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Was Sie zur Kündigung bei Spotify wissen sollten – verständlich erklärt
1. Ihren Spotify Premium-Vertrag kündigen
So senden Sie die Kündigung per Einschreiben
Senden Sie die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein. So dokumentieren Sie Absende- und Zugangsdaten sicher. Tragen Sie die Empfängeradresse aus Ihren Vertragsunterlagen in das Schreiben ein. Notieren Sie vor dem Versand das nächste Rechnungsdatum, die Zahlungsart und Ihre Kundennummer.
- Formulieren Sie das Schreiben mit allen Pflichtangaben. Unterschreiben Sie handschriftlich. Fertigen Sie eine Kopie an.
- Geben Sie den Brief als Einschreiben mit Rückschein auf. Nehmen Sie den Einlieferungsbeleg entgegen.
- Notieren Sie die Sendungsnummer. Bewahren Sie Beleg und Kopie sicher auf.
- Scannen oder fotografieren Sie den Empfangsnachweis, sobald er zurückkommt. Speichern Sie die Datei sicher.
- Archivieren Sie zusätzlich einen Screenshot der Kontoseite und einen Kontoauszug als Zahlungsbeleg.
So dokumentieren Sie Versand und Nachweise
Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis gut auf. Diese Unterlagen dienen als Beleg bei Streit um das Zugangsdatum. Scannen Sie papierhafte Belege und speichern Sie die Dateien an mehreren Orten. Notieren Sie Versanddatum, Uhrzeit und den Namen der einliefernden Person.
Wichtig bei Vollmacht
Handelt eine andere Person für Sie, legen Sie eine schriftliche Vollmacht bei. Fügen Sie eine Kopie des Ausweises der bevollmächtigten Person bei, wenn möglich. Kennzeichnen Sie deutlich, wer der Vertragsinhaber ist, um Rückfragen zu vermeiden.
2. Ihren Spotify Premium-Vertrag verstehen
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Wenn Sie Ihr Spotify‑Premium‑Abo direkt bei Spotify abgeschlossen haben, können Sie den Vertrag jederzeit beenden. Der Zugang bleibt bis zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums aktiv. Entscheidend ist Ihr persönliches Rechnungsdatum. Die Kündigung verhindert die automatische Verlängerung zum nächsten Abrechnungszeitpunkt.
Liegt Ihr nächstes Rechnungsdatum am 12. und Sie kündigen am 5., bleibt Ihr Zugang bis zum 12. aktiv. Kündigen Sie am 12., endet der Zugang in der Regel an diesem Tag. Bei Probeabos stellt Spotify den Zugang sofort auf Spotify Free um, wenn Sie während der Testphase den Vertrag beenden.
Wichtig bei Partner‑Abonnements
Läuft die Abrechnung über Apple, Google oder einen Mobilfunk‑ oder Internetprovider, beenden Sie das Abo beim jeweiligen Partner. Der Partner verwaltet Zahlung und Vertragsverlängerung. Spotify weist in Ihrem Konto darauf hin, wenn ein Drittanbieter involviert ist. Nutzen Sie das Kundenportal des Anbieters oder dessen Kundenservice, um die Belieferung zu beenden. Halten Sie Zahlungsbelege bereit, damit Sie eindeutig zeigen können, welches Konto belastet wurde.
Das müssen Sie zur automatischen Verlängerung wissen
Spotify‑Abos verlängern sich monatlich automatisch, solange Sie das Vertragsverhältnis nicht beenden. Das System belastet Ihr gewähltes Zahlungsmittel am Tag des nächsten Rechnungsdatums. Eine eingereichte Kündigung stoppt künftige Abbuchungen. Der Premium‑Zugang bleibt bis zum Ende der bereits bezahlten Periode aktiv. Kündigt der Hauptnutzer ein Family‑ oder Duo‑Abo, verlieren alle Mitglieder den Premium‑Zugang zum nächsten Rechnungsdatum. Das Basic‑Abo schaltet Spotify nach einer Kündigung auf Free um. Ein erneuter Abschluss als Basic ist nicht möglich.
3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen
Das müssen Sie bereithalten
Sammeln Sie vor dem Verfassen alle Identifikationsdaten, damit das Schreiben eindeutig zugeordnet werden kann. Notieren Sie vollständigen Namen, Anschrift, Kundennummer, das nächste Rechnungsdatum und die Zahlungsart. Bewahren Sie vor dem Versand eine Kopie Ihres Schreibens auf.
- Vollständiger Name
- Anschrift
- Kundennummer / Vertragsnummer
- Datum
- Unterschrift des Vertragsinhabers
So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben
Gliedern Sie das Schreiben klar. Setzen Sie oben Ihre Kontaktdaten und einen Betreff wie "Kündigung meines Spotify Premium‑Abos". Formulieren Sie die Kündigung eindeutig und nennen Sie Vertragsnummer sowie gewünschten Beendigungstermin. Schließen Sie mit Ort, Datum und Ihrer handschriftlichen Unterschrift ab. Fordern Sie eine schriftliche Eingangsbestätigung per E‑Mail oder Post an.
