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Lassen Sie uns Ihren Vertrag bei Xing kündigen

Was Sie zur Kündigung bei Xing wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren XING Premium-Vertrag kündigen

Am sichersten beenden Sie Ihr Vertragsverhältnis per Einschreiben mit Rückschein. Der Empfangsnachweis dokumentiert den Zugang beim Empfänger. Für die Frist zählt der Tag, an dem XING das Schreiben empfängt. Senden Sie postalisch, wenn Sie späteren Streit vermeiden wollen.

So senden Sie das Einschreiben

Senden Sie das Schreiben rechtzeitig ab und sichern Sie alle Versandbelege. Wählen Sie bei der Post eine nachverfolgbare Versandoption. Legen Sie alle relevanten Vertragsangaben klar dar, damit XING die Kündigung zuordnen kann.

  1. Formulieren Sie kurz Ihr Anliegen und nennen Sie Name, Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer sowie Datum.
  2. Adressieren Sie das Schreiben an: New Work SE, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg.
  3. Geben Sie den Umschlag bei der Post auf und wählen Sie "Einschreiben mit Rückschein".
  4. Nehmen Sie den Einlieferungsbeleg entgegen und notieren Sie die Sendungsnummer.
  5. Bewahren Sie den Zustellnachweis auf und fertigen Sie Kopien des Schreibens und des Einlieferungsbelegs an.

Diese Unterlagen helfen, falls XING den Zugang oder die Frist später bestreitet. Speichern Sie die Dokumente digital und legen Sie ein Backup an.

So formulieren Sie das Kündigungsschreiben

Verwenden Sie eine klare Betreffzeile wie "Kündigung XING Premium‑Mitgliedschaft". Nennen Sie gleich zu Beginn die betroffene Vertragsnummer. Formulieren Sie unmissverständlich, dass Sie das Vertragsverhältnis beenden wollen und geben Sie ein konkretes Beendigungsdatum oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" an. Fordern Sie eine Eingangsbestätigung oder schriftliche Zusage zum Beendigungszeitpunkt an.

Eine eigenhändige Unterschrift benötigen Sie in der Regel nicht. XING akzeptiert Textform - also per E‑Mail, Fax oder Brief. Prüfen Sie dennoch die Vertragsunterlagen, falls ausnahmsweise eine Originalunterschrift verlangt wird.

So sichern Sie Ihre Belege

Scannen Sie alle Schreiben, Belege und Versandnachweise unmittelbar nach Erhalt ein. Speichern Sie die Dokumente chronologisch in einem Ordner, damit Sie sie bei Rückfragen schnell finden. Achten Sie auf vollständige Kopien von Einlieferungsbelegen und Empfangsnachweisen. Diese Dokumentation erleichtert die Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

2. Ihren XING Premium-Vertrag verstehen

Das müssen Sie zu Fristen und Laufzeiten wissen

Die übliche Kündigungsfrist beträgt drei Wochen zum Ende der gebuchten Laufzeit. Viele Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Versäumen Sie die Frist, verlängert sich das Abo meist automatisch um die vereinbarte Laufzeit. Kündigen Sie online, sendet XING oft eine Verifizierungs‑E‑Mail; klicken Sie auf den Link, damit Ihre Kündigung wirksam wird.

So finden Sie Ihre Vertragsdaten

Suchen Sie in Rechnungen, Bestellunterlagen oder im Mitgliederbereich unter "Käufe" oder "Rechnungen". Dort finden Sie meist die Kundennummer und den aktuellen Vertragszeitraum. Fehlt der Zugang zum Konto, durchsuchen Sie Ihre E‑Mails nach Bestell‑ oder Zahlungsbestätigungen. Können Sie die Daten nicht finden, fügen Sie der postalischen Kündigung alle verfügbaren Angaben bei.

Das müssen Sie zur automatischen Verlängerung wissen

Planen Sie einen Puffer für Versandzeiten ein, besonders bei postalischer Zustellung. Ziehen Sie vom Vertragsende drei Wochen ab; das ergibt den letzten sicheren Versandzeitpunkt. Berücksichtigen Sie zusätzlich 7–10 Tage für Postlaufzeiten. Kündigen Sie online, handeln Sie sofort und speichern Sie alle Belege.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Das müssen Sie vor dem Absenden bereithalten

Sammeln Sie alle Informationen, die XING zur Zuordnung braucht. Dazu gehören Ihr vollständiger Name, Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer, Datum sowie die registrierte E‑Mail‑Adresse oder der Benutzername. Legen Sie zudem Rechnungen oder Mitteilungen über Preiserhöhungen bereit. Eine Liste der wichtigsten Angaben:

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Registrierte E‑Mail‑Adresse oder Benutzername
  • Datum

Eine Unterschrift ist meist nicht nötig, weil XING Textform - also per E‑Mail, Fax oder Brief - akzeptiert. Halten Sie dennoch Nachweise bereit, falls eine Originalunterschrift verlangt wird.

