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Was Sie zur Kündigung bei norisbank wissen sollten – verständlich erklärt
1. Ihren norisbank-Vertrag kündigen
So senden Sie das Einschreiben mit Rückschein richtig
Nutzen Sie für eine sichere Beendigung Ihres Vertrags ein Einschreiben mit Zustellnachweis. So erhalten Sie einen gerichtsfesten Beleg für Absendung und Zugang bei der norisbank. Das hilft besonders bei Streitigkeiten um Fristen. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Zustellnachweis sorgfältig auf.
Richten Sie das Schreiben an die korrekte Postanschrift. Fügen Sie alle Pflichtangaben hinzu, bevor Sie zur Post gehen. Wählen Sie die Versandart Einschreiben mit Zustellnachweis und notieren Sie die Sendungsnummer. Senden Sie an: norisbank GmbH, 10910 Berlin.
- Unterschreiben Sie das Schreiben und nennen Sie Pflichtangaben: Name, Anschrift, Kontonummer/IBAN, Datum.
- Adressieren Sie den Umschlag an norisbank GmbH, 10910 Berlin und wählen Sie Einschreiben mit Zustellnachweis.
- Notieren Sie die Sendungsnummer und heben Sie den Einlieferungsbeleg auf.
- Heften Sie den Zustellnachweis nach Erhalt ab; bewahren Sie die Belege mindestens zwei Jahre auf.
2. Ihren norisbank-Vertrag verstehen
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Vertragslaufzeiten und Fristen bei der norisbank hängen vom Produkt ab. Sie bestimmen, wann Ihre Kündigung wirksam wird. Prüfen Sie die Produkthinweise, bevor Sie planen. So vermeiden Sie Fristfehler.
Giro- und Tagesgeldkonten können Sie meist jederzeit schließen, sofern keine offenen Belastungen bestehen. Produkte mit fester Laufzeit, etwa Termingeld oder Bausparverträge, folgen festen Laufzeiten. Beachten Sie die vertraglich vereinbarte Laufzeit.
Bei Änderungen von Entgelten oder Vertragsbedingungen haben Sie oft ein Sonderkündigungsrecht. Die norisbank informiert über Änderungen spätestens zwei Monate vor ihrem Wirksamwerden. So bleibt Ihnen ausreichend Zeit für eine Entscheidung. Prüfen Sie Ihr Vertragsdokument für das genaue Datum.
Das gilt für Termingeld, Bausparvertrag und Kredit
Termingeld (Festgeld) läuft häufig 12, 24, 36 oder 48 Monate. Eine Auszahlung erfolgt in der Regel erst bei Fälligkeit. Bei Bausparverträgen beträgt die ordentliche Kündigungsfrist meist sechs Monate. Eine vorzeitige Auflösung kann den Verlust staatlicher Förderungen bewirken.
Sie können Kredite vorzeitig tilgen. Dabei können Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen. Fragen Sie den 24h-Kundenservice nach dem aktuellen Ablösebetrag. Halten Sie dafür Ihre Telefon-Banking-PIN bereit. Entnehmen Sie Berechnung und mögliche Entschädigungen Ihrem Kreditvertrag oder dem Tilgungsplan.
Wichtig für Konten ohne Kündigungsfrist
Bei Girokonten und dem Top-Zinskonto (Tagesgeld) gilt meist: Sie können das Konto jederzeit schließen, wenn keine Belastungen offen sind. Prüfen Sie vor dem Schließen, ob Daueraufträge, SEPA-Lastschriften oder ein Dispokredit aktiv sind. Ein überzogenes Konto schließt die Bank in der Regel nicht. Gleichen Sie das Konto aus, stellen Sie Lastschriften um und nennen Sie eine Ziel-IBAN für ein mögliches Restguthaben.
Bei ZinsMarkt-Verträgen muss ein gültiges Referenzkonto bei der norisbank hinterlegt bleiben. So gleichen sich Zinszahlungen und Fälligkeiten korrekt aus. Änderungen des Referenzkontos sind bis zu fünf Bankarbeitstage vor Fälligkeit möglich. Prüfen Sie Ihre Vertragsbedingungen zur Änderung des Referenzkontos.
3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen
Das müssen Sie bereithalten
Sammeln Sie vor dem Absenden alle relevanten Unterlagen, damit das Schreiben vollständig ist und die Bank zügig bearbeitet. Notieren Sie Kundennummer, Kontonummer/IBAN, Ihre vollständige Anschrift und das gewünschte Kündigungsdatum. Unterschreiben Sie das Schreiben eigenhändig bei postalischem Versand.
