freenet Video kündigen
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Was Sie zur Kündigung bei freenet Video wissen sollten – verständlich erklärt
1. Ihren freenet Video-Vertrag kündigen
Am sichersten beenden Sie Ihr Vertragsverhältnis per Einschreiben mit Zustellnachweis. So dokumentieren Sie das Absendedatum und den tatsächlichen Zugang beim Anbieter. Im Streitfall zählt der Zugangstag; damit belegen Sie die Fristwahrung.
Achten Sie beim Versand auf ein vollständig ausgefülltes, eigenhändig unterschriebenes Schreiben. Unvollständige Angaben verzögern die Bearbeitung. Scannen Sie eine Kopie vor dem Versand ein und behalten Sie das Original.
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und den Empfangsnachweis getrennt und sicher auf. Scannen Sie beide Belege als PDF und speichern Sie sie geschützt. Diese Unterlagen sind im Streitfall entscheidend.
- Füllen Sie das Schreiben aus, unterschreiben Sie und erstellen Sie eine Kopie.
- Adressieren Sie den Umschlag an: freenet DLS GmbH, Hollerstraße 126, 24782 Büdelsdorf.
- Wählen Sie bei der Post "Einschreiben mit Empfangsnachweis" und behalten Sie den Einlieferungsbeleg.
- Scannen Sie den Zustellnachweis nach Rückerhalt und fügen Sie ihn Ihren Unterlagen bei.
- Sichern Sie alle Belege digital (PDF/JPG) an einem geschützten Ort.
2. Ihren freenet Video-Vertrag verstehen
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Senden Sie Ihre Kündigung so, dass sie mindestens 14 Tage vor Ablauf beim Anbieter eingeht. Sie können den Dienst monatlich beenden. Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat. Wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen, verlängert sich das Abo jeweils um einen weiteren Monat.
Zur Berechnung notieren Sie das Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums und ziehen Sie 14 Tage ab. Läuft der Zeitraum bis zum 30. Juni, muss die Mitteilung spätestens am 16. Juni eingegangen sein. Planen Sie einen Puffer für Postlaufzeiten ein.
Das müssen Sie zum Probemonat wissen
Ein Probemonat dauert in der Regel einen Monat. Manche Testangebote kosten beispielsweise 0,99 EUR. Wenn Sie das Probeabo nicht fristgerecht beenden, wandelt es sich in ein reguläres Monatsabo um.
Bei Fernabsatzverträgen haben Verbraucher ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Widerrufen Sie, erstattet der Anbieter binnen 14 Tagen auf das genutzte Zahlungsmittel. Notieren Sie Beginn und Datum des Probemonats, damit Sie Fristen sicher berechnen.
Wichtig: wer ist Ihr Vertragspartner
Als Vertragspartner tritt die freenet DLS GmbH auf. Sitz: Hollerstraße 126, 24782 Büdelsdorf. In vielen Fällen wickelt mobilcom-debitel den Kundenservice ab.
Für Postbelange ist manchmal die Adresse MD Kundenservice Digital Lifestyle, 99076 Erfurt zuständig. Verwenden Sie die auf Ihrer Rechnung genannte Anschrift für Ihr Schreiben. Notieren Sie die Kundennummer aus Konto oder Rechnung, damit der Anbieter Ihren Vorgang zuordnen kann.
3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen
Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht
Sammeln Sie vor dem Versand diese Angaben: vollständiger Name, Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer und Datum. Diese Informationen helfen dem Anbieter, Ihren Vertrag eindeutig zuzuordnen und zügig zu bearbeiten.
Bei postalischem Versand unterschreiben Sie eigenhändig. Textform - also per E‑Mail, Fax oder Brief - reicht für elektronische Mitteilungen. Fordern Sie in Ihrem Schreiben eine schriftliche Zusage zum Vertragsende an und behalten Sie Kopien aller Unterlagen.
- Vollständiger Name
- Anschrift
- Kundennummer / Vertragsnummer
- Datum des Schreibens
- Eigenhändige Unterschrift (bei postalischem Versand)
So bauen Sie das Kündigungsschreiben auf
Beginnen Sie mit einer klaren Betreffzeile wie "Kündigung meines freenet Video‑Abonnements" und nennen Sie die Pflichtangaben sofort danach. Formulieren Sie eine eindeutige Kündigungsformel und geben Sie den gewünschten Beendigungstermin oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" an. Schließen Sie mit Ort, Datum und Ihrer Unterschrift und scannen Sie die finale Fassung vor dem Versand ein.
