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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei Connect kündigen

Was Sie zur Kündigung bei Connect wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren connect‑Vertrag kündigen

Am sichersten beenden Sie den Vertrag per Einschreiben mit Rückschein. Der Empfangsnachweis dokumentiert, wann der Anbieter Ihr Schreiben erhalten hat. Damit schützen Sie die Fristwahrung.

Prüfen Sie vor dem Versand Ihre Unterlagen auf Kundennummer oder Vertragsnummer und auf die korrekte Empfängeradresse. Verwenden Sie für connect‑Zeitschriften diese Anschrift: Connect - WEKA Kundenservice, Postfach 180, 77649 Offenburg. Für LIDL Connect (Mobilfunk) lautet die Adresse: LIDL Connect Kundenbetreuung, Postfach 100 254, 16285 Schwedt. Legen Sie eine Kopie des Schreibens und relevante Belege zur Sendung bei.

So gehen Sie vor (nummerierte Schritte):

  1. Drucken Sie das vollständige Schreiben aus und unterschreiben Sie es handschriftlich, wenn möglich.
  2. Fertigen Sie eine Kopie des unterschriebenen Schreibens für Ihre Unterlagen an.
  3. Geben Sie den Brief bei der Post als Einschreiben mit Zustellnachweis auf. Notieren Sie die Sendungsnummer.
  4. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und später den unterschriebenen Empfangsnachweis sorgfältig auf.
  5. Scannen Sie den Zustellnachweis und speichern Sie ihn zusammen mit dem Schreiben ab.

2. Ihren connect‑Vertrag verstehen

So erkennen Sie, welches "connect" betroffen ist

Viele Nutzer verwechseln das connect‑Zeitschriften‑Abo mit dem Mobilfunkangebot LIDL Connect. Prüfen Sie Rechnung, E‑Mails oder Ihr Kundenkonto. Dort steht, ob es sich um ein Heftabo oder um einen Mobilfunktarif handelt. Die Kontaktstellen unterscheiden sich: WEKA für die Zeitschrift, Vodafone für LIDL Connect.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Bei vielen LIDL Connect‑Tarifen beträgt die Abrechnungsperiode maximal einen Monat. Die ordentliche Kündigungsfrist lautet meist 1 Tag zum Ende dieses Abrechnungszeitraums. Einige Optionen enden automatisch: Speedbuckets nach 14 Tagen, Dayflats nach 24 Stunden. Bei Zeitschriftenabos gelten die im Vertrag festgelegten Mindestlaufzeiten.

Wichtig für Verbraucher: Beispiel zur Fristberechnung

Ermitteln Sie den Beginn und das Ende Ihres aktuellen Abrechnungszeitraums in Kontoauszügen oder Rechnungen. Rechnen Sie einen Tag zurück als spätestes Eingangsdatum für die Kündigung. Wenn Ihr Zeitraum zum Beispiel am 1. beginnt und am 30. endet, muss die Kündigung spätestens am 29. beim Anbieter eingehen. Senden Sie die Kündigung lieber einige Tage früher, um interne Bearbeitungs‑ oder Versandzeiten zu berücksichtigen.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Bevor Sie das Schreiben erstellen, sammeln Sie alle Unterlagen, die eine eindeutige Zuordnung ermöglichen. Dazu gehören Ihr Name, Ihre Anschrift und die Vertragskennziffern. Bei Mobilfunk fügen Sie die Rufnummer bei. Bei Prepaid notieren Sie gegebenenfalls die IBAN für die Auszahlung des Restguthabens. Bei Sonderkündigungen halten Sie die passenden Nachweise bereit.

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben: Nennen Sie Absender, Empfänger, Datum, die Vertragskennung und die gewünschte Beendigung. Formulieren Sie klar, ob Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zu einem konkreten Datum kündigen. Fordern Sie eine schriftliche Empfangsbestätigung an und geben Sie bei Bedarf Ihre IBAN für Restguthaben an. Textform - also per E‑Mail, Fax oder Brief - reicht in vielen Fällen; bei Briefversand ist eine eigenhändige Unterschrift vorteilhaft.

