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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei Deutsche Bank kündigen

Was Sie zur Kündigung bei Deutsche Bank wissen sollten – verständlich erklärt

Ihren Deutsche Bank-Vertrag kündigen

Die sicherste Methode für die Beendigung Ihres Vertrags ist das Einschreiben mit Rückschein.

So senden Sie die Kündigung rechtssicher

Senden Sie Ihr Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein. So dokumentieren Sie Absendedatum und den Eingang bei der Bank. Notieren Sie die Sendungsnummer und heben Sie den Einlieferungsbeleg auf. Nach Rückerhalt heften Sie den ausgefüllten Empfangsnachweis zu Ihrer Kopie.

So sichern Sie den Versandnachweis

Trennen Sie Einlieferungsbeleg und Sendungsbeleg nicht von Ihrer Akte. Fertigen Sie eine unterschriebene Kopie des Schreibens an. Wenn Sie die Kündigung online einreichen, speichern Sie Bildschirmfotos als Dokumentation.

Das gehört ins Kündigungsschreiben

Formulieren Sie das Schreiben klar, datiert und mit eigenhändiger Unterschrift. Nennen Sie Vertragsart, Kontonummer und den gewünschten Kündigungstermin.

  • Vollständiger Name (wie im Vertrag geführt)
  • Anschrift
  • Kontonummer / Vertrags- oder Referenznummer
  • Gewünschter Kündigungstermin oder „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“
  • Ziel‑IBAN für Restguthaben
  • Eigenhändige Unterschrift
  • Produktbezogene Angaben (Filialnummer, Depotnummer)
  • Vollmacht oder Sterbeurkunde/Erbschein, falls zutreffend

Ihren Deutsche Bank-Vertrag verstehen

Vor dem Absenden sollten Sie die produktabhängigen Regeln kennen. Fristen und Laufzeiten bestimmen, wann Ihr Vertragsverhältnis endet.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Für die Frist zählt der Eingang Ihrer Kündigung bei der Bank. Girokonto und Tagesgeld können Sie in der Regel jederzeit beenden. Sparkonten und SparCard mit Einlagen über 2.000 Euro haben oft eine Frist von etwa drei Monaten. Festgelder binden Kapital vertraglich und haben teilweise Laufzeiten von bis zu acht Jahren. Geht Ihre Kündigung am 15. März ein und gilt eine Dreimonatsfrist, endet das Vertragsverhältnis am 15. Juni. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen auf abweichende Regeln.

Das müssen Sie bei Festgeld, SparCard und Kreditkarte beachten

Bei Festgeld binden Sie Ihr Geld vertraglich. Vorzeitige Auflösung verursacht häufig finanzielle Nachteile. Bei SparCard geben Sie Filialnummer und Ziel‑IBAN an. Bestätigen Sie die Vernichtung der Karte, wenn die Bank das verlangt. Kreditkarten beenden Sie in der Regel sofort. Sie erhalten einen anteiligen Jahresbeitrag zurück, wenn die Bedingungen das vorsehen.

Wichtig für die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt"

Schreiben Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt", wenn Sie keinen festen Termin angeben möchten. Die Bank ermittelt dann das frühestmögliche Vertragsende anhand der Fristen und dem Zugang Ihrer Kündigung. Maßgeblich ist der Zugang bei der Bank, nicht das Absendedatum. Deshalb ist ein Empfangsnachweis wichtig.

Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Eine sorgfältige Vorbereitung reduziert Rückfragen und Verzögerungen. Sammeln Sie alle relevanten Angaben, bevor Sie die Kündigung absenden.

So halten Sie Unterlagen und Daten bereit

Sammeln Sie vor dem Absenden alle Pflichtangaben, damit die Bank Ihre Anweisung sofort zuordnen kann. Ohne vollständige Angaben stellt die Bank Rückfragen, das verzögert die Abwicklung.

  • Vollständiger Name (wie im Vertrag geführt)
  • Anschrift
  • Kontonummer / Vertrags- oder Referenznummer
  • Datum / gewünschter Kündigungstermin oder „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“
  • Eigenhändige Unterschrift
  • Produktabhängige Unterlagen: Filialnummer, Depotnummer, Ziel‑IBAN
  • Vollmacht, Sterbeurkunde oder Erbschein, falls relevant

So bauen Sie Ihr Kündigungsschreiben auf

Setzen Sie oben links Ihre Absenderadresse, das Datum und die Bankadresse. Fügen Sie eine klare Betreffzeile wie "Kündigung Konto Nr. X" hinzu. Nennen Sie Vertragsart, Vertragsnummer und den gewünschten Kündigungstermin. Fordern Sie eine schriftliche Eingangsbestätigung an und unterschreiben Sie eigenhändig. Bei Gemeinschaftskonten unterschreiben in der Regel alle Kontoinhaber.

So ergänzen Sie Sonderfälle

Bei Depots nennen Sie die Depotnummer und schreiben Sie, ob Sie einen Verkauf oder eine Übertragung wünschen. Legen Sie Vollmacht und eine Kopie des Ausweises bei, wenn ein Bevollmächtigter handelt. Erben fügen Sterbeurkunde und Erbschein bei, damit die Bank Konten abwickelt oder überträgt.