Formulieren Sie etwa: "Hiermit kündige ich meinen freenet Video‑Vertrag Nr. [Nummer] zum [Datum]." Fügen Sie hinzu: "Bitte senden Sie mir eine Empfangsbestätigung."
Wichtig bei besonderen Fällen
Bei schwerwiegenden Leistungsstörungen können Sie außerordentlich kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Dokumentieren Sie Datum, Uhrzeit und Fehlerbeschreibung genau. Preiserhöhungen, Umzug oder Todesfall begründen nicht automatisch ein Sonderkündigungsrecht.
Wenn Sie fristlos kündigen wollen, benennen Sie den Grund klar. Setzen Sie dem Anbieter gegebenenfalls eine kurze Frist zur Nachbesserung. Halten Sie alle Kontaktversuche schriftlich fest und sammeln Sie die relevanten Unterlagen.
4. Häufige Probleme lösen
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Die Rückmeldung auf Ihr Schreiben kann bis zu 28 Tage dauern. Dokumentieren Sie von Anfang an alle Sende- und Empfangsbelege sowie Gesprächsnotizen mit Datum und Namen des Mitarbeiters. Fordern Sie per E‑Mail eine Eingangsbestätigung an und setzen Sie eine kurze Frist zur Antwort.
Erhalten Sie nach Ablauf dieser Frist keine Reaktion, senden Sie ein Einschreiben mit Sendungsbeleg oder ein Fax mit Sendebericht. Bewahren Sie alle Belege und die Antwort des Anbieters auf; diese Unterlagen sind wichtig für eine Beschwerde bei Verbraucherschutzstellen oder Ihre Bank.
So gehen Sie vor bei unberechtigten Abbuchungen
Handeln Sie sofort bei unberechtigten Abbuchungen. Fertigen Sie einen Kontoauszug als Beleg an. Informieren Sie Ihre Bank, damit sie eine Rückbuchung prüft oder das Mandat sperrt. Schreiben Sie gleichzeitig den Anbieter an, fügen Sie den Abbuchungsbeleg bei und fordern Sie eine Klärung.
So handeln Sie sofort:
- Kontaktieren Sie die Bank und veranlassen Sie eine Rückbuchung.
- Informieren Sie den Anbieter schriftlich und fügen Sie den Abbuchungsbeleg bei.
- Bewahren Sie alle Belege auf und kontaktieren Sie bei Bedarf die Verbraucherzentrale.
So sichern Sie den Nachweis
Wichtige Belege sind Einlieferungsbeleg, Zustellnachweis, E‑Mail‑Sendebericht, Fax‑Sendebericht und protokollierte Telefonnotizen mit Datum und Ansprechpartner. Scannen Sie alle Dokumente unmittelbar nach Erhalt und speichern Sie die Dateien revisionssicher. Bewahren Sie die Unterlagen, bis die Beendigung bestätigt und mögliche letzte Abbuchungen geklärt sind.
Sichern Sie digitale Kopien geschützt und führen Sie eine klare Struktur, damit Sie Belege bei Bedarf schnell vorlegen können.
5. Kann ich freenet Video auch direkt kontaktieren?
Ja, Sie können freenet Video direkt kontaktieren. Akzeptierte Wege sind E‑Mail an freenetvideo@md-kundenbetreuung.de und das Online‑Kündigungsformular im Kundenbereich. Sie können postalisch an mobilcom-debitel GmbH, MD Kundenservice Digital Lifestyle, 99076 Erfurt senden oder Fax an +49 180 3 030 310 nutzen. Alternativ rufen Sie die Hotline an.
Die Hotline erreichen Sie unter 040 - 55 55 41 190. Servicezeiten: Mo-Fr 09:00-20:00 und Sa 09:00-18:00. Senden Sie ein Einschreiben, wenn Sie einen formellen Zugangsnachweis benötigen.
6. Checkliste: Wichtige Fragen
So senden Sie das Einschreiben richtig
Für einen rechtssicheren Zugang nutzen Sie ein Einschreiben mit Zustellnachweis. Formulieren Sie das Schreiben klar und fügen Sie Name, Anschrift, Kundennummer und Datum hinzu. Unterschreiben Sie eigenhändig und legen Sie vor Abgabe eine Kopie bei. Scannen Sie die finale Version ein.
