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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei el Leasing kündigen

Was Sie zur Kündigung bei el Leasing wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren el Leasing-Vertrag kündigen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Nutzen Sie für die Kündigung ein Einschreiben mit Rückschein als sichere Zustellart. Der Empfangsnachweis dokumentiert, wann Ihr Schreiben beim Anbieter einging. Solche Belege sind im Streitfall besonders nützlich und stärken Ihre Position.

  1. Verfassen und unterschreiben Sie das Kündigungsschreiben mit allen Pflichtangaben (siehe Abschnitt 3).
  2. Adresse auf den Umschlag: el Leasing & Service AG, Kundenservice, Ubbenstr. 15, 30159 Hannover.
  3. Geben Sie das Schreiben bei der Post als "Einschreiben mit Rückschein" auf.
  4. Nehmen Sie den Einlieferungsbeleg entgegen und notieren Sie die Sendungsnummer.
  5. Bewahren Sie den Rückschein nach Erhalt als Beleg auf.
  6. Legen Sie Kopien von Schreiben, Belegen und ggf. Nachweisen (Polizeibericht, Gutachten) ab.

Adressieren Sie das Schreiben an den zuständigen Ansprechpartner und fügen Sie relevante Kopien bei. Notieren Sie die Sendungsnummer und prüfen Sie den Zustellnachweis nach Eingang. Heben Sie alle Unterlagen bis zur abschließenden Abrechnung auf.

Wichtig für die Bestätigung

Prüfen Sie Datum und den genannten Beendigungszeitpunkt in der Bestätigung sorgfältig. Stimmen die Angaben nicht mit Ihrem Schreiben überein, fordern Sie schriftlich eine Korrektur mit passendem Beleg. Halten Sie die gesamte Kommunikation chronologisch fest: Datum, Gesprächspartner, Gesprächsinhalt und gesendete Unterlagen.

Fehlt der Rückschein, sichern Sie alternativ Fax-Sendeberichte oder E‑Mails mit Empfangsbestätigung als zusätzlichen Beleg. Achten Sie außerdem auf Hinweise zu Abschlussrechnungen oder Rückgabeanweisungen in der Rückmeldung.

2. Ihren el Leasing-Vertrag verstehen

Das müssen Sie zu Laufzeit und Verlängerung wissen

Die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfristen entscheiden, ob Sie den Vertrag zum gewünschten Termin beenden. In der Regel beträgt die Frist zur Vertragsbeendigung ein Monat zum Laufzeitende. Suchen Sie in Ihren Unterlagen nach Angaben zur Mindestlaufzeit und zu automatischen Verlängerungen.

Beachten Sie, dass Sonderklauseln die üblichen Fristen verändern können. Notieren Sie das Vertragsende und den letztmöglichen Zugangstag Ihrer Kündigung. So vermeiden Sie Fristfehler und unerwartete Verlängerungen.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Ermitteln Sie zuerst das vertraglich festgelegte Vertragsende. Ziehen Sie davon die vereinbarte Frist zur Vertragsbeendigung ab; bei Standardverträgen beträgt diese Frist ein Monat. Das Ergebnis ist der letzte Zugangstag, an dem Ihr Schreiben beim Leasinggeber eingehen muss.

Planen Sie einen Puffer für Postlaufzeiten und Bearbeitung ein. Versenden Sie das Schreiben daher einige Tage vor dem letzten Zugangstag. Beachten Sie auch, ob Ihr Vertrag Schriftform verlangt oder Textform - Textform bedeutet per E‑Mail, Fax oder Brief.

Wichtiger Punkt: Sonderkündigungen und Widerruf

Bei Fernabsatzverträgen besteht ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Erben können den Vertrag innerhalb von max. 1 Monat nach Kenntnis des Erbfalls beenden und legen Sterbeurkunde oder Erbschein bei. Bei Totalschaden oder Diebstahl besteht häufig ein außerordentliches Beendigungsrecht; fügen Sie dann Polizeibericht oder Gutachten bei.

Bei Beitragserhöhungen oder Pflichtverletzungen des Leasinggebers können weitere Sonderrechte greifen. Fordern Sie in solchen Fällen eine schriftliche Schadens- oder Abrechnungsaufstellung an.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

So bereiten Sie die Unterlagen vor

Sammeln Sie vollständigen Namen und Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer, die letzte Rechnung sowie Angaben zum Leasinggegenstand. Bei Fahrzeugen notieren Sie Kilometerstand und Fahrzeug‑Identifizierungsnummer. Legen Sie bei Sonderfällen ergänzende Belege bereit, etwa Polizeibericht oder Sterbeurkunde.

