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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei MDDSL kündigen

Was Sie zur Kündigung bei MDDSL wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren MDDSL-Vertrag kündigen

Am sichersten beenden Sie Ihren Vertrag per Einschreiben mit Rückschein. Der Rückschein zeigt, dass MDDSL Ihre Kündigung erhalten hat. Der Zustellnachweis zählt für Verbraucher oft mehr als das Absendedatum. Er belegt die Fristwahrung.

Verfassen Sie das Kündigungsschreiben vollständig mit Kundennummer und gewünschtem Beendigungszeitpunkt. Fügen Sie eine Kopie des Vertrags oder relevanter Schreiben bei. Unterschreiben Sie das Schreiben persönlich bei postalischem Versand. Senden Sie an die Service‑Adresse in Ihren Unterlagen und bewahren Sie Einlieferungsbeleg sowie Empfangsnachweis auf.

  1. Schreiben fertigstellen: Name, Anschrift, Kundennummer/Vertragsnummer, Datum, klare Kündigungsformel. Unterschrift bei Briefversand.
  2. Kopien anfertigen: Vertrag, letzte Rechnung, ggf. Nachweise wie Umzug oder Störung.
  3. Einschreiben aufgeben. Notieren Sie die Sendungsnummer und bewahren Sie den Sendungsbeleg auf.
  4. Senden Sie das Schreiben an MDDSL – Mitteldeutsche Gesellschaft für Kommunikation mbH, Kundenservice, An der Sülze 5, 39179 Barleben.
  5. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis auf. Prüfen Sie die Empfangsbestätigung bei Eingang.

2. Ihren MDDSL-Vertrag verstehen

Das richtige Verständnis von Laufzeit und Fristen ist entscheidend, wenn Sie mddsl kündigen wollen. MDDSL‑Verträge haben oft Laufzeiten zwischen 1 und 24 Monaten. Die übliche Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Vertragsende. Verträge vor dem 01.03.2022 können längere Fristen haben. In Einzelfällen gelten bis zu drei Monate.

Prüfen Sie Ihre AGB und das Vertragsblatt, um das genaue Ende der Laufzeit zu ermitteln. Ermitteln Sie das Vertragsende und ziehen Sie die Kündigungsfrist ab. Planen Sie genügend Puffer für den Versand ein und sichern Sie den Zustellnachweis.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Beginnen Sie mit dem Datum, an dem Ihr aktueller Vertragszeitraum endet. Berücksichtigen Sie die in Ihren Vertragsunterlagen genannte Frist. Hat Ihr Vertrag die Standardfrist von einem Monat, muss Ihre Kündigung spätestens einen Monat vor dem Vertragsende beim Anbieter eingehen. Bei älteren Verträgen kann eine Frist von drei Monaten gelten. Konkret: Läuft Ihr Vertrag bis zum 31. Dezember und gilt die einmonatige Frist, muss die Kündigung bis spätestens 30. November eingehen. Senden Sie mit zeitlichem Puffer, damit der Eingang vor Fristablauf erfolgt.

Das müssen Sie zu Vertragslaufzeit und Verlängerung wissen

Viele MDDSL‑Tarife verlängern sich automatisch, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen. Die genaue Verlängerungsdauer nennt Ihr Vertrag. MDDSL bietet einen Wechselservice. Er übernimmt die Kündigung des Altvertrags und koordiniert die Umschaltung. Klären Sie vorher, ob MDDSL die Kündigung aktiv vornimmt. So vermeiden Sie Nummernverlust.

Das müssen Sie zur Adresse wissen

In den Kontaktangaben finden sich mehrere Anschriften. Dazu gehören An der Sülze 5, 39179 Barleben und Carnotstrasse 33, 39120 Magdeburg. Rechtswirkung hat die Adresse, die Ihr Vertrag oder die zuletzt erhaltene Korrespondenz nennt. Senden Sie an die im Vertrag genannte Anschrift, wenn diese von der zentralen Kundenservice‑Adresse abweicht. Notieren Sie die Adresse auf dem Kuvert genauso wie in Ihrem Schreiben. Fügen Sie im Text eine Zeile mit der Zieladresse ein, damit später eindeutig erkennbar ist, an wen Sie die Kündigung richteten.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Sammeln Sie vor dem Erstellen des Schreibens alle relevanten Unterlagen und Informationen. Halten Sie vollständigen Namen, aktuelle Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer, Datum des Vertragsbeginns und das gewünschte Beendigungsdatum bereit. Diese Angaben helfen MDDSL, Ihre Kündigung schnell zuzuordnen und zu bearbeiten. Planen Sie Nachweise für Sonderfälle ein, etwa Mietvertrag bei Umzug oder Speedtest‑Ergebnisse bei Störungen.

