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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei Lebara Mobile kündigen

Was Sie zur Kündigung bei Lebara Mobile wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren Lebara‑Vertrag kündigen

Die sicherste Methode, den Vertrag zu beenden, ist ein Einschreiben mit Zustellbestätigung. So erhalten Sie eine schriftliche Empfangsbestätigung, die Sie bei Rückfragen vorlegen. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und Sendungsbeleg digital und physisch auf.

  1. Formulieren Sie ein Kündigungsschreiben mit allen Pflichtangaben (siehe Checkliste).
  2. Fügen Sie bei Rufnummernmitnahme das ausgefüllte und unterschriebene Portierungsformular bei.
  3. Legen Sie eine Kopie für Ihre Unterlagen bei und unterschreiben Sie das Original, falls nötig.
  4. Senden Sie das Einschreiben an: LEBARA GERMANY LIMITED, Zollhof 17, 40221 Düsseldorf, Deutschland.
  5. Bewahren Sie Sendungsbeleg und Zustellbestätigung sicher auf.

2. Ihren Lebara‑Vertrag verstehen

Prüfen Sie zuerst Laufzeit und Kündigungsfrist Ihres Tarifs. Bei Laufzeitverträgen beträgt die Frist in der Regel 1 Monat zum Ende der Mindestlaufzeit. Finden Sie das Vertragsende in Ihren Unterlagen. Planen Sie den Versand so, dass die Kündigung innerhalb der Frist beim Anbieter eingeht.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Finden Sie zuerst das im Vertrag angegebene Ende der Mindestlaufzeit. Setzen Sie als spätestes Eingangsdatum den Tag einen Monat vor diesem Ende. Prüfen Sie, ob sich der Vertrag danach automatisch verlängert und ab wann die neue Frist gilt. Nennen Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" nur, wenn Sie das Ziel konkret benennen. Fordern Sie die schriftliche Bestätigung des Beendigungsdatums an.

Das müssen Sie über automatische Verlängerungen wissen

Viele Verträge verlängern sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch. Danach beträgt die Kündigungsfrist meist 1 Monat. Wenn Sie die automatische Verlängerung vermeiden wollen, senden Sie Ihre Erklärung so, dass der Eingang beim Anbieter noch innerhalb der Mindestlaufzeit erfolgt. Fordern Sie in jedem Fall eine verbindliche Bestätigung des Beendigungsdatums an.

Wichtig für länderspezifische Regeln

In Deutschland akzeptiert Lebara für viele Laufzeitverträge die Textform - also per E‑Mail, Fax oder Brief. Senden Sie bei Wahl des elektronischen Weges Ihre Kündigung an kontakt@lebara.com. In der Schweiz nennt Lebara Telefon und Chat als Hauptkanäle und bearbeitet schriftliche Erklärungen dort nicht immer. Klären Sie bei Auslandsumzug vorab, welche Form Lebara in Ihrem Land verlangt.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Legen Sie alle relevanten Daten und Unterlagen zusammen, bevor Sie Ihre Erklärung absenden. Typisch sind Kundennummer, Vertragsnummer, die betroffene Rufnummer sowie Ihr vollständiger Name und Ihre Anschrift. Wenn Sie die Rufnummer behalten wollen, planen Sie zusätzlich das Portierungsverfahren und prüfen Sie, ob eine Unterschrift erforderlich ist. Strukturieren Sie das Schreiben klar und fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung zum Beendigungsdatum an.

Welche Informationen und Unterlagen Sie benötigen

Bereiten Sie diese Pflichtangaben vor, damit Lebara Ihre Anfrage eindeutig zuordnen kann. Fehlen Daten, verzögert sich die Bearbeitung. Bei Rufnummernmitnahme ist ein ausgefülltes und unterschriebenes Portierungsformular nötig. Sie können das Formular an rufnummernmitnahme@lebara.com senden, wenn Sie diesen Weg wählen.

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Zu kündigende Rufnummer
  • Datum

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Beginnen Sie mit einem klaren Betreff wie "Kündigung Vertrag [Vertragsnummer] / Rufnummer [Ihre Nummer]". Nennen Sie danach Ihre persönlichen Daten und geben Sie das gewünschte Beendigungsdatum an. Formulieren Sie eindeutig, ob Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "zum [Datum]" kündigen wollen. Schließen Sie mit einer Grußformel und Ihrer Unterschrift bei postalischem Versand.

