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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei Start Bausparkasse kündigen

Was Sie zur Kündigung bei Start Bausparkasse wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren start:bausparkasse-Vertrag kündigen

Senden Sie Ihre Kündigung per Einschreiben mit Rückschein. So belegen Sie Absendezeitpunkt und tatsächlichen Zugang. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Empfangsnachweis gut auf, da diese Unterlagen im Streitfall entscheidend sind.

Planen Sie den Versand so, dass der Zugang beim Anbieter rechtzeitig erfolgt. Verwenden Sie die Adresse aus Ihren Vertragsunterlagen. Notieren Sie Datum und Uhrzeit des Versands, wenn Sie kurzfristig handeln oder Rückfragen erwarten.

  1. Verfassen Sie das Kündigungsschreiben vollständig und unterschreiben Sie es handschriftlich.
  2. Legen Sie notwendige Anlagen bei, zum Beispiel Ausweiskopie und IBAN, und verschließen Sie den Umschlag.
  3. Geben Sie den Brief bei der Post als Einschreiben mit Zustellnachweis auf und notieren Sie die Sendungsnummer oder den Einlieferungsbeleg.
  4. Fordern Sie den Empfangsnachweis an und heften Sie ihn zu Ihren Unterlagen, sobald er zurückkommt.
  5. Dokumentieren Sie den Vorgang durch Fotos, Kopien und das Sendungsbeleg.

2. Ihren start:bausparkasse-Vertrag verstehen

Klären Sie zuerst die wesentlichen Vertragsbestandteile: Kündigungsfrist, Mindestbindefrist und finanzielle Folgen bei vorzeitiger Auflösung. In der Ansparphase gelten oft Fristen von drei bis sechs Monaten. Viele Bausparverträge sehen eine Mindestbindefrist von etwa sechs Jahren vor. Für staatliche Prämien gilt meist eine siebenjährige Bindungsfrist.

Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Vertrag zuteilungsreif ist oder bereits in die Darlehensphase gewechselt hat. Diese Phasen beeinflussen Fristen, Auszahlungstermine und mögliche Abschläge. Nutzen Sie die Regelungen in Ihren Vertragsunterlagen als Grundlage für die Planung.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Die Frist steht in Ihren Vertragsunterlagen. Unterscheiden Sie Anspar- und Darlehensphase, weil die Regeln sich unterscheiden. Für die Fristwahrung zählt der Zugang beim Anbieter, nicht das Absendedatum. Richten Sie Ihre Absendung so ein, dass der Zugang vor Ablauf der Frist erfolgt.

Bei einer dreimonatigen Frist müssen Sie die Kündigung so senden, dass der Zugang spätestens drei Monate vor dem gewünschten Wirksamkeitsdatum erfolgt. Beispiel: Geht die Kündigung beim Anbieter am 12. März ein, beginnt die Frist an diesem Datum.

Wichtig für die Prämienansprüche

Kündigen Sie vor Ablauf der siebenjährigen Bindungsfrist, verlieren Sie in der Regel die Prämienansprüche. Können Sie die widmungsgemäße Verwendung belegen, bleibt der Anspruch oft bestehen. Sammeln Sie Rechnungen und andere Belege, um Ihre Ansprüche zu dokumentieren. Eine vollständige Dokumentation erleichtert die Prüfung.

Das müssen Sie zur Zuteilungsreife wissen

Zuteilungsreife ändert den Vertragsstatus und beeinflusst Auszahlung und Fristen. Ist Ihr Vertrag zuteilungsreif oder in der Darlehensphase, gelten andere Abläufe als in der reinen Ansparphase. Stimmen Sie Ihre Kündigung an die aktuelle Phase ab, weil Auszahlungsdauer und Abschläge variieren können. Reichen Sie vollständige Unterlagen ein, damit die Bausparkasse Ihre Legitimation prüfen kann.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Stellen Sie alle relevanten Daten und Dokumente zusammen, bevor Sie die Kündigung absenden. Nennen Sie vollständigen Namen, Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer sowie die IBAN für die Auszahlung. Legen Sie gut lesbare Ausweiskopien und gegebenenfalls eine Erklärung zur widmungsgemäßen Verwendung bei. Senden Sie die Kündigung schriftlich und unterschreiben Sie sie handschriftlich.

