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Was Sie zur Kündigung bei Fernsehwoche wissen sollten – verständlich erklärt

1. Ihren Fernsehwoche-Vertrag kündigen

Senden Sie Ihr Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein. Der Zustellnachweis dokumentiert das Absendedatum und belegt den tatsächlichen Zugang beim Anbieter. Für die Fristwahrung zählt der Eingang beim Anbieter, nicht das Absendedatum.

Bei knappen Fristen, Prämien oder weiteren Abbuchungen bietet ein Empfangsnachweis sicheren Schutz. Fertigen Sie eine Kopie des Schreibens an und sammeln Sie alle Versandbelege. So sind Sie für Nachfragen oder rechtliche Schritte vorbereitet.

So senden Sie das Einschreiben richtig

Prüfen Sie vor dem Gang zur Post alle Angaben im Schreiben. Achten Sie besonders auf Kundennummer und gewünschten Beendigungszeitpunkt. Unleserliche oder fehlende Angaben verzögern die Zuordnung beim Anbieter. Notieren Sie die Sendungsnummer und legen Sie eine Kopie des Anschreibens ab.

  1. Verfassen und datieren Sie das Schreiben; nennen Sie Name, vollständige Anschrift und Kundennummer.
  2. Fertigen Sie eine Kopie für Ihre Unterlagen an.
  3. Adressieren Sie den Brief an: Fernsehwoche - Bauer Vertriebs KG, Meßberg 1, 20086 Hamburg.
  4. Geben Sie den Brief als Einschreiben mit Empfangsnachweis auf.
  5. Notieren Sie die Sendungsnummer und bewahren Sie den Einlieferungsbeleg auf.
  6. Heften Sie den zurückgesandten Zustellnachweis an Ihre Kopie; dieser Beleg ist entscheidend.

So sichern Sie den Empfang nach

Prüfen Sie bei Eingang Datum und Unterschrift auf dem Sendungsbeleg. Speichern Sie eine digitale Kopie für Ihre Unterlagen. Nutzen Sie Sendungsnummer und Zustellnachweis zur Nachverfolgung, falls die Zuordnung fehlt.

Führt die Post den Zustellnachweis nicht zurück oder beschädigt ihn, fertigen Sie zusätzliche Kopien des Einlieferungsbelegs und des Originals an. Dokumentieren Sie den Gang zur Post mit Datum und Uhrzeit. Diese Unterlagen erleichtern spätere Schritte gegenüber dem Anbieter oder bei einer Beschwerde.

2. Ihren Fernsehwoche-Vertrag verstehen

Prüfen Sie vor dem Versand, welche Vertragsform und welche Fristen in Ihrem Vertrag stehen. Unterschiedliche Abo-Modelle haben verschiedene Laufzeiten und Fristen für die Beendigung. Ordnen Sie Ihre Kundendaten sauber zu, um die Bearbeitung zu beschleunigen und Fehler zu vermeiden.

Suchen Sie in Ihrer Korrespondenz, auf dem Adressetikett oder in der Willkommensmail nach Kundennummer und Bezugszeitraum. Notieren Sie alle relevanten Angaben und prüfen Sie, ob eine außerordentliche Kündigung möglich ist. Bei Online-Abschlüssen finden Sie häufig einen Kündigungsbutton im Abocenter.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Bei vielen Abos mit Mindestlaufzeit von 12 Monaten gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Bezugszeitraums. Endet Ihr Bezugszeitraum am 31.12., muss die fristgerechte Kündigung spätestens am 30.09. beim Anbieter eingehen. Maßgeblich ist der Eingang beim Anbieter; das Absendedatum zählt nur mit nachweislichem Zugang.

Liegt die Mindestlaufzeit unter 12 Monaten, ist oft eine Beendigung zum nächsten Heft möglich. Befristete Abos enden in der Regel automatisch zum vereinbarten Termin.

Das müssen Sie bei Laufzeiten beachten

Unterscheiden Sie befristete Abos, Abos mit 12 Monaten Mindestlaufzeit und solche mit kürzerer Laufzeit. Befristete Abos enden automatisch; Abos mit 12 Monaten Mindestlaufzeit verlangen häufig eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Bezugsende. Viele Verlage verlängern Verträge automatisch um ein Jahr, wenn keine fristgerechte Beendigung erfolgt.