Welche Angaben Ihr Schreiben mindestens enthalten sollte:

  • Vollständiger Name und Anschrift
  • Kundennummer oder Vertragsnummer
  • Datum des Schreibens
  • Eindeutige Kündigungsformulierung

Beispieltext für das Kündigungsschreiben:
„Hiermit beende ich mein Vertragsverhältnis Nr. [Nummer] zum [Datum]. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieser Kündigung schriftlich. Mit freundlichen Grüßen, [Unterschrift]“

Wichtig bei Sonderfällen und Unterschrift
Bei Sonderkündigungen wie Preiserhöhungen, Umzug oder Sterbefall fügen Sie die jeweils geforderten Nachweise bei (zum Beispiel Mietvertrag, Meldebescheinigung, Sterbeurkunde). Meist reicht eine schriftliche Erklärung per E‑Mail oder Brief; in einzelnen Fällen verlangt der Anbieter jedoch eine Originalunterschrift oder weitere Unterlagen. Prüfen Sie deshalb frühzeitig die im Kundenkonto verfügbaren Formulare und die AGB.

4. Häufige Probleme lösen

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Viele Anbieter senden eine kurze Rückmeldung nach Eingang der Kündigung, bei Formularen oft binnen Minuten. Wenn Sie nach 7 bis 14 Tagen keine Rückmeldung erhalten, senden Sie eine Erinnerung mit Fristangabe per Einschreiben mit Zustellnachweis. Notieren Sie Datum und Versandart der Erstkündigung und fügen Sie Kopien aller Nachrichten bei. So schaffen Sie eine nachvollziehbare Dokumentation.

So reagieren Sie bei unberechtigten Abbuchungen oder Fristfehlern

Prüfen Sie Kontoauszüge und markieren Sie fragliche Buchungen. Setzen Sie den Anbieter schriftlich darüber in Kenntnis und fordern Sie die Erstattung. Parallel können Sie bei Ihrer Bank einen SEPA‑Widerspruch einlegen, um unberechtigte Belastungen zurückholen zu lassen. Sammeln Sie alle Belege und fordern Sie vom Anbieter eine schriftliche Stellungnahme.

So eskalieren Sie bei andauernden Problemen

Wenn Mahnungen, wiederholte Abbuchungen oder fehlende Rückmeldungen auftreten, eskalieren Sie systematisch: Erinnerung mit Frist per Einschreiben, Beschwerde per E‑Mail und per Post, danach Kontakt mit der Verbraucherzentrale. Reichen Sie bei Bedarf eine Beschwerde bei einer Schlichtungsstelle ein. Halten Sie alle Unterlagen chronologisch geordnet bereit.

Praktische Kontaktoptionen für Beschwerden (Auswahl): E‑Mail (LIDL Connect: lidl-connect-kundenbetreuung@vodafone.de; connect: weka@burdadirect.de), Telefonhotline (LIDL Connect: 0172 2222022 / 0211 2774 2774; connect: +49 781 6394548). Verwenden Sie diese Kanäle zur Dokumentation und fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung.

5. Kann ich connect auch direkt kontaktieren?

Ja. Beide Dienste listen die akzeptierten Kontaktwege in den Unterlagen. Sie können das Online‑Formular, E‑Mail, Post, Fax, Telefon oder das Kundenkonto bzw. die App nutzen. Nennen Sie in jeder Kontaktform Ihre Kundennummer und Rufnummer und fordern Sie eine schriftliche Empfangsbestätigung an. Wir empfehlen für maximale Rechtssicherheit das Einschreiben mit Zustellnachweis.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Ein Einschreiben mit Rückschein bietet den stärksten Zugangsnachweis, weil es dokumentiert, wann und von wem das Schreiben entgegengenommen wurde. Bereiten Sie das Schreiben vollständig vor und unterschreiben Sie es. Geben Sie es bei der Post auf und bewahren Sie die Einlieferungsquittung und die Sendungsnummer auf. Scannen Sie alle Belege und legen Sie sie zusammen mit dem Schreiben ab.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Die Frist hängt vom Vertragstyp ab. Bei vielen LIDL Connect‑Tarifen gilt die Regel 1 Tag zum Ende des Abrechnungszeitraums von maximal einem Monat. Speedbuckets enden in der Regel nach 14 Tagen, Dayflats nach 24 Stunden. Bei Zeitschriften prüfen Sie die Mindestlaufzeit im Abovertrag. Ermitteln Sie das Ende Ihres aktuellen Abrechnungszeitraums in Kontoauszügen und rechnen Sie einen Tag zurück als spätestes Eingangsdatum.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Bei Online‑Formularen erhalten Sie oft sofort eine Bestätigung, bei Post oder Fax kann die Bearbeitung länger dauern. Wenn nach 7–14 Tagen keine Rückmeldung vorliegt, senden Sie eine Erinnerungs‑Kündigung per Einschreiben mit Fristsetzung. Dokumentieren Sie alle bisherigen Kontaktversuche und fügen Sie Kopien bei. Reichen Sie die Unterlagen bei Bedarf bei der Verbraucherzentrale oder einer Schlichtungsstelle ein.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

Damit der Vertrag eindeutig zugeordnet werden kann, enthalten Sie mindestens: vollständigen Namen und Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer, Datum des Schreibens und eine eindeutige Kündigungsformulierung. Bei Mobilfunk fügen Sie zusätzlich die Rufnummer bei. Bei Anspruch auf Auszahlung von Restguthaben geben Sie die IBAN an. Bewahren Sie Kopien aller Zusendungen auf.

