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Ludwigsluster TarifverbundKündigung

Ludwigsluster Tarifverbund kündigen

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Was Sie zur Kündigung bei Ludwigsluster Tarifverbund wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren Ludwigsluster Tarifverbund-Vertrag kündigen

Senden Sie Ihre Kündigung an den Ludwigsluster Tarifverbund per Einschreiben mit Rückschein. So belegen Sie Versand und Zugang eindeutig. Achten Sie auf die korrekte Empfängeradresse und vollständige Unterlagen, bevor Sie zur Post gehen.

So senden Sie das Einschreiben richtig

Ein unterschriebenes Schreiben erleichtert die Zuordnung im Kundenkonto. Legen Sie relevante Belege bei, damit der Sachbearbeiter alle Informationen sofort hat. Notieren Sie das Versanddatum und behalten Sie Kopien Ihrer Unterlagen.

  1. Fertigen Sie das Kündigungsschreiben an und unterschreiben Sie es eigenhändig.
  2. Adressieren Sie das Schreiben an: Ludwigsluster Tarifverbund, Garnisonsstraße 1, 19288 Ludwigslust (Kundenbetreuung).
  3. Geben Sie den Brief bei der Post als "Einschreiben mit Rückschein" auf und nehmen Sie den Einlieferungsbeleg entgegen.
  4. Notieren Sie die Sendungsnummer und bewahren Sie Einlieferungsbeleg und späteren Empfangsnachweis sicher auf.
  5. Scannen Sie Empfangsnachweis und Einlieferungsbeleg und fordern Sie parallel eine schriftliche Bestätigung an.

2. Ihren Ludwigsluster Tarifverbund-Vertrag verstehen

Lesen Sie vor dem Vertragsende die Laufzeit, Kündigungsfrist und Regelung zur automatischen Verlängerung. Manche Tarife haben feste Laufzeiten zwischen einem und 24 Monaten. Finden Sie in Ihren Unterlagen die genaue Frist und notieren Sie den relevanten Stichtag.

Die wichtigsten Vertragsbedingungen verstehen

Verstehen Sie, welche Mindestlaufzeit für Ihren Vertrag gilt und wie die Kündigungsfristen berechnet werden. Viele Anbieter verlangen den Eingang der Kündigung zum Monatsende, oft spätestens am 15. des Vormonats. Verpasst man die Frist, bleibt man meist einen weiteren Zahlungszeitraum verpflichtet.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Bestimmen Sie zuerst das gewünschte Beendigungsdatum, meist das Monatsende. Suchen Sie in den AGB oder den Vertragsunterlagen nach dem Stichtag, zum Beispiel dem 15. des Vormonats. Planen Sie Versand- und Bearbeitungszeiten ein und senden Sie die Kündigung rechtzeitig ab.

Ein konkretes Beispiel: Sie wollen den Vertrag zum 31. März beenden und Ihr Vertrag nennt den Eingang bis 15. des Vormonats. Dann muss die Kündigung spätestens am 15. Februar beim Anbieter eingehen. Rechnen Sie für den Postversand zusätzliche Werktage und nutzen Sie einen Zustellnachweis.

Das müssen Sie bei automatischer Verlängerung beachten

Ist eine automatische Verlängerung vereinbart, kündigen Sie vor dem Verlängerungszeitpunkt. Prüfen Sie die Mindestlaufzeit und ab wann eine ordentliche Beendigung möglich ist. Bei angekündigten Preiserhöhungen können Sie oft ein Sonderkündigungsrecht nutzen.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Sammeln Sie alle Angaben, die das Unternehmen zur Zuordnung benötigt. Dazu gehören Kundennummer und die genaue Bezeichnung Ihres Fahrausweises. Eine fehlerfreie Angabe vermeidet Rückfragen und beschleunigt die Bearbeitung.

So bereiten Sie die nötigen Unterlagen vor

Nehmen Sie Rechnungen, Vertragsbestätigung und die Abo‑Nummer zusammen. Bei Sonderkündigungen wie Umzug oder Preisänderung legen Sie den entsprechenden Beleg bei. Erstellen Sie digitale Kopien in akzeptierten Formaten.