Prüfen Sie die Prämienkonditionen. Bei vorzeitiger Beendigung kann der Verlag Prämien zurückfordern. Fügen Sie gegebenenfalls die relevanten Passagen aus den Vertragsunterlagen als Referenz Ihrer Mitteilung bei.

Wichtig für die automatische Verlängerung

Viele Verträge verlängern sich automatisch, meist um jeweils ein Jahr, wenn Sie nicht fristgerecht beenden. Setzen Sie sich rechtzeitig eine Erinnerung vor Ablauf des Bezugszeitraums. Prüfen Sie, ob Ihr Vertrag eine automatische Verlängerung vorsieht.

Bei online abgeschlossenen Verträgen ist seit 2022 ein Kündigungsbutton im Abocenter verfügbar. Nutzen Sie diesen Button, wenn er angeboten wird, und prüfen Sie das Bauer‑Plus Abocenter.

3. Ihre Kündigung vorbereiten und verfassen

Sammeln Sie vor dem Verfassen alle Unterlagen, die die Identifikation und Zuordnung Ihres Abos ermöglichen. Dazu gehören Name, Anschrift, Kundennummer oder Vertragsnummer sowie der gewünschte Beendigungszeitpunkt. Bereiten Sie Nachweise für außerordentliche Kündigungen vor, zum Beispiel bei Preiserhöhung, Umzug oder Sterbefall.

Ein strukturiertes, knappes Schreiben erleichtert die Zuordnung und beschleunigt die Bearbeitung. Formulieren Sie den Beendigungswunsch klar, fordern Sie eine schriftliche Rückmeldung an und vermerken Sie, ob Sie die Einzugsermächtigung widerrufen. Behalten Sie eine Kopie für Ihre Unterlagen.

Welche Angaben und Unterlagen Sie benötigen

Fassen Sie die wichtigsten Angaben kurz zusammen, damit der Anbieter Ihr Anliegen schnell zuordnen kann. Legen Sie bei Sonderfällen die passenden Nachweise bei. So vermeiden Sie Rückfragen und Verzögerungen.

  • Vollständiger Name
  • Anschrift
  • Kundennummer / Vertragsnummer
  • Datum
  • Gewünschter Beendigungszeitpunkt (z. B. "zum nächstmöglichen Zeitpunkt")

Bei Preiserhöhung fügen Sie die Änderungsmitteilung bei. Bei Umzug legen Sie die Meldebescheinigung bei. Bei Sterbefall fügen Sie eine Kopie der Sterbeurkunde bei.

So strukturieren Sie das Kündigungsschreiben

Beginnen Sie mit einer klaren Betreffzeile und nennen Sie Ihre Daten sowie die Kundennummer. Formulieren Sie deutlich den Beendigungswunsch und bitten Sie um eine schriftliche Rückmeldung mit dem konkreten Beendigungsdatum. Verweisen Sie bei außerordentlichen Kündigungen auf die beigefügten Nachweise.

Das müssen Sie bei der Unterschrift beachten

Bei E‑Mail- oder Online-Abwicklung verlangen Anbieter meist keine handschriftliche Unterschrift. Senden Sie per Post und wünschen Sie einen rechtssicheren Nachweis, unterschreiben Sie das Schreiben eigenhändig. Speichern Sie bei digitaler Übermittlung die gesendete Mail oder einen Screenshot des Formulars.

Fordert Ihr Vertrag eine Originalunterschrift, folgen Sie diesem Hinweis. Ist das unklar, fügen Sie beim Postversand vorsorglich eine handschriftliche Unterschrift bei.

4. Häufige Probleme lösen

Anbieter erkennen Kündigungen nicht immer sofort an. Das führt oft zu Frust. Bleiben Sie sachlich und dokumentieren Sie jede Kommunikation.

Notieren Sie Datum, Uhrzeit und Namen von Ansprechpartnern. Speichern Sie E‑Mails und heften Sie Einlieferungsbelege ab. Diese Unterlagen bilden die Grundlage für eine sachliche Klärung.