Welche Unterlagen Sie jetzt bereithalten müssen

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Datum
  • Je nach Situation zusätzlich relevant:
    • Mietvertrag oder Meldebescheinigung bei Umzug
    • Sterbeurkunde bei Sterbefall
    • Portierungsangabe bei Rufnummernmitnahme
    • Dokumentierte Störungsmeldungen bei Schlechtleistung

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Beginnen Sie mit einer klaren Betreffzeile, etwa "Kündigung Vertrag Nr. [Nummer] – Beendigung zum [Datum]". Nennen Sie im ersten Satz deutlich, dass Sie den Vertrag beenden. Fügen Sie Kundennummer und gewünschtes Beendigungsdatum ein. Fordern Sie eine schriftliche Zusage des Beendigungszeitpunkts an. Schließen Sie mit einer höflichen Grußformel und Ihrer Unterschrift bei postalischem Versand.

Sonderfälle kurz ansprechen

Nennen Sie bei Umzug, Preiserhöhung, Sterbefall oder anhaltender Störung den Kündigungsgrund klar. Fügen Sie passende Nachweise als Kopien bei. Bei Störungen dokumentieren Sie Vorfälle genau und senden Sie die Nachweise an die angegebene Störungsadresse. Fordern Sie immer eine schriftliche Rückmeldung mit Beendigungsdatum an.

4. Häufige Probleme lösen

Viele Kundinnen und Kunden sind unsicher, wenn Bestätigungen ausbleiben, Abbuchungen weiterlaufen oder Störungen bestehen bleiben. Handeln Sie dann systematisch. Sammeln Sie Belege, haken Sie schriftlich nach und setzen Sie Fristen. Eskalieren Sie, wenn MDDSL nicht reagiert.

Notieren Sie Datum und Uhrzeit jedes Kontakts und bewahren Sie Kopien aller Schreiben und Antworten auf. Nutzen Sie bei Fristwahrung ein Einschreiben mit Empfangsnachweis. Bei technischen Problemen senden Sie die Dokumentation an technik@mddsl.eu, damit MDDSL die Mängel zuordnen kann.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Fordern Sie per E‑Mail eine Eingangsbestätigung mit Bezug auf Ihr ursprüngliches Schreiben an, wenn MDDSL nicht reagiert. Geben Sie Datum, Versandart und Sendungsnummer an. Setzen Sie eine kurze Nachfrist. Kommt keine Rückmeldung, senden Sie ein Einschreiben mit Empfangsnachweis und verweisen Sie auf die bisherige Kommunikation. Rufen Sie die Service‑Nummer 0391 25194700 an und verlangen Sie einen Vorgangs‑ oder Ticketcode. Notieren Sie Namen und Datum des Gesprächs. Reagiert MDDSL weiter nicht, reichen Sie eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur oder einer Schlichtungsstelle ein.

So handeln Sie bei doppelten Abbuchungen oder fehlerhaften Rechnungen

Sammeln Sie Kontoauszug, Rechnung und ggf. Stornobelege als Belege für die Prüfung. Senden Sie diese Unterlagen an den Kundenservice per E‑Mail oder per Einschreiben. Fordern Sie eine Korrektur und die Rückerstattung innerhalb einer klaren Frist. Dokumentieren Sie jede Antwort. Bei wiederholten oder unberechtigten Belastungen informieren Sie Ihre Bank und fordern Sie eine Rückbuchung. Sperren Sie bei Bedarf weitere Lastschriften. Sammeln Sie alle Belege für eine externe Prüfung und senden Sie bei Bedarf eine schriftliche Beschwerde an die zuständige Aufsichtsbehörde.

So gehen Sie vor bei anhaltenden Störungen

Dokumentieren Sie wiederkehrende Störungen mit Datum, Uhrzeit, Speedtests, Screenshots und Ihren Störungsmeldungen an den Support. Senden Sie die Nachweise an technik@mddsl.eu und setzen Sie eine angemessene Frist zur Nachbesserung. Notieren Sie alle Störungsmeldungen und die Antworten des Supports, um späteren Streit zu belegen. Bleibt die Leistung aus, formulieren Sie eine außerordentliche Kündigung mit Verweis auf Ihre Dokumentation.

5. Kann ich MDDSL auch direkt kontaktieren?

Ja, Sie können MDDSL direkt kontaktieren. Akzeptierte Kontaktwege sind E‑Mail, Post, Fax und Telefon. E‑Mail: kontakt@mddsl.eu. Post: MDDSL - Mitteldeutsche Gesellschaft für Kommunikation mbH, Kundenservice, An der Sülze 5, 39179 Barleben. Fax: 0391 5334499. Telefon: 0391 25194700. Nutzen Sie bei E‑Mails eine eindeutige Betreffzeile mit Ihrer Kundennummer und fordern Sie eine schriftliche Zusage an. Wir empfehlen das Einschreiben für maximale Nachweisführung.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Ein Einschreiben mit Rückschein liefert den stärksten Nachweis, dass Ihre Kündigung beim Empfänger eingegangen ist. Vermerken Sie deutlich Ihre Kundennummer und das gewünschte Beendigungsdatum auf dem Schreiben. Legen Sie Kopien relevanter Unterlagen bei und unterschreiben Sie das Dokument. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und späteren Empfangsnachweis zusammen mit Ihrer Kopie auf.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Ermitteln Sie das Vertragsende und prüfen Sie die vereinbarte Kündigungsfrist. Senden Sie so rechtzeitig, dass der Eingang beim Anbieter vor Fristablauf liegt. Planen Sie immer einen zeitlichen Puffer für den Versand ein.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Fordern Sie per E‑Mail eine Eingangsbestätigung mit Datum und Sendungsnummer an. Setzen Sie eine kurze Nachfrist. Kommt keine Antwort, senden Sie ein Einschreiben mit Empfangsnachweis und verweisen Sie auf die bisherigen Kontakte.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Datum und klare Kündigungsformel
  • Je nach Anlass zudem: Mietvertrag bei Umzug, Speedtest‑Screenshots bei Störung, Portierungsangabe bei Rufnummernmitnahme, Sterbeurkunde bei Sterbefall