  • Rechnungen und Vertragsbestätigung
  • Abo‑Nummer / Kundennummer
  • Meldebescheinigung bei Umzug oder Sterbeurkunde im Todesfall
  • Mitteilung zur Preiserhöhung (bei Sonderkündigung)

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Schreiben Sie Absender, Empfänger, Betreff, kurzen Kündigungswunsch, Datum und Unterschrift deutlich sichtbar. Nennen Sie eindeutig Ihre Kundennummer und die Bezeichnung des Fahrausweises. Fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung mit dem Beendigungsdatum an.

Wichtige Elemente Ihres Schreibens sind in der Regel:

  • Vollständiger Name und Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer / Abo‑Nummer
  • Bezeichnung des Fahrausweises und gewünschtes Beendigungsdatum
  • Datum und eigenhändige Unterschrift (sofern gefordert)

Illustratives Beispiel und Unterschriftsregel

Ein kurzes Muster könnte lauten: "Hiermit beende ich meinen Vertrag Nr. [Nummer] zum [Datum]. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang schriftlich." Unterschreiben Sie eigenhändig, wenn der Vertrag dies verlangt. Akzeptierte Upload‑Formate sind meist PDF, PNG oder JPG; Dateien größer als etwa 2 MB sollten Sie vor dem Hochladen verkleinern.

4. Häufige Probleme lösen

Bei Kündigungen treten oft fehlende Rückmeldung, widersprüchliche Kontaktangaben oder unberechtigte Abbuchungen auf. Dokumentieren Sie jeden Schritt sachlich und sammeln Sie alle Belege. Eine geordnete Akte vereinfacht spätere Beschwerden oder Anfragen an Dritte.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Prüfen Sie zuerst Ihren Spam‑Ordner und das Kundenportal. Senden Sie eine Nachfass‑E‑Mail mit Foto des Einlieferungsbelegs und fordern Sie eine kurze schriftliche Rückmeldung an. Reagiert der Anbieter nicht, schicken Sie ein weiteres Einschreiben mit Zustellnachweis und setzen eine Frist zur Bestätigung.

So dokumentieren Sie Störungen als Kündigungsgrund

Erfassen Sie Datum, Uhrzeit, Art und Häufigkeit der Störung systematisch. Sichern Sie Screenshots, E‑Mails, Portal‑Einträge und Ihre Störungsmeldungen als Dokumentation. Setzen Sie dem Anbieter eine Frist zur Nachbesserung und dokumentieren Sie die Antwort; bleibt die Störung bestehen, können Sie außerordentlich kündigen.

So gehen Sie vor bei unberechtigten Abbuchungen

Informieren Sie Anbieter und Bank schriftlich und verlangen Sie die Rückerstattung unberechtigter Beträge. Legen Sie Kontoauszüge und Kündigungsunterlagen vor. Fragen Sie bei Ihrer Bank nach der Möglichkeit einer Rückbuchung oder dem Widerruf des SEPA‑Mandats und ziehen Sie bei Bedarf die Verbraucherzentrale hinzu.

5. Kann ich Ludwigsluster Tarifverbund auch direkt kontaktieren?

Ja. Sie erreichen den Anbieter per E‑Mail an info@ludwigslust, per Post an Garnisonsstraße 1, 19288 Ludwigslust, per Fax an 03874 624-2000 oder telefonisch unter 03874 624-0. Senden Sie die Kündigung zur rechtssicheren Dokumentation per Einschreiben mit Empfangsnachweis.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Erstellen Sie eine unterschriebene Originalfassung und adressieren Sie sie vollständig. Geben Sie den Brief als Einschreiben mit Zustellnachweis ab und bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis auf. Ergänzen Sie die Sendung durch einen Scan per E‑Mail, um eine schnelle Dokumentation zu haben.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Bestimmen Sie das gewünschte Beendigungsdatum und suchen Sie den Stichtag in Ihren Unterlagen. Häufig gilt der 15. des Vormonats; bei einigen Tarifen ist es der 10. des Monats. Rechnen Sie Versandtage ein und senden Sie rechtzeitig.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Suchen Sie im Spam‑Ordner und prüfen Sie das Kundenportal. Schicken Sie eine Nachfass‑E‑Mail mit Foto des Einlieferungsbelegs und setzen Sie eine kurze Frist. Kommt keine Reaktion, reichen Sie die Dokumentation bei der Verbraucherzentrale oder einer Schlichtungsstelle ein.