Speichern Sie eingehende E‑Mails und Empfangsbestätigungen als PDF und fertigen Sie Kopien aller relevanten Unterlagen an. So reichen Sie fehlende Unterlagen schnell nach und haben alles für eine mögliche Klärung parat.

Die erforderlichen Elemente für Ihr Kündigungsschreiben sind:

  • Vollständiger Name und Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Eindeutige Formulierung, dass Sie den Vertrag beenden, inklusive gewünschtem Beendigungszeitpunkt
  • Bitte um schriftliche Bestätigung der Beendigung mit Angabe des Datums
  • Datum und Ihre handschriftliche Unterschrift

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Beginnen Sie mit einem klaren Betreff, zum Beispiel "Kündigung Vertrag Nr. [Nummer]". Schreiben Sie in einem kurzen Absatz, dass Sie den Vertrag beenden und nennen Sie das gewünschte Beendigungsdatum. Bitten Sie um eine schriftliche Rückmeldung über Eingang und Beendigungszeitpunkt und geben Sie eine Kontaktadresse an.

Unterschreiben Sie das Schreiben eigenhändig bei postalischem Versand. Versenden Sie per E‑Mail, wenn der Vertrag dies zulässt, und fügen Sie gegebenenfalls die eingescannten Unterschriften bei. Halten Sie den Text knapp und sachlich.

Wichtig bei Sonderfällen

Bei Totalschaden, Diebstahl oder Sterbefall legen Sie die jeweils relevanten Unterlagen bei, etwa Polizeibericht, Gutachten oder Sterbeurkunde. Nennen Sie Datum und Umstände kurz im Schreiben und verweisen Sie auf die beigelegten Dokumente. Wenn Sie eine Aufhebungsvereinbarung wünschen, formulieren Sie ein Verhandlungsangebot und fordern Sie eine schriftliche Stellungnahme mit Abrechnungsdetails an.

Fordern Sie bei Forderungen oder Schadensabrechnungen eine detaillierte Aufstellung der Berechnung an. So vermeiden Sie Missverständnisse und schaffen Verhandlungsgrundlagen.

4. Häufige Probleme lösen

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Dokumentieren Sie Versanddatum, Versandart (Einschreiben, Fax, E‑Mail) und alle Belege. Senden Sie nach kurzer Zeit eine höfliche Erinnerung und fordern Sie erneut eine schriftliche Rückmeldung an. Bleibt die Reaktion aus, versenden Sie die Kündigung zusätzlich per Einschreiben oder per Fax mit Sendebericht.

Halten Sie alle Schritte und Antworten lückenlos fest, damit Sie die Vorgänge bei Bedarf Schlichtungsstellen oder einer rechtlichen Prüfung vorlegen können.

So gehen Sie vor bei Forderungen oder Abfindungsforderungen

Fordert der Leasinggeber eine Abfindung, verlangen Sie schriftlich eine vollständige Berechnung mit Belegen. Lassen Sie sich offenlegen, wie Restlaufzeit, Restwert und Verkaufserlöse berücksichtigt wurden. Prüfen Sie die Positionen und fordern Sie bei Unklarheiten eine Erläuterung.

Bei unverhältnismäßigen Forderungen dokumentieren Sie Ihre Einwände schriftlich und erwägen Sie, einen Aufhebungsvertrag zu verhandeln oder eine rechtliche Prüfung einzuholen.

So eskalieren Sie Ihr Anliegen

Kontaktieren Sie den Kundenservice per E‑Mail, Telefon oder Fax und schildern Sie Ihr Anliegen schriftlich. Fordern Sie bei mündlichen Zusagen immer eine schriftliche Bestätigung an. Wenn keine Klärung gelingt, senden Sie ein Nachfassschreiben und wenden Sie sich an eine Schlichtungsstelle oder an die Verbraucherzentrale.

Legitimieren Sie Ihre Beschwerde mit der vollständigen Dokumentation aller Unterlagen und Versandbelege. Falls nötig, lassen Sie die Angelegenheit anwaltlich prüfen.

5. Kann ich el Leasing auch direkt kontaktieren?

Ja, Sie erreichen el Leasing per E‑Mail, Post, Fax oder Telefon. Kontaktmöglichkeiten: E‑Mail: info@el-leasing-service.de, Post: el Leasing & Service AG, Kundenservice, Ubbenstr. 15, 30159 Hannover, Telefon: 0511-30400400, Fax: 051130400444. Bei Telefonaten verlangen Sie im Anschluss eine schriftliche Rückmeldung.