Häufige Probleme lösen

Kündigungen können Nachfragen auslösen oder nicht bestätigt werden. Dokumentieren Sie jeden Schritt und sammeln Sie Belege.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Üblicherweise sendet die Bank eine Bestätigung innerhalb von zwei bis 28 Tagen. Bleibt die Rückmeldung nach etwa zwei Wochen aus, setzen Sie schriftlich eine Frist von 14 Tagen. Verweisen Sie auf Ihren Einlieferungsbeleg und den Empfangsnachweis und legen Sie Kopien bei. Bleibt die Reaktion aus, dokumentieren Sie alle Unterlagen und reichen Sie eine formelle Beschwerde ein. Ombudsmann und BaFin stehen als nächste Instanzen zur Verfügung.

So gehen Sie vor bei unberechtigten Abbuchungen

Sperren Sie betroffene Karten sofort und melden Sie die Abbuchungen unverzüglich der Bank. Fordern Sie die Prüfung schriftlich an und dokumentieren Sie Datum, Betrag und Belege. Klären sich die Buchungen nicht, nutzen Sie den formellen Beschwerdeweg und ziehen eine Schlichtungsstelle hinzu.

So eskalieren Sie eine nicht bearbeitete Kündigung

Wenden Sie sich zunächst an den Kundenservice und fassen Sie Ihr Anliegen schriftlich zusammen. Fügen Sie alle Belege bei und setzen Sie eine angemessene Nachfrist. Bereiten Sie eine formale Beschwerde vor und wenden Sie sich an Ombudsmann oder BaFin, wenn nötig.

Kann ich Deutsche Bank auch direkt kontaktieren?

Ja, Sie können die Deutsche Bank direkt kontaktieren. Nutzen Sie das Online‑Banking oder die Deutsche Bank App (Services > Konto > Konto kündigen). Telefonisch erreichen Sie die Hotline 069 91010000, postalisch senden Sie die Kündigung an Kundenservice, 04024 Leipzig. Fax und E‑Mail stehen ebenfalls zur Verfügung: +49 69 91010001, deutsche.bank@db.com. Für maximale Rechtssicherheit senden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Zustellnachweis.

Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Geben Sie das Schreiben als Einschreiben mit Zustellnachweis auf. Notieren Sie die Sendungsnummer und bewahren Sie den Einlieferungsbeleg auf. Heften Sie den von der Bank zurückgesandten Empfangsnachweis zu Ihrer Kopie.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Der Fristbeginn ist der Eingang bei der Bank. Addieren Sie die vertragliche Frist ab diesem Datum, um das Vertragsende zu ermitteln.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Sammeln Sie Kopien des Schreibens plus Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis. Setzen Sie schriftlich eine Frist von 14 Tagen und verweisen Sie auf Ihre Nachweise. Reagiert die Bank nicht, leiten Sie eine formelle Beschwerde ein und ziehen Ombudsmann oder BaFin hinzu.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

Bereiten Sie die Pflichtangaben vor, damit die Bank Ihre Anweisung ohne Rückfragen abwickelt.

  • Vollständiger Name (vertraglich geführt)
  • Anschrift
  • Kontonummer / Vertragsnummer
  • Gewünschter Kündigungstermin oder „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“
  • Ziel‑IBAN
  • Eigenhändige Unterschrift
  • Produktbezogene Unterlagen (Depotnummer, Filialnummer)
  • Sterbeurkunde / Erbschein oder Vollmacht, falls nötig

So sichern Sie den Nachweis

Heben Sie Einlieferungsbeleg und Sendungsnummer auf und fertigen Sie Kopien des versendeten Schreibens an. Bei Fax bewahren Sie den Sendebericht auf. Bei E‑Mail speichern Sie Empfangsbestätigung oder Lesebestätigung als Datei.

So regeln Sie Restguthaben und Ziel‑IBAN

Geben Sie im Schreiben klar die Ziel‑IBAN an, damit die Bank das verbleibende Guthaben dorthin überweist. Fehlende oder fehlerhafte IBAN führen zu Rückfragen und verzögern die Auszahlung. Prüfen Sie nach Abschluss, ob die Überweisung erfolgte, und heben Sie Kontoauszüge auf.

So verfahren Sie bei SparCard

Nennen Sie Filialnummer und alle zu schließenden Konten. Zerschneiden Sie die Karte und bestätigen Sie die Vernichtung im Schreiben, wenn die Bank das verlangt. Bewahren Sie die Rückmeldung und die Kündigungsunterlagen bis zur schriftlichen Bestätigung auf.

So verfahren Sie bei Depotkündigung

Nennen Sie die Depotnummer und schreiben Sie, ob Sie einen Verkauf oder eine Übertragung wünschen. Erteilen Sie Verkaufs- oder Übertragsaufträge schriftlich. Fügen Sie eine Zielbankverbindung bei und fordern Sie eine schriftliche Aufstellung aller Gebühren an.

So kündigen Sie die Kreditkarte richtig

Nennen Sie die Kartennummer und geben Sie an, ob Sie die Karte sperren oder vernichten möchten. Fordern Sie eine Abschlussrechnung an und weisen Sie auf die gewünschte Erstattung eines anteiligen Jahresbeitrags hin. Bewahren Sie die Schlussabrechnung als Beleg auf.

So kündigen Sie als Bevollmächtigter oder Erbe

Als Bevollmächtigter legen Sie eine schriftliche Vollmacht und einen Identitätsnachweis vor. Die Bank kann eine notarielle Beglaubigung verlangen. Klären Sie daher vorher die konkreten Anforderungen. Als Erbe reichen Sie Sterbeurkunde und Erbschein ein, damit die Bank Konten auflöst oder überträgt.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 27. Juli 2026