So verhalten Sie sich nach einem Anruf mit Rückfrage

Notieren Sie Datum, Uhrzeit und den Namen des Gesprächspartners. Senden Sie im Anschluss eine kurze Bestätigung per E‑Mail oder Brief mit der Zusammenfassung des Gesprächs und den vereinbarten nächsten Schritten. Fordern Sie ausdrücklich eine schriftliche Empfangsbestätigung der Kündigung an. So schaffen Sie eine belastbare Dokumentation.

Das müssen Sie tun bei SIM‑Inaktivierung und Prepaid

Bei Prepaid droht die SIM‑Deaktivierung bei längerer Inaktivität, was die Rufnummernmitnahme erschweren kann. Planen Sie die Portierung rechtzeitig und halten Sie Guthaben‑ und Auflagedaten bereit. Notieren Sie die IBAN für eine Auszahlung von Restguthaben und geben Sie diese im Schreiben an. Lassen Sie die SIM aktiv, bis Portierung oder Auszahlung geklärt sind.

So sichern Sie den Versandnachweis

Sammeln Sie alle Nachweise systematisch: Einlieferungsbeleg, Rückschein, Fax‑Sendeprotokoll, Screenshot der Formularbestätigung und gesendete E‑Mails mit Zeitstempel. Legen Sie für jede Kündigung einen Ordner an und speichern Sie digitale Kopien als PDF. Bewahren Sie die Unterlagen mindestens drei Jahre auf.

So dokumentieren Sie Retention‑Angebote

Notieren Sie bei Verbleibangeboten Gesprächsdatum, Angebot, Namen des Mitarbeiters und Frist. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung des Angebots und setzen Sie klare Fristen für Ihre Entscheidung. Lehnen Sie ein Angebot ab, bestätigen Sie die Ablehnung schriftlich und senden Sie die ursprüngliche Kündigung erneut per Einschreiben. So vermeiden Sie Unklarheiten zum Vertragsstatus.

So kündigen Sie ohne Kundennummer

Wenn Sie die Kundennummer nicht finden, nennen Sie alle verfügbaren Identifikatoren: Name, Anschrift, Rufnummer, letzte Rechnungsbeträge oder Datum der letzten Zahlung. Bitten Sie den Kundenservice, den Vertrag anhand dieser Angaben zu identifizieren, und fordern Sie die Bestätigung der Kündigung mit der ermittelten Vertragsnummer an. Halten Sie bei Bedarf einen Identitätsnachweis bereit.

So stoppen Sie unberechtigte Lastschriften

Wenn nach der Kündigung weiterhin Lastschriften erfolgen, informieren Sie den Anbieter schriftlich und fordern Sie die Erstattung. Legen Sie parallel bei Ihrer Bank einen SEPA‑Widerspruch ein, um die Belastungen zurückzuholen. Dokumentieren Sie alle Schritte und legen Sie die Nachweise bei. Ziehen Sie bei Schwierigkeiten die Verbraucherzentrale hinzu.

So planen Sie die Rufnummernmitnahme

Die Portierung veranlasst meist der neue Anbieter und erfordert häufig eine Kündigungsbestätigung des alten Anbieters. Planen Sie die Portierung so, dass die SIM aktiv bleibt, bis die Übernahme abgeschlossen ist. Fordern Sie von beiden Anbietern Informationen zum Ablauf und zu den benötigten Unterlagen an. Bewahren Sie alle Kündigungs‑ und Bestätigungsbelege auf.

Das tun Sie bei Lieferproblemen der Zeitschrift

Dokumentieren Sie fehlende oder beschädigte Hefte mit Datum, Bildmaterial und Lieferscheinen. Melden Sie den Fall beim Aboservice über das Serviceportal oder per E‑Mail und fordern Sie Ersatzlieferungen oder eine Klärung. Kündigen Sie erst, wenn Sie alle Nachweise gesammelt haben, falls Sie wegen Nichtlieferung kündigen möchten. Wenn keine zufriedenstellende Lösung erfolgt, senden Sie die Beschwerde per Einschreiben und setzen Sie eine Frist zur Behebung.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 18. Juni 2026