Die folgenden Pflichtangaben gehören in jedes postalische Kündigungsschreiben:
- Vollständiger Name
- Anschrift
- Kontonummer / IBAN / Kundennummer
- Datum
- Unterschrift
Bei Gemeinschaftskonten sind meist die Unterschriften beider Kontoinhaber erforderlich. Bei Restguthaben nennen Sie die Ziel-IBAN. Bei E‑Mail-Kündigungen akzeptiert die Bank nur die in Ihren Kundendaten hinterlegte Adresse, und das Guthaben muss unter 25 EUR liegen. Zur Identifikation kann die Bank bei telefonischer Klärung die Telefon‑Banking‑PIN verlangen.
So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben
Ein klares, knappes Schreiben reduziert Rückfragen und beschleunigt die Bearbeitung. Beginnen Sie mit Betreff und Kontodaten. Nennen Sie deutlich Ihr Kündigungsziel, zum Beispiel "Kündigung des Girokontos zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder ein konkretes Datum. Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung. Schließen Sie mit Ort, Datum und Ihrer eigenhändigen Unterschrift.
Wünschen Sie die Auszahlung eines Restguthabens, nennen Sie die Ziel-IBAN. Geben Sie an, ob die Überweisung auf Ihr Kundendatenkonto erfolgen soll oder auf ein Fremdkonto. Bei Termingeld legen Sie bei Bedarf einen unterschriebenen Auszahlungsauftrag bei.
Illustratives Beispiel: „Hiermit kündige ich meinen [Dienst]-Vertrag Nr. [Nummer] zum [Datum]. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang meiner Kündigung. Mit freundlichen Grüßen, [Unterschrift]"
Das Muster zeigt die Kernformulierung in komprimierter Form und eignet sich als Vorlage. Ergänzen Sie die Pflichtangaben: Name, Anschrift, Kontonummer/IBAN und Datum. Fügen Sie bei Bedarf die Ziel-IBAN für Restguthaben hinzu. Unterschreiben Sie das Schreiben eigenhändig, wenn Sie postalisch kündigen.
4. Häufige Probleme lösen
Das tun Sie, wenn das Konto nicht geschlossen werden kann
Die Bank schließt ein Konto nicht, wenn ein Dispokredit besteht oder das Konto im Minus ist. Das verursacht oft Verzögerungen. Gleichen Sie das Konto aus oder vereinbaren Sie schriftlich die Begleichung der Restschuld mit der Bank. Klären Sie offene Positionen vor dem Schließungstermin, um Verzögerungen zu vermeiden.
Rufen Sie den 24h-Kundenservice unter 030 310-66005 an, um offene Salden, Tilgungspläne oder Ablösebeträge zu klären. Halten Sie Ihre Telefon‑Banking‑PIN bereit. Dokumentieren Sie eine getroffene Einigung schriftlich und legen Sie diese Ihrer Kündigung bei.
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Die Bank bearbeitet Kontoschließungen meist innerhalb von 2-5 Werktagen. Schriftliche Bestätigungen können bis zu 28 Tage dauern. Erhalten Sie nach dieser Frist keine Rückmeldung, nutzen Sie Einlieferungsbeleg und Zustellnachweis als Nachweis des Zugangs. Bewahren Sie alle Belege und Screenshots von Online-Bestätigungen auf.
Senden Sie eine Erinnerung per Einschreiben oder rufen Sie den Kundenservice an. Fordern Sie ausdrücklich die schriftliche Zusage mit Datum der Wirksamkeit an. Reagiert die Bank nicht, sammeln Sie alle Nachweise und bereiten Sie eine formelle Beschwerde vor. Nächste Eskalationsstufen sind das Qualitätsmanagement, eine Schlichtungsstelle oder die BaFin.
So eskalieren Sie: Beschwerden und nächste Schritte
Dokumentieren Sie alle Kontakte mit Datum, Uhrzeit und Ansprechpartner. Legen Sie Kopien aller Belege bei. Senden Sie Ihre Unterlagen an das Qualitätsmanagement der norisbank. Sammeln Sie die vollständige Dokumentation, bevor Sie eine formelle Beschwerde abschicken.
Bietet das Qualitätsmanagement keine Lösung, wenden Sie sich an die Schlichtungsstelle der Banken. Als letzte Instanz können Sie eine Beschwerde bei der BaFin einreichen. Achten Sie auf Fristen für Beschwerden und fügen Sie alle Nachweise bei: Einschreiben-Belege, E‑Mail‑Logs und Telefonprotokolle.