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Beginnen Sie mit einer klaren Betreffzeile und nennen Sie sofort die Vertragsnummer. Schreiben Sie kurz, dass Sie das Vertragsverhältnis beenden und geben Sie ein Beendigungsdatum an. Bitten Sie um eine schriftliche Zusage des Beendigungszeitpunkts. Fügen Sie am Ende Ihre Kontaktdaten hinzu, damit Rückfragen schnell geklärt werden können.

Wenn Sie per E‑Mail kündigen, speichern Sie die Versandbestätigung inklusive Header. Bei postalischer Kündigung legen Sie Kopien des Schreibens dem Einlieferungsbeleg bei.

So regeln Sie Sonderfälle

Bei Preiserhöhungen besteht oft ein Sonderkündigungsrecht ab dem Mitteilungsdatum. Verweisen Sie in der Kündigung auf die Preiserhöhungsmitteilung und fügen Sie diese als Kopie bei. Bei Umzug oder Tod legen Sie die geforderten Nachweise bei, etwa Meldebestätigung oder Sterbeurkunde. Kündigen Sie Zusatzpakete wie ProJobs separat und benennen Sie die betreffende Produktbezeichnung und Vertragsnummer.

4. Häufige Probleme lösen

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Prüfen Sie zuerst Spamordner und die im Konto hinterlegte E‑Mail‑Adresse. Viele Online‑Kündigungen erfordern einen Klick in einer Verifizierungs‑E‑Mail. Dokumentieren Sie Ihre Absendung und sichern Sie Sendeprotokolle oder Screenshots. Kommt keine Rückmeldung, senden Sie die Kündigung erneut schriftlich und fügen Sie einen Hinweis auf den ersten Versuch bei.

So gehen Sie vor bei unberechtigten Abbuchungen

Reagieren Sie zügig und strukturiert, wenn trotz Kündigung weiter abgebucht wird. Senden Sie XING Ihre Kündigungsunterlagen und fordern Sie die Rückzahlung unberechtigter Beträge. Prüfen Sie parallel bei Ihrer Bank die Möglichkeit einer SEPA‑Rückgabe oder eines Widerspruchs gegen die Lastschrift.

  1. Senden Sie den Kündigungsnachweis an XING und fordern Sie Klärung.
  2. Kontaktieren Sie Ihre Bank, um Rückgabe oder Widerspruch zu prüfen.
  3. Dokumentieren Sie alle Schritte, Beträge und Zeitpunkte.

So eskalieren Sie bei anhaltenden Problemen

Sammeln Sie alle Kontakte, Nachrichten und Fristen in einer Akte. Fordern Sie schriftlich die Bestätigung Ihrer Kündigung und die Erstattung unberechtigter Zahlungen. Bleibt die Angelegenheit ungelöst, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder holen Sie rechtliche Beratung ein. Halten Sie dafür Kundennummer, Kopien der Kündigung und Kontoauszüge bereit.

5. Kann ich XING Premium auch direkt kontaktieren?

Ja. Sie können XING über das Mitgliederkonto, per E‑Mail, Fax oder Brief kontaktieren. Kündigen Sie online über die Kündigungsseite im Konto, sendet XING meist eine Verifizierungs‑E‑Mail mit Link. Klicken Sie auf den Link, damit Ihre Kündigung wirkt. Haben Sie das Abo über Apple oder Google als In‑App‑Kauf abgeschlossen, beenden Sie das Abonnement im jeweiligen Store. XING kann In‑App‑Abos oft nicht direkt löschen. Senden Sie aus Sicherheitsgründen zusätzlich ein Einschreiben.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Für eine belastbare Beweislage ist ein Einschreiben mit Zustellnachweis die sichere Wahl. Geben Sie im Brief alle Pflichtangaben an und übergeben Sie den Umschlag persönlich bei der Post. Notieren Sie die Sendungsnummer und behalten Sie den Einlieferungsbeleg. Scannen Sie Rücksendebelege ein und legen Sie eine digitale Kopie an.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Die übliche Frist beträgt drei Wochen zum Ende der gebuchten Laufzeit. Ziehen Sie vom Vertragsende drei Wochen ab, um den letzten Versandtermin zu ermitteln. Planen Sie zusätzlich ein paar Tage Puffer für Postlaufzeiten ein. Setzen Sie sich frühzeitig einen Kalender‑Reminder.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Prüfen Sie Spamordner und die im Konto hinterlegte E‑Mail-Adresse. Kommt keine Verifizierungs‑E‑Mail, dokumentieren Sie Ihre Absendung. Wiederholen Sie die Kündigung schriftlich per E‑Mail, Fax oder Einschreiben mit Einlieferungsbeleg. Fügen Sie in der erneuten Nachricht Datum und Kopien des ersten Versuchs bei.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