Welche Angaben Ihr Kündigungsschreiben braucht

Für die Wirksamkeit benötigen Sie folgende Kernelemente:

  • Vollständiger Name
  • Anschrift des Vertragsinhabers
  • Kundennummer oder Bausparvertragsnummer
  • Datum des Schreibens und handschriftliche Unterschrift

Ergänzen Sie das Schreiben um IBAN für die Auszahlung und das Geburtsdatum des Vertragsinhabers. Bei vorzeitiger Kündigung fügen Sie gegebenenfalls die Erklärung zur widmungsgemäßen Verwendung bei. Bei mehreren Vertragsinhabern sind Unterschriften und Ausweiskopien aller Beteiligten nötig.

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Beginnen Sie mit einer Betreffzeile und der Vertragsreferenz. Formulieren Sie kurz Ihr Kündigungsbegehren und nennen Sie das gewünschte Wirksamkeitsdatum. Fordern Sie eine Eingangsbestätigung an und schließen Sie mit Ort, Datum und handschriftlicher Unterschrift. Halten Sie das Schreiben knapp und übersichtlich.

So scannen und benennen Sie Ihre Dateien für E‑Mail oder Upload

Scannen Sie unterschriebene Dokumente mit etwa 300 dpi und speichern Sie sie als PDF, JPG oder PNG. Trennen Sie bei Bedarf Vorder- und Rückseite des Ausweises. Verwenden Sie klare Dateinamen wie Kündigung_Vertragsnr_YYYYMMDD.pdf. Bewahren Sie Kopien und Upload-Bestätigungen auf, damit Sie im Bedarfsfall sofort nachweisen können, was Sie gesendet haben.

4. Häufige Probleme lösen

Viele Kündigungen verzögern sich oder führen zu Rückfragen. Typische Ursachen sind Prämienverlust, Abschläge bei vorzeitiger Auszahlung und fehlende Legitimation. Dokumentieren Sie alle Unterlagen und jede Kommunikation, damit Sie später belegen können, was Sie eingereicht haben.

Das tun Sie, wenn die Auszahlung verzögert ist

Prüfen Sie zunächst, ob die Bausparkasse eine Bearbeitungszeit nennt. Haben Sie alle Unterlagen eingereicht, prüft die Bausparkasse Ihre Legitimation vor der Auszahlung. Sammeln Sie Versand- und Upload‑Nachweise, damit Sie den Vorgang belegen können. Dauert die Auszahlung länger als erwartet, senden Sie eine schriftliche Nachforderung mit den Belegen.

So reagieren Sie bei Rückfragen zur Legitimation

Antworten Sie auf Rückfragen zeitnah und vollständig, damit die Prüfung nicht ins Stocken gerät. Fordern Sie eine präzise Liste der noch benötigten Unterlagen an, wenn Unklarheiten bestehen. Übermitteln Sie sensible Daten nur im vom Anbieter geforderten Format. Bewahren Sie Kopien aller erneut gesendeten Unterlagen auf.

So eskalieren Sie formell

Dokumentieren Sie alle Kontakte und setzen Sie eine angemessene Frist zur Bearbeitung. Schreiben Sie an service@start-bausparkasse.at und nennen Sie alle relevanten Vorgangsnummern. Notieren Sie bei Telefonaten Datum, Uhrzeit und Namen des Gesprächspartners. Reichen Sie bei Bedarf eine Beschwerde bei den zuständigen Aufsichtsbehörden wie FMA oder BaFin ein und fügen Sie alle Belege bei.

5. Kann ich start:bausparkasse auch direkt kontaktieren?

Ja. Kontaktieren Sie start:bausparkasse per E‑Mail an service@start-bausparkasse.at, per Post an die in Ihren Vertragsunterlagen genannte Anschrift, per Fax oder über das Online‑Upload‑Formular auf der Website. Bei E‑Mail und Upload fügen Sie eine unterschriebene, gut lesbare Kopie der Kündigung und eine Ausweiskopie bei. Senden Sie für maximale Sicherheit zusätzlich ein Einschreiben.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Geben Sie den Brief bei der Post als Einschreiben auf. Verlangen Sie einen Zustellnachweis und notieren Sie die Sendungsnummer. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Empfangsbestätigung zu Ihren Unterlagen.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Prüfen Sie, ob Ihr Vertrag in der Anspar- oder Darlehensphase ist. Lesen Sie die vertraglich vereinbarte Frist und rechnen Sie vom gewünschten Wirksamkeitsdatum rückwärts. Sorgen Sie dafür, dass der Zugang vor Ablauf der Frist erfolgt.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Warten Sie kurz auf eine Eingangsbestätigung. Senden Sie dann eine höfliche Erinnerungsnachricht per E‑Mail und fordern Sie eine Rückmeldung an. Dokumentieren Sie alle Kontaktversuche. Bleibt die Rückmeldung aus, schicken Sie zusätzlich ein Einschreiben mit Zustellnachweis.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