5. Kann ich norisbank auch direkt kontaktieren?
Sie können die norisbank direkt kontaktieren. Nutzen Sie das Online‑Formular oder das Online‑Banking (Services → Online SelfServices → Konto schließen). Alternativ nutzen Sie die norisbank App (Menü → Konto → Meine Services → Konto schließen). Sie können postalisch ein ausgefülltes und unterschriebenes Formular an norisbank GmbH, 10910 Berlin senden oder den 24h‑Kundenservice unter 030 310‑66005 anrufen. Sie erreichen die Bank auch per E‑Mail unter service@norisbank.de oder per Fax. Bei E‑Mail akzeptiert die Bank nur die in Ihren Kundendaten hinterlegte Adresse. Zudem muss das Konto ein Guthaben von unter 25 EUR haben, damit eine Kündigung per E‑Mail möglich ist. Für maximalen Rechtsschutz nutzen Sie ein Einschreiben.
6. Checkliste: Wichtige Fragen
So senden Sie das Einschreiben richtig
Nutzen Sie ein Einschreiben mit Zustellnachweis, um einen rechtssicheren Zugangsnachweis zu erhalten. Notieren Sie die Sendungsnummer und heben Sie Einlieferungsbeleg sowie Zustellnachweis auf. Diese Unterlagen belegen im Streitfall, dass die norisbank Ihre Kündigung fristgerecht erhalten hat.
Fügen Sie alle Pflichtangaben ins Schreiben ein und adressieren Sie an norisbank GmbH, 10910 Berlin. Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung mit Datum der Wirksamkeit. Sichern Sie zusätzlich einen Screenshot, wenn Sie parallel online kündigen. Bewahren Sie alle Nachweise mindestens zwei Jahre auf.
So berechnen Sie die Kündigungsfrist
Prüfen Sie zuerst, um welches Produkt es sich handelt. Girokonto und Tagesgeld sind meist jederzeit kündbar. Festgeld/Termingeld und Bausparverträge folgen festen Laufzeiten. Bei Bausparverträgen beträgt die ordentliche Kündigungsfrist oft sechs Monate. Bei Termingeld erfolgt die Auszahlung in der Regel erst nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit. Nutzen Sie diese Zeitwerte zur Planung.
Beispielrechnung: Wollen Sie ein Bausparverhältnis zum Jahresende beenden und gilt eine Frist von sechs Monaten, muss die Bank die Kündigung etwa sechs Monate vorher erhalten. Die norisbank informiert bei Gebührenerhöhungen spätestens zwei Monate vor deren Wirksamwerden. So bleibt Ihnen Zeit für eine Entscheidung.
Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt
Warten Sie die üblichen Bearbeitungszeiten ab. Die Bank schließt Konten meist innerhalb von 2-5 Werktagen. Schriftliche Bestätigungen können bis zu 28 Tage dauern. Erhalten Sie keine Rückmeldung, nutzen Sie Versandbelege als Nachweis und kontaktieren Sie den Kundenservice. Fordern Sie ausdrücklich die schriftliche Zusage per Post oder E‑Mail an.
Reagiert die Bank weiter nicht, senden Sie eine Erinnerung per Einschreiben mit Zustellnachweis. Beginnen Sie die formelle Dokumentation für eine Beschwerde. Sammeln Sie Einlieferungsbelege, Zustellnachweis, E‑Mail‑Logs und Gesprächsnotizen als Beweismittel für eine Eskalation an das Qualitätsmanagement oder eine Schlichtungsstelle.
Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht
Ihr Schreiben muss alle Pflichtangaben enthalten, damit die norisbank Ihre Anfrage eindeutig zuordnen kann. Erforderlich sind mindestens:
- Vollständiger Name
- Anschrift
- Kontonummer / IBAN / Kundennummer
- Datum
- Eigenhändige Unterschrift (bei postalischem Versand)
Je nach Produkt sind weitere Unterlagen nötig. Bei Gemeinschaftskonten sind meist beide Unterschriften erforderlich. Bei Restguthaben nennen Sie eine Ziel-IBAN. Bei Termingeld legen Sie einen unterschriebenen Auszahlungsauftrag bei, wenn die Auszahlung auf ein Fremdkonto erfolgen soll. Bei E‑Mail-Kündigungen akzeptiert die Bank nur die in Ihren Kundendaten hinterlegte Adresse und nur Konten mit einem Guthaben unter 25 EUR.