Das müssen Sie bei Sonderfällen beachten

Bei Portierungen, Prepaid-Konten oder Vertragsübernahmen sammeln Sie die erforderlichen Unterlagen frühzeitig. Stimmen Sie das Datum mit dem neuen Anbieter ab, damit dieser die Nummer reibungslos übernimmt. Bei Resellern kann der Vertriebspartner der formale Ansprechpartner sein; richten Sie die Erklärung an diesen Partner. Dokumentieren Sie jeden Kontakt und fordern Sie verbindliche Aussagen schriftlich an.

4. Häufige Probleme lösen

Viele Kündigungen verlaufen reibungslos. Dennoch treten gelegentlich Verzögerungen, unklare Rückmeldungen oder Probleme bei der Rufnummernmitnahme auf. Dokumentieren Sie deshalb alle Kontakte und legen Sie Fristen fest. Sammeln Sie Sendebelege, E‑Mails und Gesprächsnotizen als Nachweise.

So reagieren Sie, wenn Lebara nicht bestätigt

Wenn Lebara Ihre Kündigung nicht bestätigt, setzen Sie schriftlich eine Nachfrist zur Bestätigung des Beendigungsdatums. Notieren Sie Datum, Uhrzeit und Gesprächspartner bei jedem Kontakt. Senden Sie anschließend ein Einschreiben mit Empfangsbestätigung, um den Zugang zu belegen. Bereiten Sie die Unterlagen für eine Beschwerde bei der Verbraucherzentrale oder der Bundesnetzagentur vor, falls keine Reaktion erfolgt.

So gehen Sie vor bei Problemen mit der Rufnummernmitnahme

Stimmen Sie das Portierungsdatum eng mit dem neuen Anbieter und mit Lebara ab, damit keine Unterbrechung entsteht. Füllen Sie das Portierungsformular vollständig aus und unterschreiben Sie es, wenn erforderlich. Senden Sie das Formular an rufnummernmitnahme@lebara.com oder legen Sie es dem Einschreiben bei. Dokumentieren Sie Absprachen und fordern Sie schriftliche Bestätigungen.

So handeln Sie bei unberechtigten Abbuchungen

Kontrollieren Sie nach der Beendigung Ihre Kontoauszüge und markieren Sie unberechtigte SEPA-Abbuchungen. Informieren Sie Lebara schriftlich über die Abbuchung und wenden Sie sich parallel an Ihre Bank für eine Rückbuchung. Setzen Sie eine Frist zur Erstattung und senden Sie ein Einschreiben, falls Lebara die Buchung nicht storniert. Bewahren Sie alle Belege für mögliche Beschwerdeverfahren auf.

5. Kann ich Lebara auch direkt kontaktieren?

Sie können Lebara direkt kontaktieren. Akzeptierte Wege sind E‑Mail an kontakt@lebara.com, Post per Einschreiben an die Geschäftsadresse, der Kundenbereich MyLebara, die MyLebara-App sowie die Hotline. Wählen Sie im Lebara-Netz die Kurzwahl 5588 (15 Cent) oder +49 211 310 510 199 aus anderen Netzen. Bei bestimmten Tarifen können Sie mit einem SMS-Code an 55255 kündigen. Für maximale Beweissicherheit nutzen Sie eine Empfangsbestätigung per Einschreiben.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Für die rechtssichere Dokumentation senden Sie das Einschreiben mit Zustellbestätigung an die Geschäftsadresse in Deutschland. Bewahren Sie Sendungsbeleg und Zustellbestätigung sorgfältig auf. Scannen Sie beide Belege und speichern Sie sie zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens. So haben Sie bei Rückfragen sofort alle Unterlagen parat. Wenn Sie zusätzlich per E‑Mail gekündigt haben, fügen Sie den Sendebeleg oder die gesendete E‑Mail samt Datum Ihrem Ordner bei.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Die übliche Frist bei Laufzeitverträgen beträgt 1 Monat zum Ende der Mindestlaufzeit. Ermitteln Sie das Vertragsende in Ihren Unterlagen und setzen Sie als spätestes Eingangsdatum den Tag einen Monat davor. Wenn Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" kündigen, nennen Sie dieses Ziel im Schreiben. Fordern Sie die verbindliche Bestätigung des tatsächlichen Beendigungsdatums an. Tragen Sie die Frist in Ihren Kalender und legen Sie Erinnerungen an.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Bleibt die Bestätigung aus, notieren Sie alle Kontaktversuche und setzen Sie Lebara schriftlich eine Frist zur Rückmeldung. Senden Sie bei Bedarf ein Einschreiben mit Empfangsbestätigung. Sammeln Sie E‑Mails, Gesprächsnotizen und Sendebelege für eine mögliche Beschwerde bei der Verbraucherzentrale oder der Bundesnetzagentur. Eine vollständige Akte erleichtert die Sachbearbeitung.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

Stellen Sie sicher, dass Ihr Schreiben alle Pflichtangaben enthält, damit Lebara Ihre Anfrage eindeutig zuordnen kann. Fehlen Angaben, verzögert sich die Bearbeitung. Legen Sie bei Rufnummernmitnahme das ausgefüllte und unterschriebene Portierungsformular bei oder senden Sie es parallel an rufnummernmitnahme@lebara.com.