So sichern Sie Beweise bei Störungen

Führen Sie ein Störungsprotokoll mit Datum und Uhrzeit jeder Beeinträchtigung. Speichern Sie Ergebnisdaten von Speedtests als PDF oder Bilddatei. Senden Sie diese Dateien an technik@mddsl.eu und bewahren Sie Kopien Ihrer Meldungen und der Antworten des Supports auf. Je ausführlicher die Dokumentation, desto besser lässt sich ein möglicher Sonderkündigungsgrund belegen.

So stellen Sie die Rufnummernmitnahme sicher

Geben Sie Ihren Portierungswunsch frühzeitig an und füllen Sie das Portierungsformular vollständig aus. MDDSL ermöglicht die Übernahme von bis zu drei Festnetznummern und koordiniert Portierungstermine im Rahmen des Wechselservices. Kündigen Sie den alten Vertrag nicht vor der Portierung, wenn Sie die Nummer behalten möchten. Klären Sie mit dem neuen Anbieter den Umschalttermin, damit Portierung und Rufnummernübernahme synchron erfolgen.

So geben Sie den Router korrekt zurück

Leih‑ oder mietweise überlassene Geräte müssen in der Regel innerhalb von 14 Tagen zurückgegeben werden. Dokumentieren Sie Seriennummern und den Zustand der Hardware vor der Rücksendung und fertigen Sie Fotos an. Fordern Sie nach der Rücksendung eine Empfangsbestätigung an und bewahren Sie Versandbelege und Fotos der Verpackung auf. Erfolgt keine Rückgabe, kann MDDSL den Zeitwert berechnen. Die AGB regeln eine anteilige Anrechnung von 20 % des Netto‑Neuwerts pro Vertragsjahr.

So prüfen Sie die Schlussrechnung

Vergleichen Sie die Schlussrechnung mit Ihrer letzten Einzelabrechnung und prüfen Sie Gebühren für Restlaufzeit, Anschluss oder Hardware. Notieren Sie Unstimmigkeiten schriftlich und fordern Sie eine Korrektur sowie eine nachvollziehbare Darstellung der Berechnung an. Senden Sie Reklamationen per E‑Mail oder Einschreiben und bewahren Sie alle Belege für mögliche Nachfragen auf. Prüfen Sie, ob erwartete Gutschriften auf der Schlussrechnung ausgewiesen sind und mahnen Sie fehlende Gutschriften zeitnah an.

So setzen Sie eine Frist zur Nachbesserung

Schicken Sie eine Mängelanzeige mit einer konkreten Frist zur Behebung an MDDSL. Bestimmen Sie eine angemessene Frist je nach Art und Schwere des Mangels. Geben Sie an, welche Nachweise Sie beigefügt haben. Nach Ablauf der Frist können Sie über eine außerordentliche Kündigung nachdenken. Prüfen Sie Ihren Vertrag, welche Rechte und Pflichten zur Nachbesserung gelten, und verweisen Sie in der Korrespondenz auf die dokumentierten Störungsmeldungen.

So eskalieren Sie, wenn MDDSL nicht reagiert

Dokumentieren Sie alle Kontaktversuche und die Antworten des Supports, bevor Sie externe Stellen informieren. Richten Sie eine formelle Beschwerde an MDDSL und nennen Sie Fristen für die Erledigung. Bleibt intern keine Lösung, reichen Sie eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur oder einer Schlichtungsstelle ein.

So dokumentieren Sie ein Telefonat richtig

Notieren Sie sofort nach dem Anruf Datum, Uhrzeit, Gesprächspartner, besprochene Inhalte und erhaltene Vorgangsnummern. Fassen Sie das Gespräch per E‑Mail an MDDSL zusammen, so entsteht eine schriftliche Quelle. Bewahren Sie alle eingehenden Bestätigungen und Antworten gesammelt auf. Wenn möglich, verlangen Sie eine Vorgangsnummer und notieren Sie den voraussichtlichen Bearbeitungszeitraum.

Das müssen Sie bei Preiserhöhungen tun

Haben Sie eine Ankündigung zur Preiserhöhung erhalten, notieren Sie das Datum des Inkrafttretens. Preiserhöhungen können ein Sonderkündigungsrecht begründen. Formulieren Sie in diesem Fall klar, dass Sie aufgrund der angekündigten Erhöhung außerordentlich kündigen. Fügen Sie das Schreiben des Anbieters bei und fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung inklusive Beendigungsdatum an.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 30. Sept. 2026