So sichern Sie den Nachweis
Dokumentation ist entscheidend. Notieren Sie Datum und Uhrzeit von Telefonaten und speichern Sie Screenshots aus dem Online‑Banking. Bewahren Sie Einlieferungsbelege und den Zustellnachweis des Einschreibens auf. Diese Unterlagen belegen Absendung und Eingang Ihrer Kündigung bei der Bank.
Kurzcheckliste für Nachweise:
- Einlieferungsbeleg des Einschreibens
- Zustellnachweis nach Zugang der Bank
- Screenshots von Online‑Bestätigungen
- Gesprächsnotizen (Datum, Uhrzeit, Name des Mitarbeiters)
So handeln Sie bei Gemeinschaftskonten
Bei Gemeinschaftskonten verlangt die Bank meist die Unterschriften beider Kontoinhaber, vor allem wenn es das letzte Konto ist. Klären Sie vor dem Versand, ob beide unterschreiben müssen oder ob ein spezielles Bankformular erforderlich ist. Liegt nur eine Unterschrift vor, kann die Bank die Schließung bis zur Vorlage beider Unterschriften ablehnen.
Stimmen Sie Formulierung und Timing mit dem Mitantragsteller ab. Nutzen Sie bei Bedarf Vollmachten oder bankeigene Formulare und legen Sie diese der Kündigung bei. Prüfen Sie Ihre Unterlagen auf besondere Formulare für Gemeinschaftskonten.
So gehen Sie vor, wenn das Konto im Dispo ist
Ein überzogenes Konto schließt die Bank in der Regel nicht. Gleichen Sie den Kontostand aus oder vereinbaren Sie eine Ablösung. Klären Sie mit dem Kundenservice einen Tilgungsplan, falls Sie nicht sofort ausgleichen können. Notieren Sie die Vereinbarung schriftlich und legen Sie sie Ihrer Kündigung bei.
Bei Krediten wie dem Top‑Kredit fragen Sie den Ablösebetrag beim 24h‑Kundenservice an. Halten Sie Ihre Telefon‑Banking‑PIN bereit. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen zu vorzeitiger Ablösung und möglichen Vorfälligkeitsentschädigungen.
So kündigen Sie Termingeld und Bausparvertrag
Termingeld bindet Sie an die vereinbarte Laufzeit von meist 12, 24, 36 oder 48 Monaten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel bei Fälligkeit. Bausparverträge haben meist eine ordentliche Kündigungsfrist von sechs Monaten. Eine vorzeitige Auflösung kann zum Verlust staatlicher Förderungen führen. Planen Sie den Zeitpunkt daher so, dass finanzielle Nachteile vermieden werden.
Wollen Sie Termingeld auf ein Konto außerhalb Ihrer Kundennummer auszahlen lassen, legen Sie einen unterschriebenen Auszahlungsauftrag bei. Prüfen Sie Ihre Konditionen auf konkrete Fristen und erforderliche Formulare.
So fordern Sie eine schriftliche Bestätigung an
Fordern Sie im Kündigungsschreiben oder im Telefonat eine schriftliche Bestätigung mit dem Datum der Wirksamkeit an. Notieren Sie Gesprächsdetails, wenn Sie telefonisch gekündigt haben. Senden Sie anschließend eine Bestätigung per Einschreiben nach. Die schriftliche Zusage erleichtert die Nachverfolgung und dient als Beleg im Streitfall.
Bleibt die Bestätigung aus, nutzen Sie Ihre Einlieferungsbelege und den Zustellnachweis als Nachweis. Legen Sie digitale Bestätigungen der formellen Beschwerde bei. Kontaktieren Sie zunächst das Qualitätsmanagement, bevor Sie externe Instanzen einschalten.
So eskalieren Sie bei fehlender Reaktion
Führt weder Kundenservice noch das Qualitätsmanagement zu einer Lösung, sind die Schlichtungsstelle und die Aufsichtsbehörde die nächsten Schritte. Sammeln Sie alle relevanten Dokumente: Einschreiben‑Belege, Zustellnachweis, Screenshots und Telefonnotizen. Formulieren Sie eine sachliche Beschwerde und nennen Sie die bereits unternommenen Schritte sowie die gewünschte Antwort.
Reichen Sie die Beschwerde beim Qualitätsmanagement ein und setzen Sie eine Frist. Bleibt eine zufriedenstellende Reaktion aus, leiten Sie ein Schlichtungsverfahren ein. Als letzte Instanz können Sie eine Beschwerde bei der BaFin einreichen. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen auf Hinweise zur Beschwerdeabwicklung.
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