Stellen Sie vor dem Versenden sicher, dass Ihr Schreiben folgende Angaben enthält:

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Registrierte E‑Mail‑Adresse oder Benutzername
  • Datum

Fügen Sie bei Sonderkündigungen Nachweise wie die Preiserhöhungsmitteilung, einen Umzugsnachweis oder die Sterbeurkunde bei.

So finden Sie Ihre Kundennummer

Die Kundennummer steht meist auf Rechnungen oder in Vertragsunterlagen. Prüfen Sie den Bereich "Käufe" oder "Rechnungen" im Mitgliederkonto. Finden Sie keine Rechnung, durchsuchen Sie Ihre E‑Mails nach Bestell‑ oder Zahlungsbestätigungen. Fehlt die Nummer weiter, geben Sie in der Kündigung zusätzlich die registrierte E‑Mail‑Adresse und den Benutzernamen an.

So kündigen Sie In‑App‑Abos

Abonnements, die über Apple oder Google abgeschlossen wurden, kündigen Sie im jeweiligen Store. Auf iOS öffnen Sie "Einstellungen", tippen auf Ihren Namen und wählen "Abonnements", um XING zu beenden. Auf Android rufen Sie den Play Store auf und steuern den Bereich "Abos" an. Für Rückerstattungen kontaktieren Sie Apple oder Google direkt.

So sichern Sie E‑Mail‑Nachweise

Speichern Sie die komplette Bestätigungs‑E‑Mail inklusive aller Header‑Informationen. Machen Sie Screenshots der Kündigungsseiten mit Uhrzeit und Ihrem Benutzernamen. Scannen Sie Fax‑Sendeprotokolle und Einlieferungsbelege ein. Ordnen Sie diese Unterlagen chronologisch in einem Ordner.

So stoppen Sie unberechtigte Abbuchungen

Senden Sie XING Ihre Kündigungsunterlagen und fordern Sie die Rückzahlung unberechtigter Beträge. Prüfen Sie bei der Bank die Möglichkeit einer SEPA‑Rückgabe oder eines Lastschrift‑Widerspruchs. Dokumentieren Sie alle Abbuchungen, Beträge und Ihre Kontaktversuche. Diese Unterlagen erleichtern spätere Reklamationen.

Das müssen Sie bei Preiserhöhung wissen

Bei einer Mitteilung über eine Preiserhöhung können Sie häufig außerordentlich kündigen. Senden Sie in diesem Fall eine Kündigung mit eindeutiger Bezugnahme auf die Preiserhöhung und fügen Sie die Mitteilung bei. Fordern Sie eine schriftliche Zusage des Beendigungszeitpunkts an. Bewahren Sie die Mitteilung als Beleg auf.

So kündigen Sie im Sterbefall

Im Sterbefall fügen Angehörige Sterbeurkunde oder Erbschein bei, damit XING den Vertrag beenden kann. Nennen Sie kurz die Situation und die Kontaktdaten des Erben oder Bevollmächtigten. Senden Sie die Unterlagen schriftlich und behalten Sie die Empfangsbestätigung. Prüfen Sie gegebenenfalls die vertraglichen Regelungen zum Todesfall.

Das tun Sie bei Firmenkonto und Zusatzpaketen

Bei Firmenprodukten wie ProJobs oder ProBusiness kündigen Sie die einzelnen Produkte separat. Klären Sie bei employer‑paid Accounts intern, wer die Kündigung vornimmt. Nennen Sie in Ihrer Mitteilung die Produktbezeichnung und Vertragsnummer, damit die Bearbeitung schneller gelingt. Halten Sie die entsprechenden Vertragsunterlagen bereit.

So gehen Sie vor bei Mahnung oder Inkasso

Haben Sie bereits fristgerecht gekündigt und erhalten Mahnungen, legen Sie Widerspruch mit beigefügtem Kündigungsnachweis ein. Fordern Sie eine detaillierte Aufstellung der Forderung an. Ziehen Sie die Verbraucherzentrale hinzu oder lassen Sie sich rechtlich beraten, falls Unsicherheit besteht. Dokumentieren Sie alle Schriftwechsel und Fristen.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 10. Sept. 2026