Fax nur das unterschriebene Dokument, andernfalls erfüllt der Versand die Schriftform nicht. Fertigen Sie vor dem Versand Kopien aller Unterlagen an und heben Sie diese auf. Lassen Sie die Ausweiskopie bei Ihrer Bank oder einer anderen bestätigenden Stelle prüfen und vermerken Sie im Schreiben, welche Stelle die Bestätigung ausgestellt hat.
4. Häufige Probleme lösen
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Prüfen Sie zuerst das Datum auf dem Einlieferungsbeleg Ihres Einschreibens. Fordern Sie die WWK schriftlich unter Nennung des Belegs zur Rückmeldung auf und setzen Sie eine klare Frist. Rufen Sie parallel die Kundenhotline an und notieren Sie Datum sowie Namen des Gesprächspartners. Reagiert die WWK weiterhin nicht, leiten Sie die Beschwerde an die interne Beschwerdestelle oder an den Versicherungsombudsmann weiter.
So gehen Sie vor bei verzögerter Auszahlung
Fordern Sie schriftlich eine konkrete Frist und eine detaillierte, zeitraumbezogene Aufstellung der Rückkaufswertberechnung an. Vereinfacht setzt sich die Rechnung aus Beiträgen + Zinsen + Überschussbeteiligungen minus Abschluss‑ und Verwaltungskosten sowie Stornopauschale zusammen. Reichen Sie fehlende Unterlagen umgehend nach, etwa Bankdaten, Steuer‑ID und die bestätigte Ausweiskopie. Dokumentieren Sie jede Nachforderung und fordern Sie eine verbindliche Auszahlungsfrist.
So handeln Sie bei fehlerhafter Berechnung oder Ablehnung
Fordern Sie unverzüglich die detaillierte Berechnung an und begründen Sie schriftlich Ihre Einwände. Fügen Sie alle relevanten Unterlagen bei und setzen Sie eine angemessene Frist zur Stellungnahme. Nutzen Sie die interne Beschwerdestelle der WWK und bereiten Sie eine Beschwerde beim Versicherungsombudsmann vor. Bei größeren Summen ziehen Sie rechtlichen Rat hinzu und bewahren Sie alle Schriftwechsel sorgfältig auf.
5. Kann ich WWK Lebensversicherung auch direkt kontaktieren?
Ja, Sie können die WWK direkt kontaktieren. Akzeptierte Wege für eine Kündigung in Schriftform sind der postalische Versand und der Faxversand; die WWK fordert häufig das unterschriebene Original. Postanschrift und Faxnummer finden Sie weiter unten, nutzen Sie für höchste Rechtssicherheit das Einschreiben mit Empfangsnachweis.
So kontaktieren Sie die WWK schriftlich
Senden Sie die Kündigung per Brief mit eigenhändiger Unterschrift an die Geschäftsadresse. Das Einschreiben mit Empfangsnachweis bietet den klarsten Nachweis für den Zugang. Alternativ können Sie vorab das Kontaktformular nutzen, dies ersetzt aber in der Regel nicht die Schriftform. Postanschrift: WWK Lebensversicherung a.G., Marsstraße 37, 80335 München (Postanschrift: 80292 München).
So nutzen Sie Fax und Post sicher
Fax erfüllt die Schriftform nur, wenn Sie das eigenhändig unterschriebene Dokument senden. Bewahren Sie das Fax‑Sendeprotokoll als Sendungsbeleg auf. Scannen Sie das unterschriebene Original vor dem Faxen und speichern Sie die Kopie. Wenn Sie unsicher sind, kombinieren Sie Fax und Einschreiben mit Empfangsnachweis.
So sichern Sie den Zugangsnachweis
Nutzen Sie Einlieferungsbeleg, Sendeprotokoll oder Empfangsnachweis als Beleg für den Zugang. Notieren Sie Datum, Uhrzeit und die verwendete Versandart. Bewahren Sie Kopien aller versendeten Unterlagen sowie alle Bestätigungen geordnet auf. Diese Dokumentation ist entscheidend bei Streitigkeiten über Fristen.
6. Checkliste: Wichtige Fragen
So senden Sie das Einschreiben richtig
Das Einschreiben mit Empfangsnachweis bleibt die verlässlichste Methode, den Zugang zweifelsfrei zu belegen. Beschriften Sie das Schreiben gut lesbar mit der Versicherungsnummer. Fügen Sie Kopien der relevanten Unterlagen bei, sodass die WWK Rückfragen vermeidet. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg, Empfangsnachweis und eine Kopie des versandten Schreibens auf.