Die folgenden Schritte helfen bei typischen Störfällen wie fehlender Rückmeldung, widersprüchlichen Kontaktdaten oder unberechtigten Abbuchungen. Die Reihenfolge ist praktisch: dokumentieren, nachhaken, eskalieren. So behalten Sie Kontrolle über das Vorgehen und handeln gezielt.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Warten Sie drei bis sieben Werktage nach Versand auf eine Eingangsbestätigung. Senden Sie bei ausbleibender Bestätigung eine Erinnerung per E‑Mail an kundenservice@bauermedia.com. Verweisen Sie auf Ihr Einschreiben und nennen Sie Datum sowie Sendungsnummer.

Setzen Sie eine Frist zur Bestätigung. Bleibt die Reaktion weiter aus, schicken Sie ein Einschreiben mit Fristsetzung. Reichen Sie bei fortgesetzter Nichtreaktion eine Beschwerde bei der Verbraucherzentrale oder einer Schlichtungsstelle ein. Nutzen Sie Ihre Sendungsdokumente als Beleg in der weiteren Korrespondenz.

So stoppen Sie unberechtigte Abbuchungen

Dokumentieren Sie jede Abbuchung sofort anhand Ihrer Kontoauszüge. Informieren Sie den Anbieter schriftlich und fügen Sie Belege für den Zugang bei. Widerrufen Sie parallel das SEPA‑Mandat bei Ihrer Bank und prüfen Sie eine Rückbuchung.

Sammeln Sie Kontoauszüge, Quittungen und Ihre Kündigungsunterlagen. Leitet der Anbieter keine Rücknahme ein, wenden Sie sich mit den Unterlagen an die Verbraucherzentrale oder eine Ombudsstelle. Koordinieren Sie Maßnahmen mit Bank und Anbieter, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

So gehen Sie vor bei widersprüchlichen Kontaktdaten

Verwenden Sie die vom Aboservice angegebenen Kontaktdaten: Fernsehwoche - Bauer Vertriebs KG, Meßberg 1, 20086 Hamburg. Dokumentieren Sie jeden Versandweg und notieren Sie, welche Adresse Sie genutzt haben. So erleichtern Sie die Nachverfolgung.

Führten Kündigungen an falsche Adressen zu Verwirrung, senden Sie zusätzlich eine E‑Mail an kundenservice@bauermedia.com mit Kopie Ihres Einschreibens. Fügen Sie Sendungsnummer und Zustellnachweis bei, um die Zuordnung zu beschleunigen.

Praktische Timeline: Was Sie erwarten können

Tag 0: Versenden Sie das Einschreiben und bewahren Sie den Einlieferungsbeleg auf. Tag 3–7: Rechnen Sie mit einer Eingangsbestätigung oder einer ersten Rückfrage. Tag 14: Prüfen Sie Ihren Kontoauszug und reagieren Sie bei weiteren Abbuchungen.

Bleibt die Angelegenheit nach zwei Wochen ungelöst, setzen Sie eine Frist per Einschreiben. Eskalieren Sie, wenn innerhalb maximal eines Monats keine Klärung erfolgt.

5. Kann ich Fernsehwoche auch direkt kontaktieren?

Ja, Sie können Fernsehwoche direkt kontaktieren. Nutzen Sie das Online-Kündigungsformular im Bauer‑Plus Abocenter oder senden Sie eine E‑Mail an kundenservice@bauermedia.com. Alternativ senden Sie die Kündigung postalisch, per Fax oder rufen die Hotline +49 40 32 90 16 16 an. Für maximale Sicherheit senden Sie ein Einschreiben.

6. Checkliste: Wichtige Fragen

So senden Sie das Einschreiben richtig

Senden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Zustellnachweis und notieren Sie die Sendungsnummer. Bewahren Sie Einlieferungsbeleg und später den unterschriebenen Zustellnachweis auf. Diese Unterlagen dienen als stärkster Beleg bei Streitigkeiten.