So sichern Sie Ihre Nachweise

Scannen Sie Einlieferungsbeleg, Empfangsnachweis, das Kündigungsschreiben und relevante E‑Mails. Speichern Sie die Dateien geordnet und notieren Sie Datum und Uhrzeit von Telefongesprächen. Achten Sie auf akzeptierte Dateiarten wie PDF, PNG oder JPG und auf die maximale Dateigröße.

So gehen Sie bei Sonderkündigung wegen Umzug vor

Legen Sie eine Meldebescheinigung als Beleg für den Umzug bei oder laden Sie sie im Kundenportal hoch. Fordern Sie eine schriftliche Zusage für das Beendigungsdatum an. Prüfen Sie, ob eine Übertragung des Abos möglich ist oder zusätzliche Nachweise verlangt werden.

So gehen Sie bei Sterbefall vor

Bevollmächtigte Angehörige oder Erben können den Vertrag beenden. Legen Sie eine Sterbeurkunde oder einen Erbschein bei. Klären Sie das weitere Vorgehen telefonisch und senden Sie die erforderlichen Unterlagen per Einschreiben oder Upload.

So dokumentieren Sie Störungen

Führen Sie ein Störungsprotokoll mit Datum, Uhrzeit, betroffenem Angebot und Häufigkeit. Sichern Sie Screenshots, Fehlermeldungen und Bestätigungen aus dem Portal als Beleg. Setzen Sie dem Anbieter eine Frist zur Nachbesserung und dokumentieren dessen Reaktion.

So stoppen Sie weitere Abbuchungen

Informieren Sie den Anbieter schriftlich über die Vertragsbeendigung und fordern Sie das Ende weiterer Abbuchungen. Prüfen Sie danach Ihre Kontoauszüge und melden Sie unberechtigte Abbuchungen der Bank. Bitten Sie bei Bedarf um Rückbuchung oder um Widerruf des SEPA‑Mandats.

So fordern Sie eine Endabrechnung an

Bitten Sie in Ihrer Kündigung um eine abschließende Abrechnung und um Mitteilung offener Rückzahlungen. Vergleichen Sie die Endabrechnung mit Ihren Kontoauszügen. Fordern Sie bei Unstimmigkeiten eine detaillierte Aufschlüsselung an und setzen Sie eine Frist zur Erledigung.

Das müssen Sie bei Preiserhöhungen tun

Lesen Sie die Mitteilung zur Preiserhöhung und suchen Sie den Hinweis auf ein Sonderkündigungsrecht. Reichen Sie die Preiserhöhungsmitteilung der Kündigung bei, wenn Sie dieses Recht ausüben wollen. Achten Sie auf die dort genannte Frist und reagieren Sie innerhalb dieser Zeit.

So verhalten Sie sich, wenn die Kündigung abgelehnt wird

Fordern Sie eine schriftliche Ablehnung mit Begründung an. Prüfen Sie die genannten Gründe, etwa Fristen oder Formfehler. Legen Sie Ihre Unterlagen der Verbraucherzentrale vor oder prüfen Sie das Verfahren einer Schlichtungsstelle.

So sichern Sie telefonische Kündigungen

Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Namen des Gesprächspartners und den Gesprächsinhalt. Bestätigen Sie das Telefonat im Anschluss schriftlich per Einschreiben oder per E‑Mail mit Scan des unterschriebenen Schreibens. Fordern Sie eine schriftliche Zusage zum Beendigungsdatum an.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 28. Juli 2026