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Prüfen Sie in Ihren Unterlagen das Ende der Versicherungsperiode und das Datum der nächsten Beitragszahlung. Die ordentliche Kündigung ist in der Regel nur zum Periodenende möglich. Vertragliche Fristen liegen meist zwischen einem und drei Monaten. Fordern Sie eine schriftliche Zusage des Wirksamkeitsdatums an, um spätere Unklarheiten zu vermeiden.
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Fehlt eine Rückmeldung der WWK, fordern Sie die Bestätigung erneut schriftlich unter Nennung des Einlieferungsbelegs. Setzen Sie eine angemessene Frist und rufen Sie parallel die Kundenhotline an. Notieren Sie Gesprächsnotizen mit Datum und Ansprechpartner. Leiten Sie bei weiterem Ausbleiben der Reaktion die Beschwerde an die interne Stelle oder den Ombudsmann weiter.
Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht
Ihr Schreiben sollte alle notwendigen Angaben enthalten, damit die WWK die Forderung ohne Rückfragen bearbeiten kann. Fügen Sie die geforderten Unterlagen bei, damit die Auszahlung nicht verzögert wird. Wenn Sie eine Auszahlung erwarten, geben Sie die Kontoangaben vollständig an. Legen Sie die folgenden Unterlagen bei:
- Versicherungsnummer / Policennummer
- Vollständiger Name und Anschrift
- Datum und eigenhändige Unterschrift
- Bankverbindung (Kontoinhaber, IBAN, BIC)
- Hinweis auf beigefügte Unterlagen (bestätigte Ausweiskopie nach GwG, Steuer‑ID)
So sichern Sie den Nachweis bei Faxversand
Fax erfüllt die Schriftform, wenn das Dokument eigenhändig unterschrieben ist. Bewahren Sie das Fax‑Sendeprotokoll als Beleg auf. Scannen Sie das unterschriebene Original vor dem Versand und speichern Sie die Datei. Ziehen Sie bei Unsicherheit zusätzlich das Einschreiben mit Empfangsnachweis in Erwägung.
So verhalten Sie sich bei verzögerter Auszahlung
Fordern Sie schriftlich eine verbindliche Auszahlungsfrist und die vollständige Aufschlüsselung der Berechnung an. Reichen Sie alle geforderten Unterlagen umgehend nach, etwa Bankdaten, Steuer‑ID und die bestätigte Ausweiskopie. Dokumentieren Sie Nachfragen und Fristsetzungen schriftlich. Erheben Sie bei ausbleibender Auszahlung eine Beschwerde beim Ombudsmann oder prüfen Sie rechtliche Schritte.
So handeln Sie bei niedrigem Rückkaufswert
Prüfen Sie die detaillierte Berechnung und vergleichen Sie Abzüge, Abschluss‑ und Verwaltungskosten. Erwägen Sie als Alternative den Widerruf, wenn die Widerrufsbelehrung fehlerhaft war, oder den Verkauf der Police am Zweitmarkt. Beachten Sie, dass bei Riester‑Verträgen Rückforderungen von Zulagen möglich sind. Lassen Sie die Unterlagen fachlich prüfen, wenn Sie Unstimmigkeiten vermuten.
So melden Sie den Todesfall oder treten als Erbe auf
Erben melden Ansprüche schriftlich bei der WWK an. Legen Sie Sterbeurkunde und gegebenenfalls Erbschein als Unterlagen bei. Notieren Sie die Policenkennziffern und die Kontoverbindung, auf die ausgezahlt werden soll. Kontaktieren Sie die WWK frühzeitig, um das weitere Vorgehen zu klären und eine Liste der benötigten Unterlagen zu erhalten.
Das müssen Sie zur bestätigten Ausweiskopie wissen
Für Auszahlungen verlangt die WWK häufig eine bestätigte Kopie des Personalausweises nach GwG. Banken oder andere autorisierte Stellen dürfen diese Bestätigung ausstellen. Notieren Sie, wer die Kopie bestätigt hat, und vermerken Sie dies im Anschreiben. Ohne eine solche Unterlage kann die WWK die Auszahlung zurückhalten.
So prüfen Sie Ihre Widerrufschancen
Prüfen Sie die Widerrufsbelehrung in Ihren Vertragsunterlagen auf formale Fehler. Bei Verträgen aus 1994–2007 treten häufig Fehler auf, sodass ein Widerruf noch möglich sein kann. Sammeln Sie alle relevanten Dokumente und erwägen Sie eine fachliche Prüfung. In vielen Fällen führt ein erfolgreicher Widerruf zu höheren Rückzahlungen als eine ordentliche Vertragsbeendigung.
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