So berechnen Sie die Kündigungsfrist

Rechnen Sie rückwärts vom Bezugsende und beachten Sie die im Vertrag genannte Frist. Bei 12‑monatigen Mindestlaufzeiten gilt häufig eine dreimonatige Frist. Maßgeblich ist der Eingang beim Anbieter.

Das tun Sie, wenn keine Bestätigung kommt

Senden Sie zuerst eine Erinnerung per E‑Mail mit Hinweis auf Ihr Einschreiben. Setzen Sie dann eine Frist per Einschreiben und reichen Sie bei weiterer Nichtreaktion eine Beschwerde ein. Belegen Sie jeden Schritt mit Ihren Sendungsunterlagen.

Welche Dokumente Ihr Schreiben braucht

Nennen Sie Name, Anschrift, Kundennummer/Vertragsnummer, Datum und gewünschten Beendigungszeitpunkt. Legen Sie bei Sonderkündigungen die entsprechenden Nachweise bei. So vermeiden Sie Rückfragen und beschleunigen die Bearbeitung.

So stoppen Sie unberechtigte Abbuchungen

Informieren Sie den Anbieter schriftlich und fügen Sie Ihre Kündigungsunterlagen bei. Widerrufen Sie parallel das SEPA‑Mandat bei der Bank und prüfen Sie eine Rückbuchung. Kooperieren Sie mit der Bank, um Ihr Geld zurückzuholen.

So gehen Sie bei Preiserhöhung vor

Erhalten Sie eine Preiserhöhung, können Sie in der Regel innerhalb eines Monats nach Zugang kündigen. Fügen Sie die Änderungsmitteilung Ihrer Mitteilung bei und fordern Sie eine verbindliche Auskunft zum Beendigungszeitpunkt. Bewahren Sie die Korrespondenz auf.

So kündigen Sie ein Geschenkabo

Prüfen Sie zuerst, wer Vertragspartner ist; diese Angabe steht meist in der Bestellbestätigung oder auf dem Adressetikett. Ist der Beschenkte Vertragspartner, kann er das Abo beenden. Ist der Schenker Vertragspartner, muss dieser die Kündigung ausführen.

So nutzen Sie das Widerrufsrecht

Bei Fernabsatzverträgen gilt meist ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss. Formulieren Sie den Widerruf klar und nennen Sie das Datum des Vertragsabschlusses. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung und bewahren Sie die Nachweise auf.

So kündigen Sie bei Umzug oder Pflegeheim

Prüfen Sie, ob Ihr Vertrag ein außerordentliches Kündigungsrecht bei Wohnsitzwechsel oder dauerhafter Unterbringung vorsieht. Legen Sie passende Nachweise bei, etwa Meldebescheinigung oder Bestätigung der Einrichtung. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung der Beendigung an.

So kündigen Sie bei Sterbefall

Informieren Sie den Abo‑Service und übermitteln Sie eine Kopie der Sterbeurkunde. Fügen Sie bei Bedarf Nachweise zur Erbberechtigung oder eine Vollmacht bei. Fordern Sie die Beendigung und eine schriftliche Bestätigung des Vertragsendes an.

So kündigen Sie digitale Abos oder App‑Abos

Kündigen Sie In‑App‑Käufe über den jeweiligen App‑Store; bei Direktabschlüssen nutzen Sie das Abocenter oder kontaktieren Sie den Anbieter direkt. Dokumentieren Sie Screenshots von Kündigungsbestätigungen und Kontoauszügen als Beleg. Diese Unterlagen erleichtern die Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Das müssen Sie tun, wenn Ihre Prämie betroffen ist

Prüfen Sie die Prämienbedingungen: Bei vorzeitiger Beendigung kann eine Rückforderung oder anteilige Erstattung anfallen. Fordern Sie in Ihrer Mitteilung eine verbindliche Auskunft zum Umgang mit der Prämie. Legen Sie gegebenenfalls Zahlungsbelege bei.

7. Quellen und Referenzen

Weitere Informationen und das Online‑Kündigungsformular finden Sie im Abocenter sowie beim Abo‑Kundenservice.

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Patrick
Kündigungsexperte
Aktualisiert am 13. Aug. 2026