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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei Klarna kündigen

Was Sie zur Kündigung bei Klarna wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren Klarna-Vertrag kündigen

So senden Sie die Kündigung per Einschreiben

Wenn Sie klarna kündigen, senden Sie Ihr unterschriebenes Schreiben per Einschreiben mit Zustellnachweis. Der Zustellnachweis dokumentiert den Eingang und das Datum. Notieren Sie die Sendungsnummer und bewahren Sie den Einlieferungsbeleg auf. Sie erhalten meist eine Empfangsbestätigung innerhalb von zwei Wochen.

  1. Verfassen Sie ein unterschriebenes Schreiben mit Name, Anschrift, Kundennummer, Datum.
  2. Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich und fertigen Sie eine Kopie an.
  3. Geben Sie den Brief als Einschreiben mit Zustellnachweis auf.
  4. Adresse: Klarna Bank AB, Sveavägen 46, 11134 Stockholm, Schweden.
  5. Sichern Sie Einlieferungsbeleg und Sendungsbeleg; notieren Sie die Sendungsnummer.
  6. Fordern Sie eine schriftliche Empfangsbestätigung mit Angabe des Beendigungszeitpunkts.

Das muss Ihr Schreiben enthalten

Formulieren Sie eine klare Betreffzeile mit Vertragsart und Kundennummer. Nennen Sie im ersten Satz Ihre Absicht, das Vertragsverhältnis zu beenden, und geben Sie ein Datum an oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung mit Angabe des Beendigungszeitpunkts. Geben Sie bei Guthabenwünschen den gewünschten Auszahlungsweg an.

Die wichtigsten Pflichtangaben:

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Datum
  • Handschriftliche Unterschrift

Belege und Sendungsdaten sichern

Heben Sie Einlieferungsbeleg und Sendungsbeleg mindestens 90 Tage auf. Legen Sie Kopien des Schreibens und relevante Rechnungen bei. Speichern Sie digitale Kopien an einem sicheren Ort. Diese Unterlagen helfen bei Rückfragen oder Streitfällen.

2. Ihren Klarna-Vertrag verstehen

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Kündigungsfristen richten sich nach dem Produkt. Das gesetzliche Widerrufsrecht beträgt 14 Tage. Die Frist beginnt mit Vertragsschluss oder mit Erhalt der Widerrufsbelehrung. Beispiel: Vertrag am 1. Januar abgeschlossen, Widerrufsfrist endet am 15. Januar.

Das müssen Sie zu Laufzeit und Fristen wissen

Unterscheiden Sie das Produkt, bevor Sie kündigen. Die Klarna Card können Sie meist beenden, sobald alle offenen Verpflichtungen beglichen sind. Festgeldverträge haben feste Laufzeiten von etwa 3 Monaten bis zu 4 Jahren und sind in der Regel nicht kündbar. Guthaben reaktivieren Sie binnen 90 Tagen; nach Kontolöschung entfällt Ihr Zugriff sofort.

Wichtig für Widerruf und Sonderkündigung

Bei Vertragsänderungen oder Preiserhöhungen steht Ihnen eine außerordentliche Kündigung zu, solange die Änderung noch nicht in Kraft getreten ist. Dokumentieren Sie jede Änderung und setzen Sie dem Anbieter eine Frist zur Nachbesserung, beispielsweise 14 Tage. Kündigen Sie außerordentlich, falls der Anbieter nicht reagiert.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Das brauchen Sie jetzt

Sammeln Sie persönliche Daten und Vertragskennungen aus Rechnungen, Karten oder E‑Mails. Legen Sie ein unterschriebenes Schreiben bereit und scannen Sie es ein. Falls nötig, bereiten Sie alternative Identitätsbelege vor, zum Beispiel letzte Rechnungsnummern oder Ihr Geburtsdatum.

Die wichtigsten Pflichtangaben für Ihr Schreiben:

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Datum
  • Unterschrift

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Beginnen Sie mit einer klaren Betreffzeile, etwa "Kündigung Klarna‑Vertrag, Kundennummer: X". Nennen Sie im ersten Satz Ihre Kündigungsabsicht und das gewünschte Ende oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Bitten Sie um eine schriftliche Rückmeldung mit dem Beendigungsdatum. Schließen Sie mit Ort, Datum und Ihrer handschriftlichen Unterschrift.

Wenn Sie per E‑Mail senden, hängen Sie das eingesannte, unterschriebene Schreiben als PDF an. Bewahren Sie die gesendete E‑Mail und den Anhang als Nachweis auf.

Wichtig bei Sonderfällen

Haben Sie keinen Zugriff mehr auf die Registrierungs‑E‑Mail, legen Sie alternative Identitätsdaten bei, zum Beispiel letzte Rechnungsnummern oder eine Ausweiskopie. Bei Mahnungen oder Inkasso dokumentieren Sie alle Zahlungen und fordern Sie eine Abschlussrechnung an. Stellen Sie bei Guthaben sicher, dass der Saldo 0 € beträgt oder regeln Sie die Auszahlung vor der Schließung.

4. Häufige Probleme lösen

So gehen Sie vor bei offenen Forderungen

Zahlen Sie ausstehende Beträge oder vereinbaren Sie schriftlich einen Zahlungsplan. Fordern Sie nach Zahlung eine Abschlussrechnung an und legen Sie Zahlungsbelege bei. Bitten Sie um eine schriftliche Rückmeldung, dass die Forderungen ausgeglichen sind und die Kontoschließung möglich ist.