Besondere Situationen kurz ansprechen
Weisen Sie im Schreiben darauf hin, wenn die Abrechnung über einen Drittanbieter läuft oder wenn Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr Konto haben. Fügen Sie Zahlungsbelege wie Kontoauszug oder PayPal‑Transaktion bei, damit Spotify die Zahlungen zuordnen kann. Legen Sie bei Vertretung die Vollmacht und eine Ausweiskopie bei. Fordern Sie außerdem den Sendungsnachweis an und notieren Sie Versanddatum sowie Uhrzeit.
4. Häufige Probleme lösen
So kündigen Sie, wenn Sie keinen Zugriff auf Ihr Konto haben
Versuchen Sie zuerst den Passwort‑Reset über die Anmeldeseite. Gelingt das nicht, sammeln Sie Zahlungsbelege wie Kontoauszug oder PayPal‑Transaktion. Senden Sie eine Anfrage über das Support‑Formular und fügen Sie die Belege bei, damit der Support Ihren Fall zuordnen kann. Ist das Formular nicht erreichbar oder bleibt der Account gesperrt, schicken Sie ein Einschreiben an die postalische Adresse aus Ihren Unterlagen oder faxen Sie an 030 / 57702443. Legen Sie eine Kopie des Ausweises und die Zahlungsbelege bei. Fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung an.
So klären Sie, wenn ein anderes Konto belastet wird
Prüfen Sie, ob Sie mehrere Spotify‑Accounts mit unterschiedlichen E‑Mail‑Adressen besitzen. Melden Sie sich ab und testen mögliche Anmeldeadressen, um zu sehen, ob ein anderes Konto Premium zeigt. Vergleichen Sie Ihre Bank‑ und PayPal‑Abbuchungen, um die belastete E‑Mail oder die Händlerreferenz zu identifizieren. Können Sie die Abbuchung nicht zuordnen, senden Sie relevante Kontoauszug‑Ausschnitte und eine kurze Sachverhaltsdarstellung an den Support. Erwägen Sie eine Rückbuchung über Ihre Bank oder PayPal, falls keine Klärung erfolgt.
So reagieren Sie, wenn das Abo trotz Kündigung weiterläuft
Sammeln Sie alle Nachweise Ihrer Kündigung: Screenshot der Kontoseite, Eingangs‑E‑Mail oder Empfangsnachweis. Liegt keine Bestätigung vor, legen Sie erneut Widerspruch ein und reichen Sie Sendungsnachweise ein. Notieren Sie Datum und Uhrzeit der ursprünglichen Kündigung in Ihrer Kommunikation. Informieren Sie parallel PayPal oder Ihre Bank über unautorisierte Abbuchungen und beantragen Sie eine Rückbuchung. Ziehen Sie die Verbraucherzentrale hinzu, wenn die Angelegenheit nicht geklärt wird.
5. Kann ich Spotify Premium auch direkt kontaktieren?
So kündigen Sie online
Sie können das Abo über das Online‑Formular auf Ihrer Kontoseite beenden oder über die Kündigungsfunktion in der App. Nach Abschluss sehen Sie meist sofort eine Eingangsbestätigung auf der Kontoseite. In der Regel erhalten Sie zusätzlich eine Bestätigungs‑E‑Mail als Nachweis. Wenn Sie maximale Sicherheit wünschen, senden Sie die Kündigung zusätzlich per Einschreiben.
So kündigen Sie schriftlich
Senden Sie die Kündigung per Post oder Fax an die in Ihren Vertragsunterlagen angegebene Adresse. Bewahren Sie bei Faxversand den Sendebericht auf. Bei postalischer Kündigung empfehlen wir das Einschreiben mit Rückschein als Zustellnachweis.
6. Checkliste: Wichtige Fragen
So senden Sie das Einschreiben richtig
Für eine rechtssichere Kündigung eignet sich das Einschreiben mit Rückschein, weil es den Zugang beim Empfänger dokumentiert. Geben Sie den Brief bei der Post auf und notieren Sie die Sendungsnummer. Sobald der Empfangsnachweis zurückkommt, scannen Sie ihn und speichern Sie die Datei sicher. Ergänzen Sie die Dokumentation durch Kopien des versendeten Schreibens und durch den Kontoauszug als Zahlungsbeleg.
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Die Kündigung wird zum nächsten Rechnungsdatum wirksam. Prüfen Sie Ihr persönliches Rechnungsdatum in Ihrer Kontoseite und planen Sie den Versand entsprechend. Kündigen Sie rechtzeitig vor dem Rechnungsdatum, wenn Sie keine weitere Abbuchung wünschen. Beachten Sie, dass Probeabos bei Kündigung während der Testphase sofort auf Spotify Free umgestellt werden.
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Prüfen Sie zuerst den Spamordner und speichern Sie einen Screenshot Ihrer Kontoseite als Beleg. Legen Sie dem Support Screenshots, Einlieferungsbeleg und Kontoauszug vor und fordern Sie eine manuelle Bestätigung an. Notieren Sie jeden Kontaktversuch mit Datum und Uhrzeit. Reagiert Spotify nicht, senden Sie die Kündigung erneut per Einschreiben und verweisen Sie auf die erste Sendung; fügen Sie Kopien aller bisherigen Unterlagen bei.
Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht
Für eine schnelle Zuordnung müssen im Schreiben diese Pflichtangaben enthalten sein. Fehlt die handschriftliche Unterschrift des Vertragsinhabers, verlängert sich die Bearbeitungszeit. Handelt eine andere Person, legen Sie die Vollmacht bei und fügen Sie eine Ausweiskopie hinzu. Notieren Sie Versanddatum und Uhrzeit.
- Vollständiger Name
- Anschrift
- Kundennummer / Vertragsnummer
- Datum
- Unterschrift des Vertragsinhabers
So kündigen Sie ohne Login
Versuchen Sie zunächst die Passwort‑Wiederherstellung. Schlägt das fehl, sammeln Sie Zahlungsbelege wie Kontoauszug oder PayPal‑Transaktion, die Ihre Zahlungen belegen. Reichen Sie diese Unterlagen via Support‑Formular ein und schildern Sie das Problem ausführlich. Fordern Sie eine schriftliche Eingangsbestätigung an. Erhalten Sie keine Antwort, schicken Sie ein Einschreiben mit den Belegen.
So finden Sie heraus, über welches Konto abgerechnet wird
Vergleichen Sie Ihre Kontoauszüge mit bekannten E‑Mail‑Adressen. Loggen Sie sich nacheinander in mögliche Konten ein und prüfen Sie unter "Abo verwalten", ob ein Drittanbieter aufgeführt ist. Notieren Sie belastete Beträge und Datum für den Support. Können Sie die Abbuchung nicht zuordnen, senden Sie den Kontoauszug als Beleg und fordern Sie die belastete Account‑ID oder E‑Mail an.
Das tun Sie, wenn trotz Kündigung weiter abgebucht wird
Sammeln Sie alle Bestätigungsnachweise Ihrer Kündigung und legen Sie diese dem Support vor. Fehlt eine Eingangsbestätigung, schicken Sie die Kündigung erneut per Einschreiben. Dokumentieren Sie alle Abbuchungen und Vorgangsnummern. Informieren Sie parallel Ihren Zahlungsdienstleister und beantragen Sie eine Rückbuchung. Ziehen Sie die Verbraucherzentrale hinzu, falls keine Klärung erfolgt.
So kündigen Sie ein Family/Duo‑Abo
Nur der Hauptnutzer kann ein Family‑ oder Duo‑Abo vollständig beenden; normale Mitglieder können sich lediglich aus dem Abo entfernen. Kündigt der Hauptnutzer, verlieren alle Mitglieder den Premium‑Zugang zum nächsten Rechnungsdatum. Klären Sie intern, wer kündigt, und informieren Sie alle Betroffenen rechtzeitig. Sichern Sie wichtige Playlists, da Offline‑Inhalte und Premium‑Funktionen entfallen.
So sichern Sie Playlists und Offline‑Inhalte
Playlists bleiben in der Regel erhalten, wenn Sie nur das Abo beenden. Offline‑Downloads und Premium‑Funktionen entfallen jedoch. Exportieren Sie wichtige Playlists vor Ablauf des Premium‑Zeitraums oder speichern Sie Songlisten lokal als Referenz. Prüfen Sie Drittanbieter‑Tools sorgfältig hinsichtlich Datenschutz und Funktionsumfang, bevor Sie eine Migration durchführen.
So legen Sie Widerspruch gegen eine Abbuchung ein
Dokumentieren Sie die strittige Abbuchung und sammeln Sie Kontoauszug, Kündigungsnachweis und relevanten Schriftverkehr. Reichen Sie diese Unterlagen beim Support ein und fordern Sie die Klärung. Parallel besprechen Sie eine mögliche Rückbuchung mit Ihrer Bank oder PayPal. Bewahren Sie alle Antworten auf, damit Ihre Forderung geprüft werden kann.
- Kontoauszug mit belasteter Buchung
- Nachweis der Kündigung (E‑Mail oder Sendungsbeleg)
- Schriftverkehr / Screenshots
So nutzen Sie Ihr Widerrufsrecht
Bei online abgeschlossenen Verträgen gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Innerhalb dieser Frist können Sie den Vertrag widerrufen. Senden Sie eine eindeutige Widerrufserklärung per Einschreiben und dokumentieren Sie den Versand. Bewahren Sie die Bestätigung des Widerrufs als Nachweis auf.
So archivieren Sie Ihre Nachweise
Sammeln Sie Kündigungsschreiben, Einlieferungsbeleg, Empfangsnachweis, Eingangs‑E‑Mails, Screenshots der Kontoseite und Kontoauszüge an einem Ort. Legen Sie digitale Kopien parallel zu physischen Unterlagen ab und erstellen Sie Backups. Vergeben Sie klare Dateinamen und fügen Sie in E‑Mails eine kurze Zusammenfassung des Falls ein, damit Supportmitarbeiter schnell reagieren können. Bewahren Sie alle Unterlagen mehrere Monate auf.
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