Wir empfehlen für maximale Sicherheit das Einschreiben mit Zustellnachweis. So dokumentieren Sie den Zugang des Schreibens eindeutig.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Nutzen Sie ein Einschreiben mit Rückschein oder einen vergleichbaren Zustellnachweis. Notieren Sie die Sendungsnummer und heben Sie Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis auf. Legen Sie eine Kopie des Vertrags bei, damit der Kundenservice Ihr Anliegen schneller zuordnen kann.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Ermitteln Sie das Vertragsende und ziehen Sie die vereinbarte Frist zur Vertragsbeendigung ab. Das Ergebnis ist der letzte Zugangstag. Versenden Sie einige Tage früher, um Postlaufzeiten und Bearbeitungszeiten auszugleichen.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Fordern Sie schriftlich erneut den Eingang Ihrer Mitteilung an und dokumentieren Sie Datum und Versandweg der Erinnerung. Versenden Sie die Kündigung bei anhaltender Funkstille zusätzlich per Einschreiben oder per Fax mit Sendebericht. Bewahren Sie alle Antworten und Belege chronologisch auf.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

  • Vollständiger Name und Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Gewünschter Beendigungszeitpunkt
  • Datum und eigenhändige Unterschrift
  • Bei Sonderfällen: Polizeibericht, Gutachten, Sterbeurkunde oder Erbschein

Haben Sie diese Unterlagen parat, können Sie schnell auf Rückfragen reagieren und fehlende Belege nachreichen.

So sichern Sie den Nachweis bei Fax und E‑Mail

Ein Fax-Sendebericht gilt vielfach als Zustellnachweis; bewahren Sie das Protokoll auf. Bei E‑Mail speichern Sie die gesendete Nachricht mit Zeitstempel und fordern nach Möglichkeit eine Empfangsbestätigung an. Diese Unterlagen unterstützen Ihre Dokumentation, wenn ein Rückschein nicht vorliegt.

So dokumentieren Sie die Rückgabe des Leasinggegenstands

Notieren Sie Kilometerstand, Zustand und vorhandenes Zubehör bei der Übergabe. Bestehen Sie auf einem schriftlichen Übergabeprotokoll und fertigen Sie datierte Fotos vom Zustand an. Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung der Rücknahme und der Endabrechnung.

Das tun Sie bei Totalschaden oder Diebstahl

Melden Sie den Schaden sofort beim Leasinggeber und bei der Versicherung. Fertigen Sie alle verfügbaren Belege an, etwa Polizeibericht und Gutachten. Fordern Sie eine schriftliche Schadensabrechnung an und prüfen Sie, ob eine GAP‑Versicherung existiert, die eine Ablücke deckt.

So gehen Erben im Sterbefall vor

Erben können den Vertrag innerhalb von max. 1 Monat nach Kenntnis des Erbfalls beenden. Legen Sie Sterbeurkunde oder Erbschein der Mitteilung bei und benennen Sie einen Ansprechpartner. Dokumentieren Sie die Korrespondenz und fordern Sie eine abschließende schriftliche Bestätigung der Vertragsbeendigung an.

So fordern Sie eine Aufstellung zur Abfindung an

Bei vorzeitiger Beendigung verlangen Sie schriftlich eine detaillierte Aufstellung der Abfindungsforderung. Bitten Sie um Angaben zu Restlaufzeit, Restwert, Verkaufserlösen und offenen Raten. Fordern Sie Belege für die angesetzten Werte an, um die Berechnung nachzuvollziehen.

So setzen Sie eine Nachfrist bei Zahlungsverzug

Dokumentieren Sie Mahnungen und Zahlungsaufforderungen lückenlos. Setzen Sie eine klare Frist zur Zahlung, etwa zwei Wochen, und nennen Sie die Folgen bei Fristablauf. Wenn nötig, unterbreiten Sie Zahlungsangebote schriftlich, um eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.

So reagieren Sie auf ein Inkassoschreiben

Prüfen Sie das Schreiben auf Fälligkeit, Forderungsgrund und Berechnung. Fordern Sie die ursprüngliche Forderungsaufstellung und Belege an, bevor Sie zahlen. Klären Sie Unstimmigkeiten schriftlich und prüfen Sie bei Zweifeln eine rechtliche Beratung.

So bereiten Sie Ihre Unterlagen für eine Schlichtungsstelle vor

Stellen Sie eine chronologische Mappe zusammen: Vertrag, Rechnungen, Kündigungsschreiben, Einlieferungsbeleg, Empfangsnachweis, E‑Mails und Gesprächsprotokolle. Fügen Sie eine kurze Sachverhaltsdarstellung und Ihre Forderung oder Einwände bei. Reichen Sie die Unterlagen bei der zuständigen Schlichtungsstelle oder der Verbraucherzentrale ein und bewahren Sie Kopien sowie Fristen auf.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 15. Juni 2026