Stellen Sie sicher, dass Ihr Schreiben diese formalen Angaben enthält:

  • Vollständiger Name und Anschrift
  • Kundennummer oder Bausparvertragsnummer
  • Datum des Schreibens und handschriftliche Unterschrift

Fügen Sie die IBAN für die Auszahlung und eine gut lesbare Ausweiskopie bei. Bei vorzeitiger Kündigung legen Sie eine Erklärung zur widmungsgemäßen Verwendung bei, falls erforderlich.

So sichern Sie den Nachweis für Upload oder E‑Mail

Speichern Sie Bestätigungsseiten des Upload-Tools als PDF und machen Sie Screenshots von Sendeprotokollen. Nutzen Sie den "Gesendet"-Ordner Ihrer E‑Mail und sichern Sie die Anhangskopien. Notieren Sie Datum, Uhrzeit und Dateinamen der hochgeladenen Dateien. Legen Sie diese Nachweise mehrfach gesichert ab.

So rechnen Sie grob die Auszahlung

Die Nettoauszahlung ergibt sich aus angespartem Guthaben plus Zinsen abzüglich möglicher Abzüge. Rechnen Sie mit Abschlussgebühren von etwa 1 bis 1,6 % der Bausparsumme. Vorfälligkeitsentschädigungen können als Monatsbetrag von rund 1 % oder pauschal als Diskont von etwa 3 % ausgewiesen sein. Berücksichtigen Sie diese Posten bei Ihrer Planung.

Das tun Sie bei Prämienverlust

Prämien stehen meist unter einer siebenjährigen Bindungsfrist. Kündigen Sie vorher, verlieren Sie in der Regel die Prämien. Liegt eine widmungsgemäße Verwendung vor, legen Sie geeignete Belege vor. Sammeln Sie Rechnungen, Kaufverträge und andere Unterlagen, um Ihren Anspruch zu stützen.

So handeln Sie bei mehreren Vertragsinhabern

Bei mehreren Vertragsinhabern benötigen Sie die Unterschriften aller Beteiligten und Ausweiskopien. Fehlt eine Unterschrift, legen Sie eine schriftliche Vollmacht bei. Regeln Sie in Ihrem Schreiben, ob die Auszahlung auf ein gemeinsames Konto erfolgen soll oder getrennt ausgezahlt werden soll. Prüfen Sie die vertraglichen Vorgaben zum Auszahlungsmodus.

Das müssen Sie bei Sterbefall beachten

Erben können den Vertrag kündigen. Reichen Sie Sterbeurkunde und Erbnachweis oder Testament ein. Die Bausparkasse prüft die Erbberechtigung und zahlt an die Erben aus. Reichen Sie alle erforderlichen Dokumente vollständig ein, um Verzögerungen zu vermeiden.

So gehen Sie mit SEPA‑Mandat und Lastschriften um

Prüfen Sie, ob das SEPA‑Mandat separat widerrufen werden muss, damit keine weiteren Lastschriften erfolgen. Stoppen Sie Daueraufträge und informieren Sie Ihre Bank, falls erforderlich. Kontrollieren Sie die Kontoumsätze in den Wochen nach der Kündigung. Bei unberechtigten Abbuchungen setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung und dokumentieren die Vorgänge.

So klären Sie Zuständigkeit Wien versus Hamburg

Welche Einheit zuständig ist, steht in Ihren Vertragsunterlagen. Verwenden Sie die dort genannte Adresse für formelle Schreiben, damit die Zuständigkeit klar bleibt. Fragen Sie den Kundenservice schriftlich, wenn die Unterlagen unklar sind. Notieren Sie die Antwort und legen Sie sie zu Ihren Kündigungsunterlagen.

So eskalieren Sie bei anhaltenden Problemen

Sammeln Sie alle Nachweise: Einlieferungsbeleg, Zustellnachweis, Upload‑Bestätigungen, E‑Mails und Gesprächsprotokolle. Kontaktieren Sie den Kundenservice schriftlich und setzen Sie eine angemessene Frist zur Bearbeitung. Reichen Sie, falls erforderlich, eine formelle Beschwerde bei den zuständigen Aufsichtsbehörden ein und fügen Sie alle Unterlagen bei. Eine lückenlose Dokumentation erhöht die Erfolgsaussichten einer Prüfung.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 22. Sept. 2026