So gehen Sie vor bei Mahnverfahren und Inkasso

Fordern Sie eine vollständige Aufstellung der Forderungen an und prüfen Sie diese sorgfältig. Widersprechen Sie unberechtigten Beträgen schriftlich und setzen Sie dem Gläubiger eine Frist zur Klärung. Ziehen Sie bei Unsicherheit eine Verbraucherberatung oder Rechtsberatung hinzu und informieren Sie Klarna schriftlich über die Auseinandersetzung.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Warten Sie sieben Tage nach Versand und schicken Sie dann eine Erinnerung per E‑Mail mit Sendungsnummer. Reagiert Klarna nicht innerhalb weiterer sieben bis vierzehn Tage, senden Sie ein zweites Einschreiben mit Zustellnachweis. Melden Sie den Vorgang gegebenenfalls an die Verbraucherzentrale oder die zuständige Datenschutzbehörde. Bewahren Sie alle Unterlagen auf.

5. Kann ich Klarna auch direkt kontaktieren?

Ja. Kontaktmöglichkeiten sind E‑Mail (z. B. datenschutz@klarna.de), postalische Schreiben an Klarna Bank AB, Sveavägen 46, 11134 Stockholm, Schweden, Fax, Telefon (0221 669 501 10) und die Klarna‑App. Wenn Schriftform verlangt ist, fügen Sie das eingesannte, unterschriebene Schreiben bei. Zur Sicherheit senden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Zustellnachweis.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Geben Sie den Brief bei der Post als Einschreiben mit Zustellnachweis auf und lassen Sie sich den Einlieferungsbeleg aushändigen. Notieren Sie die Sendungsnummer und heften Sie den Beleg zur Kopie Ihres Schreibens. Bewahren Sie die Unterlagen mindestens 90 Tage auf. Diese Dokumentation hilft bei Rückerstattungsstreitigkeiten und Inkasso‑Fällen.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Fristen hängen vom Produkt ab. Widerrufsrecht: 14 Tage ab Vertragsschluss oder Belehrungsempfang. Addieren Sie die Frist zum Datum des Vertragsschlusses, um das Ende zu bestimmen. Notieren Sie das Fristende in Ihren Unterlagen.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Senden Sie sieben Tage nach Versand eine Erinnerung per E‑Mail mit Angabe der Sendungsnummer. Bleibt die Rückmeldung weiter aus, schicken Sie ein zweites Einschreiben mit Zustellnachweis. Bereiten Sie eine Eskalation vor und sammeln Sie alle Belege.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

Ein gültiges Kündigungsschreiben sollte enthalten:

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Datum
  • Handschriftliche Unterschrift

Bei Identitätsproblemen fügen Sie zusätzliche Unterlagen bei, zum Beispiel letzte Rechnungsnummern oder eine Ausweiskopie.

So sichern Sie den Nachweis

Heben Sie Einlieferungsbeleg, Sendungsnummer, gesendete E‑Mails mit Anhang, Screenshots aus der App und Kontoauszüge auf. Ordnen Sie die Belege chronologisch und speichern Sie digitale Kopien sicher. Notieren Sie Datum und Gesprächspartner bei Telefonaten. Diese Dokumentation ist wichtig bei Streitigkeiten oder externen Beschwerden.

So berechnen Sie das Widerrufsrecht

Das Widerrufsrecht gilt 14 Tage ab Vertragsschluss oder ab Erhalt der Widerrufsbelehrung. Innerhalb dieser Frist können Sie ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Berechnen Sie das Fristende als Datum des Vertragsschlusses plus 14 Tage.

So handeln Sie bei Rückerstattungen und Guthaben

Fordern Sie in Ihrem Schreiben die Auszahlung von Restguthaben und geben Sie das gewünschte Konto an. Dokumentieren Sie alle Rückerstattungen mit Belegen. Klären Sie offene Rückzahlungen mit Händlern und Klarna, bevor Sie das Konto schließen. Guthaben reaktivieren Sie in der Regel bis zu 90 Tage.

So kündigen Sie ohne Zugriff auf Ihre Registrierungs‑E‑Mail

Bieten Sie alternative Identifikationsdaten an, etwa Name, Geburtsdatum, letzte Rechnungsnummern oder Transaktionen. Fragen Sie Klarna nach dem akzeptierten Verifikationsweg und senden Sie die geforderten Unterlagen. Dokumentieren Sie jeden Schritt schriftlich.

So verfahren Sie bei Mahnung oder Inkasso

Fordern Sie eine detaillierte Forderungsaufstellung an und prüfen Sie diese genau. Widersprechen Sie unberechtigten Posten schriftlich und setzen Sie eine Frist zur Klärung. Ziehen Sie eine Verbraucherberatung oder rechtliche Hilfe hinzu, falls nötig.

So stoppen Sie wiederkehrende Zahlungen und Abos

Kündigen Sie das Abonnement direkt beim Händler und entfernen Sie die Klarna‑Zahlungsart im Händlerkonto. Informieren Sie Klarna schriftlich, dass künftige Abbuchungen nicht autorisiert sind. Gegebenenfalls widerrufen Sie das SEPA‑Mandat über Ihre Bank.

So beenden Sie die Klarna Card in der App

Öffnen Sie die App, gehen Sie zu Wallet → Klarna Card → Einstellungen und beenden Sie die Karte dort. Speichern Sie Screenshots der Bestätigung als Nachweis. Wenn Sie eine schriftliche Rückmeldung benötigen, schreiben Sie an datenschutz@klarna.de und fügen den Screenshot bei.

Das müssen Sie beim Festgeld beachten

Festgeld hat feste Laufzeiten von etwa 3 Monaten bis zu 4 Jahren und ist während dieser Zeit meist nicht kündbar. Prüfen Sie das konkrete Ablaufdatum in Ihren Vertragsunterlagen. Fragen Sie schriftlich bei Klarna nach den Auszahlungsmodalitäten bei Fälligkeit und dokumentieren Sie jede Antwort.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 4. Sept. 2026