Geben Sie das Schreiben bei der Post auf und wählen Sie "Einschreiben mit Empfangsnachweis". Notieren Sie die Sendungsnummer und behalten Sie den Einlieferungsbeleg. Scannen Sie den Zustellnachweis nach Rückerhalt und heften Sie ihn zu Ihren Unterlagen.
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Die Frist beträgt 14 Tage vor Ablauf des laufenden Abrechnungszeitraums. Bestimmen Sie das Vertragsende in Ihrem Kundenkonto oder auf der Rechnung und ziehen Sie 14 Tage ab. Planen Sie für den Versand einen Puffer von einigen Tagen ein, besonders bei postalischem Versand.
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Warten Sie einige Tage nach Versand, dokumentieren Sie aber parallel alle Sende- und Empfangsbelege sowie Telefonkontakte. Die Rückmeldung kann bis zu 28 Tage dauern. Ist diese Frist überschritten, fordern Sie schriftlich eine Antwort mit kurzer Nachfrist.
Versenden Sie bei weiterer Untätigkeit ein Einschreiben mit Sendungsbeleg oder ein Fax mit Sendebericht als Eskalationsstufe. Sammeln Sie diese Belege und erwägen Sie die Einschaltung der Verbraucherzentrale oder eines Ombudsmanns.
Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht
Ihr Schreiben sollte Name, Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer und Datum enthalten. Bei postalischer Zustellung unterschreiben Sie eigenhändig; per E‑Mail genügt eine schriftliche Nachricht per E‑Mail. Fordern Sie in jedem Fall eine Empfangsbestätigung an.
Scannen Sie vor Versand eine Kopie und notieren Sie den gewünschten Beendigungstermin oder formulieren Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Erwähnen Sie im Schreiben klar, wenn Sie die Einzugsermächtigung widerrufen möchten.
So sichern Sie den Nachweis
Halten Sie Einlieferungsbeleg, Sendungsnachweis, E‑Mail‑Sendeberichte, Fax‑Sendeberichte und Gesprächsnotizen bereit. Scannen Sie alle Unterlagen und speichern Sie sie an einem sicheren Ort. Beschriften Sie Dateien mit Datum und Vorgangsnummer, damit die Archivierung nachvollziehbar bleibt.
So handeln Sie bei unberechtigten Abbuchungen
Kontaktieren Sie unverzüglich Ihre Bank und veranlassen Sie eine Rückbuchung. Informieren Sie parallel den Anbieter schriftlich und fügen Sie Kontoauszug und Kündigungsbelege bei. Widerrufen Sie gegebenenfalls das SEPA-Mandat und bewahren Sie alle Vorgänge auf.
So verfahren Sie beim Probemonat und Widerruf
Beim Probemonat beträgt die Laufzeit einen Monat. Kündigen Sie 14 Tage vor Ablauf, um ein kostenpflichtiges Abo zu vermeiden. Zusätzlich besteht ein 14-tägiges Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen.
Widerrufen Sie innerhalb der Frist. Fordern Sie die Rückzahlung binnen 14 Tagen auf das verwendete Zahlungsmittel an. Dokumentieren Sie Beginn und Datum des Probemonats und bewahren Sie alle Belege auf.
So gehen Sie vor bei Movie Coins
Movie Coins sind an das Vertragsverhältnis gebunden und verfallen in der Regel bei Vertragsende oder wirksamer Kündigung. Eine Auszahlung nicht eingelöster Coins ist zumeist nicht vorgesehen. Nutzen Sie verbleibende Coins vor dem Vertragsende und fordern Sie bei Unklarheiten eine schriftliche Auskunft des Kundenservice an.
So eskalieren Sie, wenn nichts hilft
Dokumentieren Sie alle Kontaktversuche und fassen Sie Ihre Unterlagen übersichtlich zusammen. Als Eskalationsschritte kommen ein Einschreiben mit Sendungsbeleg, die Verbraucherzentrale oder ein Ombudsmann in Frage. Bei unberechtigten Zahlungen kann auch die Bank unterstützen.
Reichen Sie bei Bedarf eine formelle Beschwerde mit allen Belegen ein und halten Sie die Nachweise für mögliche Schlichtungsstellen oder rechtliche Schritte bereit.
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