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Zu kündigende Rufnummer
  • Datum

So sichern Sie die Rufnummernmitnahme

Stimmen Sie Kündigungs- und Portierungsdatum eng mit dem neuen Anbieter ab, damit dieser die Nummer ohne Unterbrechung übernimmt. Der neue Anbieter initiiert meist die Portierung; Sie füllen das Formular aus und unterschreiben es, falls erforderlich. Senden Sie das unterschriebene Formular an rufnummernmitnahme@lebara.com und dokumentieren Sie den Versand. Beachten Sie, dass die Übertragung auf einen anderen Namen nur eingeschränkt möglich ist.

So stoppen Sie automatische Aufladung

Deaktivieren Sie die automatische Aufladung in MyLebara oder in der App, bevor Sie den Vertrag beenden. Machen Sie einen Screenshot als Nachweis und fordern Sie eine kurze Rückmeldung per E‑Mail an. Prüfen Sie danach Ihre Kontoübersicht, um sicherzustellen, dass keine weitere Aufladung geplant ist.

So fordern Sie Ihr Restguthaben zurück

Fordern Sie die Rücküberweisung des Restguthabens schriftlich an. Nennen Sie Ihre Rufnummer und Kundennummer und geben Sie die Bankverbindung an. Dokumentieren Sie Antwortzeiten und setzen Sie bei Nichtreaktion eine Nachfrist. Senden Sie ein Einschreiben, wenn Lebara nicht reagiert.

So widersprechen Sie SEPA‑Abbuchen

Informieren Sie Lebara schriftlich über unberechtigte Abbuchungen und setzen Sie sich parallel mit Ihrer Bank in Verbindung. Prüfen Sie eine Rückbuchung oder einen SEPA-Widerspruch und widerrufen Sie die Einzugsermächtigung, falls nötig. Bewahren Sie Kontoauszüge und die gesamte Korrespondenz als Beleg auf. Setzen Sie eine Frist zur Erstattung und eskalieren Sie bei anhaltenden Abbuchungen.

So dokumentieren Sie Ihre Kontaktversuche

Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Gesprächspartner und Gesprächsinhalte bei Telefonaten. Speichern Sie E‑Mails und Chatprotokolle und machen Sie Screenshots aus MyLebara oder der App. Ordnen Sie alle Belege chronologisch und legen Sie Kopien der Kündigung, des Sendebelegs und möglicher Bestätigungen in einer Akte ab. Diese Akte hilft bei späteren Beschwerden.

So verfahren Sie bei Sonderkündigungen

Bei außerordentlichen Kündigungsgründen wie Preiserhöhungen, Auslandsumzug oder Tod sammeln Sie alle relevanten Nachweise. Stellen Sie eine klare schriftliche Begründung und setzen Sie Lebara eine Frist zur Stellungnahme. Dokumentieren Sie jede Antwort und bereiten Sie die Unterlagen für eine Beschwerde bei der Verbraucherzentrale oder der Bundesnetzagentur vor.

Das müssen Sie bei Verträgen über Reseller beachten

Prüfen Sie, ob Sie den Vertrag über einen Reseller abgeschlossen haben und wer formal Ihr Vertragspartner ist. Richten Sie die Kündigung an die genannte Stelle und fordern Sie verbindliche Angaben zu Fristen und Verfahren. Bewahren Sie die Antworten des Resellers als Beleg auf und nutzen Sie sie bei einer Eskalation.

So handeln Sie, wenn MyLebara nicht erreichbar ist

Wenn Sie sich nicht in MyLebara einloggen können, nutzen Sie alternative Kanäle wie E‑Mail an kontakt@lebara.com oder ein Einschreiben an die Geschäftsadresse. Notieren Sie Fehlermeldungen und die Zeiten, zu denen der Login nicht möglich war, und fügen Sie diese Informationen Ihrer Korrespondenz bei. Fordern Sie Lebara schriftlich auf, die Störung zu bestätigen oder eine alternative Identifikation zu ermöglichen.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 17. Sept. 2026